Bachelorarbeit, 2015
55 Seiten, Note: 1,5
KAPITEL 1: HISTORISCHE ENTWICKLUNG DES BASLER AUSSCHUSSES
Kapitel 1.1: Basel I: Die Basler Eigenkapitalvereinbarung (Basler Akkord)
Kapitel 1.2: Basel II: Der neue Akkord
Kapitel 1.3: Der Weg zu Basel III
KAPITEL 2: DIE NEUEN VORSCHRIFTEN DES BASEL III REGELWERKS
Kapitel 2.1: Die Zusammensetzung des Eigenkapitals
Kapitel 2.2: Abzugs-und Korrekturposten beim Eigenkapital
Kapitel 2.3: Kapitalerhaltungspuffer
Kapitel 2.4: Begrenzung der Höchstverschuldung (Leverage Ratio)
Kapitel 2.5: Zentrale Gegenparteien
Kapitel 2.6: Globale Liquiditätsstandards
Kapitel 2.7: Antizyklischer Kapitalpuffer
Kapitel 2.8: Zusätzliche Ansprüche für systemrelevante Banken
KAPITEL 3: STAND DER UMSETZUNG VON BASEL III
Kapitel 3.1: In Deutschland
Kapitel 3.2: In den Mitgliedsländern
KAPITEL 4: DER BEGRIFF SYSTEMRELEVANZ UND DAS BEWERTUNGSSYSTEM SYSTEMRELEVANTER BANKEN
Kapitel 4.1: Das “Too big to fail” Problem
Kapitel 4.2: Bewertungssystem und Umgang mit systemrelevanten Banken
Kapitel 4.2.1: Global systemrelevante Banken (G-SIB)
Kapitel 4.2.2: National systemrelevante Banken (D-SIB)
KAPITEL 5: ERFOLGSAUSSICHT DER BASEL III REGULIERUNGEN AUF DIE STABILITÄT DES FINANZSYSTEMS UND SYSTEMRELEVANTER BANKEN
Kapitel 5.1: Auswirkungen der erhöhten Anforderungen auf die Wahrscheinlichkeit systemischer Bankenkrisen
Kapitel 5.2: Kritik an Basel III
KAPITEL 6: FAZIT UND AUSBLICK
Diese Arbeit untersucht, inwieweit die regulatorischen Neuerungen von Basel III die Stabilität systemrelevanter Bankinstitute verbessern können und ob sie dem Problem „Too big to fail“ effektiv entgegenwirken.
Kapitel 1.2: Basel II: Der neue Akkord
Das neue Regelwerk Basel II wurde 2004 nach fünfjähriger Konsultationsphase veröffentlicht. Es besteht im Wesentlichen aus den folgenden 3 Säulen: Aufbauend auf Basel I zielen die neuen Vereinbarungen auf die Stärkung der Sicherheit und Solidität des Finanzsystems ab, nachdem erkannt wurde, dass es im alten Regelwerk große Lücken gab, speziell die sogenannte Regulierungsarbitrage. Der Begriff Regulierungsarbitrage bezeichnet die Weitergabe von Kreditportfolios an Gesellschaften, welche nicht unter dem Regulierungszwang stehen. Im Nachfolgenden werden kurz die wichtigsten Punkte der 3 Säulen erklärt.
Säule 1 beinhaltet die Mindestkapitalanforderungen, welche zu einem großen Teil von Basel I übernommen wurden. Neu ist allerdings, dass auch operationelle Risiken mit Eigenkapital unterlegt werden müssen. Hierzu zählen die Gefahr von Verlusten durch das Versagen von internen Verfahren, menschlichen Fehlern oder infolge externer Ereignisse. Für die Bemessung von Marktrisiko, Kreditrisiko und Operationellem Risiko stehen einfache, standardisierte Ansätze (KSA) sowie fortgeschrittenere, risikosensitivere und auf bankeigenen Verfahren basierende Ansätze zur Verfügung (IRBA).
KAPITEL 1: HISTORISCHE ENTWICKLUNG DES BASLER AUSSCHUSSES: Das Kapitel zeichnet die Entstehung des Basler Ausschusses nach und erläutert die Beweggründe und Inhalte der Vorläufer Basel I und II.
KAPITEL 2: DIE NEUEN VORSCHRIFTEN DES BASEL III REGELWERKS: Hier werden die zentralen Säulen von Basel III, insbesondere die verschärften Eigenkapitalanforderungen, Liquiditätskennziffern und die Leverage Ratio, detailliert beschrieben.
KAPITEL 3: STAND DER UMSETZUNG VON BASEL III: Dieses Kapitel analysiert den aktuellen Status der Implementierung und die Kapitalquoten von Bankinstituten sowohl in Deutschland als auch international.
KAPITEL 4: DER BEGRIFF SYSTEMRELEVANZ UND DAS BEWERTUNGSSYSTEM SYSTEMRELEVANTER BANKEN: Hier erfolgt eine Einordnung der Systemrelevanz („Too big to fail“) sowie die Erläuterung der Indikatoren zur Klassifizierung globaler und nationaler systemrelevanter Banken.
KAPITEL 5: ERFOLGSAUSSICHT DER BASEL III REGULIERUNGEN AUF DIE STABILITÄT DES FINANZSYSTEMS UND SYSTEMRELEVANTER BANKEN: Das Kapitel untersucht anhand von Modellberechnungen die Auswirkungen der neuen Regeln auf das Krisenrisiko und diskutiert kritische ökonomische Aspekte.
KAPITEL 6: FAZIT UND AUSBLICK: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Wirksamkeit der Basel III Reformen hinsichtlich der Stabilität des Finanzsystems.
Basel III, Systemrelevanz, Eigenkapitalanforderungen, Liquiditätsstandards, LCR, NSFR, Leverage Ratio, G-SIB, Finanzmarktstabilität, Too big to fail, Bankenregulierung, Risikomanagement, Kapitalpuffer, Prozyklizität, Bankenkrise.
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Analyse des Basel III Regelwerks und dessen Einfluss auf die Stabilität von Bankinstituten, insbesondere solcher, die als systemrelevant eingestuft werden.
Zentrale Themen sind die Eigenkapitalbasis, Liquiditätsanforderungen (LCR/NSFR), das „Too big to fail“-Problem sowie die regulatorische Erfassung systemrelevanter Institute.
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, ob durch die neuen Basel III Regulierungen tatsächlich eine Stabilisierung systemrelevanter Banken erreicht werden kann.
Es wird eine deskriptive Analyse auf Basis von Fachliteratur, Monitoring-Berichten des Baseler Ausschusses und der Deutschen Bundesbank sowie wirtschaftswissenschaftlichen Studien durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Historie, die technischen Details der Basel III Vorschriften, den Umsetzungsstatus in verschiedenen Ländern sowie die methodische Bewertung systemrelevanter Banken.
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Basel III, Systemrelevanz, Eigenkapitalquoten, Liquiditätsrisiko und Finanzmarktstabilität beschreiben.
Basel III ist wesentlich umfangreicher, führt strengere Qualitätsanforderungen an das Eigenkapital ein, ergänzt risikounabhängige Kennzahlen wie die Leverage Ratio und definiert neue Liquiditätsstandards.
Kritisiert wird unter anderem die potenzielle Umgehung der Regeln durch Derivate, die Komplexität der Risikomodelle und die Gefahr, dass systemrelevante Banken trotz Regulierung weiterhin einen „Rating Uplift“ genießen.
Die Identifizierung erfolgt über einen indikatorbasierten Messansatz des Basler Ausschusses, der Kategorien wie Größe, Verflechtung, Komplexität und Ersetzbarkeit gewichtet.
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