Examensarbeit, 2002
52 Seiten, Note: 2
Diese Arbeit untersucht die Wechselbeziehung zwischen Sprache und Identität im Roman "City of Glass" von Paul Auster. Sie setzt sich mit der Frage auseinander, inwiefern Sprache nicht nur Ausdruck, sondern auch Konstituent von Identität ist und wie dies im Kontext der modernen Gesellschaft und im Werk Austers zum Ausdruck kommt.
Diese Arbeit behandelt Themen wie Sprache, Identität, Sozialität, Interaktion, Selbst, Gesellschaft, Autonomie, Manipulation, Kontrolle, Goffman, Mead, Wittgenstein, Paul Auster, City of Glass.
Sprache wird als instabiles System dargestellt, das Identität sowohl konstruieren als auch zerstören kann, und dient als Werkzeug der Manipulation.
Die Arbeit nutzt Goffmans Modell der "Welt als Bühne" und Meads "Sozialität der Identität", um zu zeigen, dass die Figuren in gesellschaftlichen Rahmen gefangen sind.
Daniel Quinn ist ein Autor, der durch einen Fehlanruf die Identität eines Detektivs annimmt und dabei seine eigene Identität zunehmend verliert.
Er steht für den Versuch, eine "reine" Ursprache wiederzufinden, und scheitert an der Unmöglichkeit, sich außerhalb gesellschaftlicher Normen zu definieren.
Die Analyse legt nahe, dass Freiheit kaum möglich ist, da das Individuum stets von Sprache und sozialen Urteilen der Gemeinschaft abhängig bleibt.
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