Bachelorarbeit, 2015
57 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Definition von Begriffsgrundlagen und Abgrenzung der Arbeitnehmerüberlassung
2.1 Erklärung des Begriffs
2.2 Abgrenzung der Arbeitnehmerüberlassung
2.2.1 Abgrenzung zu sonstigen Formen drittbezogenen Personaleinsatzes
2.2.2 Der Werkvertrag
2.2.3 Der Dienstvertrag
2.2.4 Der Dienstverschaffungsvertrag
2.3 Arten der Arbeitnehmerüberlassung
2.3.1 Die gewerbliche Arbeitnehmerüberlassung
2.3.2 Die nicht-gewerbliche Arbeitnehmerüberlassung
2.4 Entwicklung der Zeitarbeit nach Einführung des AÜG
3 Hauptparteien der Arbeitnehmerüberlassung
3.1 Das Verleihunternehmen
3.1.1 Strukturelle Merkmale von Verleihunternehmen
3.1.2 Die Aufgaben des Verleihers
3.2 Der Entleihbetrieb
3.2.1 Strukturelle Merkmale von Entleihbetrieben
3.2.2 Chancen und Risiken für den Entleiher
3.3 Die Zeitarbeitskraft
3.3.1 Strukturelle Merkmale von Zeitarbeitskräften
3.3.2 Chancen und Risiken für die Zeitarbeit
3.4 Zwischenfazit
4 Rekrutierungstechniken
4.1 Rekrutierung über Stellenausschreibungen
4.2 Rekrutierung über einen eigenen Bewerberpool
4.3 Rekrutierung über Active Sourcing
4.4 Recruitingtrends und Zwischenfazit
5 Fazit und Ausblick auf die Zukunft spezialisierter Personaldienstleister
Die Arbeit untersucht die Zukunftsfähigkeit der Arbeitnehmerüberlassung im Kontext der Vermittlung von Fachkräften in Deutschland. Ziel ist es, den Nutzen dieses Modells für Kundenunternehmen und Kandidaten unter Berücksichtigung aktueller Marktbedingungen und Rekrutierungsstrategien zu bewerten.
3.3.2 Chancen und Risiken für die Zeitarbeitskraft
Das Modell der Arbeitnehmerüberlassung bietet Zeitarbeitskräften in vielerlei Hinsicht Chancen, birgt allerdings auch einige Risiken. Aufgrund der Vielzahl dieser Aspekte soll im Folgenden nur auf die jeweils wichtigsten Chancen und Risiken eingegangen werden.
Eine Beschäftigung als Zeitarbeitskraft bietet für eine Vielzahl von Arbeitskräften Chancen. Zu ihnen zählen ungelernte Arbeitskräfte genauso wie Fachkräfte, Studenten, Berufsanfänger, Wiedereinsteiger nach längerer beruflicher Unterbrechung, Mütter nach einer Babypause oder ältere Arbeitssuchende. So bietet sich für sie die Möglichkeit, durch eine Anstellung als Zeitarbeitskraft einen Einstieg ins Berufsleben zu finden, beziehungsweise den Anschluss an dieses nicht zu verlieren oder wieder zu finden. Insbesondere jene Berufseinsteiger, welche nach ihrer bestandenen Abschlussprüfung nach der Ausbildung nicht direkt in ein festes Angestelltenverhältnis übernommen werden konnten, bekommen durch einen Berufseinstieg als Zeitarbeitskraft ihre bestehenden Qualifikationen mit Erfahrungen im Beruf aufzuwerten. Durch unterschiedliche Einsätze können vielfältige Erfahrungen gesammelt werden, welche für spätere berufliche Herausforderungen von Vorteil sein können.
Als grundsätzliche Vorteile einer Anstellung als Leiharbeitskraft können für jeden Zeitarbeitnehmer genannt werden, dass er eine volle soziale Absicherung, inklusive Kranken-, Renten, Arbeitslosen-, Pflege-, und Unfallversicherung erhält. Des Weiteren werden Zuschläge für Arbeiten an Sonn- und Feiertagen ausbezahlt, außerdem besteht das Recht auf bezahlten Urlaub. Gesetzlich vorgeschrieben ist außerdem eine Lohnfortzahlung bei Nichteinsatz bei einem Kundenunternehmen sowie das bestehen des gesetzlichen Kündigungsschutzes. Oftmals bieten viele Zeitarbeitsfirmen darüber hinaus kostenlose Weiterbildungsmaßnahmen an.
1 Einleitung: Definiert die Forschungsfrage nach der Zukunftsfähigkeit der Arbeitnehmerüberlassung bei der Vermittlung von Fachkräften angesichts des aktuellen Fachkräftemangels.
2 Definition von Begriffsgrundlagen und Abgrenzung der Arbeitnehmerüberlassung: Klärung der rechtlichen Begriffe und Abgrenzung zu anderen Beschäftigungsformen wie Werkverträgen oder Outsourcing sowie ein Überblick zur Entwicklung nach Einführung des AÜG.
3 Hauptparteien der Arbeitnehmerüberlassung: Detaillierte Analyse der Rollen, Chancen und Risiken von Verleihunternehmen, Entleihbetrieben und den Zeitarbeitskräften selbst.
4 Rekrutierungstechniken: Darstellung effizienter Methoden zur Personalgewinnung von Fachkräften, insbesondere durch Stellenportale, interne Bewerberpools und Active Sourcing.
5 Fazit und Ausblick auf die Zukunft spezialisierter Personaldienstleister: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage mit dem Ergebnis, dass das Modell für Fachkräftevermittlung ein zukunftsfähiges Instrument darstellt.
Arbeitnehmerüberlassung, Zeitarbeit, Personaldienstleistung, Fachkräftemangel, Recruiting, Active Sourcing, Entleihbetrieb, Personalbeschaffung, Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, Zeitarbeitskraft, Equal Pay, Beschäftigungsmodell, Bewerberpool, Fachkräftevermittlung, Marktsegmente.
Die Arbeit befasst sich mit der Arbeitnehmerüberlassung als moderner Form der Personaldienstleistung, mit einem besonderen Fokus auf die Vermittlung von Fachkräften in Deutschland.
Die Arbeit analysiert die rechtlichen Grundlagen, die Rollenverteilung zwischen Verleihunternehmen, Entleihern und Arbeitnehmern sowie moderne Strategien zur Rekrutierung von Fachpersonal.
Die Forschungsfrage lautet, inwieweit die Arbeitnehmerüberlassung im Bereich der Fachkräftevermittlung ein zukunftsfähiges Modell für Unternehmen darstellt.
Die Arbeit basiert auf einer Analyse aktueller Fachliteratur, wissenschaftlicher Publikationen sowie statistischer Daten und Veröffentlichungen offizieller Organisationen wie der Bundesagentur für Arbeit.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Begriffe, die Analyse der beteiligten Parteien hinsichtlich ihrer Chancen und Risiken sowie die Vorstellung spezifischer Rekrutierungstechniken für den Fachkräftebereich.
Zentrale Begriffe sind Arbeitnehmerüberlassung, Zeitarbeit, Personaldienstleistung, Fachkräftemangel und Active Sourcing.
Beim Dienstverschaffungsvertrag werden die Dienste eines Dritten geschuldet, während bei der Arbeitnehmerüberlassung der Arbeitnehmer zur Erbringung von Arbeitsleistung zur Verfügung gestellt wird.
Active Sourcing ermöglicht eine proaktive und gezielte Ansprache potenzieller Fachkräfte, was in einem Anbietermarkt essenziell ist, um frühzeitig passendes Personal zu identifizieren.
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