Masterarbeit, 2014
95 Seiten, Note: 1,7
Diese Master-Thesis untersucht die Steuervermeidungsstrategien internationaler Großkonzerne. Ziel ist es, die verschiedenen Methoden der Steuerplanung aufzudecken und zu analysieren, die von Unternehmen genutzt werden, um ihre Steuerlast zu minimieren. Die Arbeit konzentriert sich dabei auf eine forensische Analyse ausgewählter Unternehmen.
Das erste Kapitel bietet eine Einleitung in das Thema der Steuervermeidung durch internationale Großkonzerne. Es beschreibt die Relevanz der Thematik und die Forschungsfrage, die im Zentrum der Arbeit steht. Kapitel 2 liefert einen Überblick über die Grundzüge der internationalen Unternehmensbesteuerung. Es beleuchtet die Unterschiede in den Steuersystemen verschiedener Länder, insbesondere in den USA und der EU. Zudem wird die Problematik der Doppelbesteuerung erörtert und es werden verschiedene Maßnahmen zur Vermeidung dieser dargestellt. Kapitel 3 analysiert verschiedene Gestaltungsstrategien der internationalen Steuerplanung, die von Unternehmen genutzt werden, um ihre Steuerlast zu optimieren. Hier werden diverse Methoden wie Treaty Shopping, Directive Shopping und Deferral Shopping vorgestellt und ihre Auswirkungen auf die Steuerbelastung der Unternehmen erläutert.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Steuervermeidung, Steuerplanung, internationale Unternehmensbesteuerung, Steueroasen, Gestaltungsstrategien, Repatriierung von Dividendenerträgen, Konzernstruktur, forensische Analyse, Steuertransparenz, Ethik und gesellschaftliche Verantwortung. Besondere Aufmerksamkeit wird auf die Steuervermeidungspraktiken von Unternehmen wie IKEA, Apple, Google und Caterpillar gerichtet.
Die Arbeit rekonstruiert detailliert die Steuervermeidungsstrategien von IKEA, Apple, Google und Caterpillar.
Es handelt sich um eine Strategie, bei der Unternehmen gezielt Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Drittstaaten nutzen, um ihre Steuerlast bei der Repatriierung von Gewinnen zu senken.
Diese Länder bieten spezifische steuerliche Regelungen (z. B. für Lizenzen oder Holdingstrukturen), die von Konzernen genutzt werden, um Gewinne aus Hochsteuerländern dorthin zu verschieben.
Diese Regelung erlaubt es US-Unternehmen, für steuerliche Zwecke selbst zu wählen, wie ihre ausländischen Tochtergesellschaften eingestuft werden, was aggressive Steuerplanung erleichtert.
Ziel ist es, komplexe Konzernstrukturen zu rekonstruieren, um gezielt Regelungslücken in internationalen Steuersystemen aufzudecken, die zur Gewinnverschiebung genutzt werden.
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