Masterarbeit, 2015
106 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Corporate Social Responsibility
2.1 Corporate Social Responsibility im Grünbuch
2.2 Konzeptionelle Abgrenzung der Corporate Social Responsibility
2.3 Nachhaltigkeitsbereiche und -ansätze der Corporate Social Responsibility
2.3.1 Verantwortungspyramide
2.3.2 Das Corporate-Social-Performance-Modell und der „Three-Domain Approach“
2.3.3 Corporate Social Performance nach Wood
2.4 CSR-Ratings
2.4.1 Die Datenbank von Kinder, Lydenberg und Domini
2.4.2 Asset4/Thomson Reuters
2.5 Häufig angewendetes CSR-Engagement
2.6 Kritische Betrachtung der Corporate Social Responsibility
3. Stand der empirischen Forschung
3.1 Positive Zusammenhänge zwischen CSR-Aktivitäten und (nicht-) finanziellem Erfolg
3.2 Negative Zusammenhänge zwischen CSR-Aktivitäten und (nicht-)finanziellem Erfolg
4. Dividendenpolitik
4.1 Bird-in-the-Hand-Theory
4.2 Signaling-Theorie
4.3 Dividendenpolitik und die Lebenszyklus-Theorie
4.4 Dividendenpolitik und die Agency-Theorie
5. Benlemlih (2014) – CSR und Dividendenpolitik US-amerikanischer Unternehmen
6. Empirische Auswertung
6.1 Deskriptive Statistiken der verwendeten Stichprobe
6.2 Hypothesen hinsichtlich der CSR und der Dividendenpolitik europäischer Unternehmen
6.3 Hypothesen angesichts der Dimensionen des verwendeten CSR-Ratings
6.4 Hypothesen hinsichtlich der Dividendenpolitik und spezifischer CSR-Aspekte
7. Executive Summary
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Corporate Social Responsibility (CSR) und der Dividendenpolitik europäischer Unternehmen, basierend auf dem empirischen Modell von Benlemlih (2014) für den US-Markt.
2. Corporate Social Responsibility
Die allgemeine Nachhaltigkeit wird seitens der „World Commission on Economic Development“ als die Berücksichtigung der Bedürfnisse heutiger Generationen bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Bedürfnisse künftiger Generationen beschrieben (vgl. Dillard/Murray, 2012, S. 12). Unter diesem Sammelbegriff des verantwortungsvollen Handelns gruppiert sich auch die CSR.
Das Konzept der CSR befasst sich ausschließlich mit den freiwilligen und verantwortungsvollen Handlungen von Unternehmen gegenüber ihren Anspruchsgruppen (Stakeholdern) (vgl. Van Marrewijk, 2003, S. 102). So wird der CSR-Ansatz seitens Freeman (1984), der als Begründer des Stakeholder-Ansatzes bekannt geworden ist, als eine unternehmerische Aktivität beschrieben, die einen wesentlichen, identifizierbaren und positiv sozialen Einfluss auf die Wohlfahrt der Stakeholder anstrebt (vgl. Freeman, 2010, S. 235ff.). Dieser Ansatz gewinnt vor allem durch die fortschreitende Globalisierung und den daraus resultierenden Machverlust nationalstaatlicher Institutionen gegenüber ihren inländischen Unternehmen enorm an Bedeutung (vgl. Reinicke/Witte, 1999, S. 14). Dies liegt daran, dass international handelnde Unternehmen über die institutionellen Regulierungen des Heimatlandes hinweg unternehmerisch im Ausland tätig werden. Umso wichtiger werden freiwillige unternehmerische Handlungen im Kerngeschäft entlang der gesamten Wertschöpfungskette und die genaue Beschreibung der nachhaltigen Verantwortung für Unternehmen, die diesen unregulierten Bereichen gegensteuern und somit gesellschaftliche Verantwortung tragen. Das Konzept der CSR versucht, genau diese unternehmensbezogenen Handlungen zu beschreiben (vgl. Hack et al., 2014, S. 46f.).
1. Einleitung: Erläutert die Relevanz von CSR im modernen Unternehmenskontext, das gesellschaftliche Misstrauen gegenüber Firmen und die Motivation zur Untersuchung des Zusammenhangs mit der Dividendenpolitik.
2. Corporate Social Responsibility: Detaillierte definitorische Abgrenzung der CSR, Darstellung von Verantwortungspyramiden, CSP-Modellen und Messverfahren mittels CSR-Ratings.
3. Stand der empirischen Forschung: Übersicht über bestehende Studien zu den Auswirkungen von CSR auf den finanziellen Erfolg, unter Berücksichtigung sowohl positiver als auch negativer Befunde.
4. Dividendenpolitik: Vorstellung zentraler ökonomischer Theorien wie der Bird-in-the-Hand-, Signaling-, Lebenszyklus- und Agency-Theorie im Kontext der Dividendenentscheidung.
5. Benlemlih (2014) – CSR und Dividendenpolitik US-amerikanischer Unternehmen: Analyse der grundlegenden Studie, die den positiven Zusammenhang zwischen CSR und Dividenden für US-Unternehmen aufzeigt und als Basis für den empirischen Teil dient.
6. Empirische Auswertung: Untersuchung des Zusammenhangs für europäische Unternehmen anhand eines Datensatzes aus 514 EU-Firmen-Jahren unter Verwendung verschiedener statistischer Regressionsmodelle und Hypothesentests.
7. Executive Summary: Zusammenfassung der theoretischen und empirischen Ergebnisse der Arbeit in englischer Sprache.
Corporate Social Responsibility, Dividendenpolitik, Stakeholder-Ansatz, Agency-Theorie, Signaling-Theorie, Nachhaltigkeitsrating, KLD-Rating, Asset4, Finanzielle Performance, Unternehmensverantwortung, Dividenden-Ausschüttungsquote, Unternehmensstrategie, empirische Forschung, CSR-Engagement, europäische Unternehmen.
Die Masterarbeit untersucht, ob und wie die CSR-Aktivitäten von Unternehmen deren Dividendenpolitik beeinflussen, mit einem spezifischen Fokus auf europäische Firmen.
Die Themen umfassen Nachhaltigkeitsstrategien, verschiedene Theorien der Dividendenpolitik, die Messbarkeit von CSR mittels Ratings sowie die empirische Analyse von Unternehmensdaten.
Das primäre Ziel ist es, zu prüfen, ob der bereits für US-amerikanische Unternehmen nachgewiesene positive Zusammenhang zwischen CSR-Performance und Dividenden auch auf den europäischen Markt übertragbar ist.
Die Arbeit nutzt eine quantitative empirische Analyse mittels Paneldaten (Fixed- und Random-Effect-Regressionen) sowie Mittelwertvergleiche (Mann-Whitney-U-Test) zur Prüfung von Hypothesen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende theoretische Einordnung von CSR-Konzepten und Dividendentheorien, die Analyse der Benlemlih-Studie (2014) sowie die eigene empirische Auswertung europäischer Daten.
Zu den Kernbegriffen gehören CSR, Dividendenpolitik, Signaling-Theorie, Agency-Problematik und Nachhaltigkeitsrating.
Sie dient als Erklärungsmodell: CSR-Engagement kann die Transparenz erhöhen und somit Überwachungskosten reduzieren, was Unternehmen dazu veranlassen kann, durch Dividendenzahlungen ihre Führungskräfte stärker zu disziplinieren.
Die Untersuchung zeigt, dass Unternehmen mit dedizierten CSR-Abteilungen oder -Kommissionen eine höhere CSR-Performance aufweisen und diese Strukturen indirekt positiv mit der Dividendenhöhe korrelieren.
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