Masterarbeit, 2015
121 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage
1.2 Problemstellung
1.3 Zielsetzung und Motivation
1.4 Aufbau und Methodik
1.5 Begriffsdefinitionen
1.5.1 Unternehmenszusammenschluss
1.5.2 Merger (Fusion)
1.5.3 Akquisition (Übernahme)
1.5.4 Begriffsabgrenzung
1.5.5 M&A-Motive
2 Allgemeiner Ablauf des M&A-Prozesses
2.1 Planungsphase
2.2 Durchführungsphase
2.3 Integrationsphase
2.4 Zusammenfassung
3 Integrationsphase
3.1 Allgemeiner Ablauf der Integrationsphase
3.2 Allgemeine Ansätze zur Post Merger Integration
3.2.1 Integrationsansatz nach HASPESLAGH/JEMISON
3.2.1.1 Integrationsgrad und Führungsanspruch
3.2.1.2 Diskussion zum Integrationsgrad und zur -tiefe
3.2.2 Post Merger Management Modell nach CLEVER
3.2.3 Das 7-K-Modell der Integration von JANSEN
3.2.4 Integrationsgestaltung nach GERPOTT
3.2.5 Integrationsansatz von GRUBE/TÖPFER
3.2.6 Integrationsansatz nach HASE
3.2.7 Vorgehen bei Integrationsprojekten nach KOCH
3.2.8 Integrationskonzept von STROHMER
3.2.9 Fazit zu allgemeinen Post Merger Integrationsansätzen
3.3 M&A-Erfolgsfaktoren
3.3.1 Erfolgsfaktoren der einschlägigen Literatur
3.3.1.1 Bedeutung „harter“ und „weicher“ Faktoren
3.3.1.2 Kritische Anmerkungen
3.3.2 Beschreibung ausgewählter Erfolgsfaktoren
3.3.2.1 Strategie
3.3.2.2 Kosten der Integration
3.3.2.3 Integrationsgeschwindigkeit
3.3.2.4 Unterschiedliche IT-Systeme
3.3.2.5 Vision
3.3.2.6 Integrationsmanagement
3.3.2.7 Integrationsteam
3.3.2.8 Integrationscontrolling
3.3.2.9 (Führungs-)Kompetenz des Managements
3.3.2.10 Kulturelle Einflussgrößen (Landeskultur, Unternehmenskultur)
3.3.2.11 Personelle Einflussgrößen, Widerstand und Unsicherheit
3.3.2.12 Informations- und Kommunikationspolitik
3.3.3 Gründe für Misserfolge
4 Weiterführende Integrationsansätze und Themen
4.1 Unternehmenskultur
4.1.1 Ebenen einer Unternehmenskultur
4.1.2 Kulturtypen, Kulturdimensionen, Kulturpole
4.1.2.1 Unternehmenskultur-Typologie von DEAL/KENNEDY
4.1.2.2 Unternehmenskultur-Typologie von HARRISON
4.1.2.3 Kulturdimensionen nach HOFSTEDE
4.1.2.4 Kulturpole von TROMPENAARS
4.2 „Cultural-Fit” Ansätze
4.2.1 Integrationsansatz von CARTWRIGHT/COOPER
4.2.2 Akkulturationsmodell nach NAHAVANDI/MALEKZADEH
4.2.3 Modell der Merger Instabilität von OLIE
4.2.4 Integrationsansatz von BUONO/BOWDITCH
4.2.5 Modell der Kulturähnlichkeiten nach KELLER
4.3 „Cultural-Diversity” und „Value-in-Diversity” Ansätze
4.3.1 Dual-Cultural-Clash nach LARSSON
4.3.2 Prozessorientierte Post Merger Integration nach STAHL
4.3.3 Ergänzende Ansätze und Erkenntnisse
4.4 Fazit zu kulturellen Integrationsansätzen
4.5 Bedeutung der Cultural Due Diligence
4.6 Bedeutung weiterer (erfolgs-)beeinflussender Faktoren
4.6.1 Personelle Integration
4.6.1.1 Merger-Syndrom
4.6.1.2 Kulturschock
4.6.2 Kommunikation
4.6.3 IT-Integration und Bedeutung der IT Due Diligence
4.6.3.1 IT-Integration
4.6.3.2 Bedeutung der IT Due Diligence
5 Erfolgsmessung, Studien und Fallbeispiele
5.1 Methoden und Ansätze
5.1.1 Quantitativ-objektive Erfolgsmessung
5.1.2 Qualitativ-subjektive Erfolgswahrnehmungen
5.2 Empirische Untersuchungen und Fallbeispiele
5.2.1 Studien zu Erfolgsfaktoren
5.2.2 Studie zur Arbeitszufriedenheit und Fluktuation
5.2.3 Fallbeispiele
5.2.3.1 Zusammenschluss von Commerzbank und Dresdner Bank
5.2.3.2 Zusammenschluss von Daimler und Chrysler
5.2.4 Fazit zu Studien, Fallbeispielen und Erfolgsfaktoren
5.3 Verifizierung / Falsifizierung der Hypothese
6 Fazit
6.1 Kritische Würdigung
6.2 Zusammenfassung
6.3 Ausblick
Die Arbeit untersucht die Post Merger Integration (PMI) als zentralen Erfolgsfaktor bei Unternehmenszusammenschlüssen. Das primäre Ziel ist es, die Kritikalität des Integrationsprozesses aufzuzeigen und erfolgsbestimmende Faktoren abzuleiten, wobei insbesondere der Einfluss "weicher" Faktoren wie Unternehmenskultur, Kommunikation und Personalmanagement analysiert wird, um die Hypothese zu belegen, dass eine erhöhte Aufmerksamkeit auf diese Aspekte den Erfolg von Fusionen signifikant steigern kann.
3.2.1 Integrationsansatz nach HASPESLAGH/JEMISON
Für HASPESLAGH/JEMISON ergeben sich aus einer ganzheitlichen Betrachtung von Integrationsprozessen typische Problembereiche in allen Integrationsprozessen:91
Die Hauptprobleme betreffen demnach den Transfer strategischer Fähigkeiten sowie das Schaffen einer Atmosphäre für den Transfer der Fähigkeiten.
Es wird auf typische Problemfelder hingewiesen, die die für den Fähigkeitentransfer notwendige Atmosphäre negativ beeinflussen. Diese betreffen Determinismus durch Festhalten an der Ausgangssituation, Werteverlust durch Beibehaltung alter Verhaltensmuster und Führungsvakuum durch das Fehlen einer geeigneten Führung.
Die Interaktionen zwischen den zu integrierenden Objekten werden als Kernstück der Integration gesehen.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik von M&A-Transaktionen ein, definiert zentrale Begriffe und legt die Zielsetzung sowie methodische Vorgehensweise der Arbeit dar.
2 Allgemeiner Ablauf des M&A-Prozesses: Das Kapitel beschreibt die drei Phasen Planung, Durchführung und Integration und betont die Bedeutung von Due Diligence Prüfungen für den gesamten Erfolg.
3 Integrationsphase: Hier wird der Schwerpunkt auf das Integrationsmanagement, verschiedene theoretische Integrationsansätze sowie die Analyse von "harten" und "weichen" Erfolgsfaktoren gelegt.
4 Weiterführende Integrationsansätze und Themen: Dieses Kapitel analysiert vertiefend die Rolle der Unternehmenskultur, "Cultural-Fit"-Ansätze, personelle Faktoren sowie Aspekte der IT-Integration.
5 Erfolgsmessung, Studien und Fallbeispiele: Das Kapitel widmet sich den Methoden der Erfolgsmessung und belegt theoretische Annahmen anhand von empirischen Studien und bekannten Fallbeispielen wie DaimlerChrysler.
6 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Würdigung der Ergebnisse, einer Zusammenfassung der Erkenntnisse zur PMI sowie einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen ab.
Post Merger Integration, M&A-Prozess, Erfolgsfaktoren, Unternehmenskultur, Due Diligence, Integrationsmanagement, Cultural-Fit, Integrationsstrategie, Personelle Integration, Kommunikation, IT-Integration, Synergiepotenziale, Unternehmenskultur-Typologie, Change Management, Risikomanagement.
Die Arbeit behandelt die Post Merger Integration (PMI) als entscheidenden Erfolgsfaktor bei Mergers & Acquisitions (M&A) und untersucht, wie verschiedene Faktoren den Erfolg oder Misserfolg von Unternehmenszusammenschlüssen beeinflussen.
Zentrale Themen sind die theoretischen Integrationsmodelle, die Bedeutung von "weichen" Faktoren (wie Unternehmenskultur und Kommunikation), personalwirtschaftliche Aspekte, die IT-Integration sowie die methodische Erfolgsmessung von M&A-Transaktionen.
Das Hauptziel ist es, die Kritikalität der Integrationsphase herauszuarbeiten und zu belegen, dass eine stärkere Berücksichtigung "weicher" Faktoren wesentlich dazu beitragen kann, die hohe Misserfolgsrate bei Fusionen zu senken.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche, der Analyse verschiedener Management-Konzepte sowie der Einbeziehung zahlreicher empirischer Studien und Fallbeispiele aus der Praxis.
Der Hauptteil gliedert sich in die Beschreibung des M&A-Prozesses, die Darstellung spezifischer Integrationsansätze (z.B. nach Haspeslagh/Jemison oder Jansen), die Analyse von Erfolgsfaktoren und die detaillierte Betrachtung von Kultur- und Personalthemen.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Post Merger Integration, Unternehmenskultur, Due Diligence, Integrationsmanagement, Cultural-Fit und M&A-Erfolgsfaktoren geprägt.
Der Autor stuft die Unternehmenskultur als einen der kritischsten "weichen" Faktoren ein. Er betont, dass kulturelle Unterschiede nicht zwingend zum Scheitern führen, sofern sie frühzeitig diagnostiziert und durch einen bewussten, offenen Umgang gemanagt werden.
Die IT wird als wesentliche synergiegebende Komponente betrachtet. Der Autor hebt hervor, dass die IT-Integration oft unterschätzt wird und eine frühzeitige IT-Due-Diligence notwendig ist, um technische Inkompatibilitäten und operative Risiken zu vermeiden.
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