Masterarbeit, 2006
124 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Hinführung zum Thema und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Typologien Organisationalen Lernens
2.1 Typen organisationalen Lernens nach Shrivastava (1983)
2.2 Typen organisationalen Lernens nach Fiol und Lyles (1985)
2.3 Typen organisationalen Lernens nach Huber (1991) und Dixon (1992)
2.4 Typen organisationalen Lernens nach Klimecki und Thomae (1997)
2.5 Typen organisationalen Lernens nach Edmonson und Moingeon (1998)
2.6 Typen organisationalen Lernens nach Pawlowsky (2000)
2.7 Selektion relevanter Forschungsperspektiven
3. Diskussion der Begriffe Organisation, Lernen und Wissen
3.1 Gegenstandsbestimmung: Was ist eine „Organisation“?
3.1.1 Definitionen von „Organisation”
3.2 Gegenstandsbestimmung: Was bedeutet „Lernen“?
3.2.1 Die behavioristische Lerntheorie und das Stimulus-Response-Modell
3.2.1.1 Klassisches und operantes Konditionieren
3.2.2 Das kognitive Lernmodell
3.2.3 Lernen am Modell
3.3 Gegenstandsbestimmung: Was ist „Wissen“?
3.3.1 Der positivistische Wissensbegriff
3.3.2 Das sozialkonstruktivistische Wissensverständnis
3.3.3 Zum Verhältnis von Daten, Information und Wissen
3.3.4 Formen des Wissens
4. Perspektiven und Ansätze organisationalen Lernens
4.1 Die adaptive Perspektive nach Cyert/March (1963) und March/Olsen (1975)
4.1.1 Rahmenbedingungen organisationaler Entscheidungsfindung
4.1.2 Auslöser organisationalen Lernens
4.1.3 Organisationale Ziele
4.1.4 Organisation als begrenzt rationales System
4.1.5 Der Cycle of Choice nach March und Olsen (1975)
4.1.5.1 Die Unterbrechung des Lernzirkels
4.1.6 Kritische Würdigung und Zusammenfassung
4.2 Die interpretationsorientierte Perspektive nach Argyris und Schön (1978)
4.2.1 Die „espoused theory” der Organisation
4.2.2 Die organisationale „theory-in-use”
4.2.3 Organisationales „single-loop-learning”
4.2.4 Organisationales „double-loop- learning”
4.2.5 Organisationales „deutero-learning”
4.2.6 Defensive Routinen als Lernhindernisse
4.2.7 Zusammenfassung und kritische Würdigung
4.3 Die wissensorientierte Perspektive nach Duncan und Weiss (1979)
4.3.1 Das Organisationsverständnis
4.3.2 Das organisationale Lernverständnis und der Wissensbegriff
4.3.3 Auslöser organisationalen Lernens
4.3.4 Organisationale Lernprozesse
4.3.5 Ergebnisse organisationalen Lernens
4.3.6 Agenten des Lernens
4.3.7 Lernhindernisse
4.3.8. Rahmenbedingungen organisationalen Lernens
4.3.9 Zusammenfassung und kritische Würdigung
4.4 Die Informationsperspektive nach Daft/Huber (1987) und Huber (1991)
4.4.1 Das organisationale Lernverständnis
4.4.2 Prozesse organisationalen Lernens
4.4.3 Auslöser organisationalen Lernens
4.4.4 Ergebnisse organisationalen Lernens
4.4.5 Rahmenbedingungen organisationalen Lernens
4.4.6 Kritische Würdigung
4.5 Synopse und Zusammenfassung ausgewählter Ansätze organisationalen Lernens
4.6 Kollektives Lernen in Organisationen nach Wilkesmann (1999)
4.6.1 Einfaches kollektives Lernen und Problemlösungslernen
4.6.2 Problemlösungslernen als kommunikativer Akt
4.6.3 Routine- und Innovationsspiele
4.6.4 Zusammenfassung und kritische Würdigung
4.7 Exkurs: Der „community“- Ansatz
4.8 Die „Lernende Organisation“
4.9 Kognitive Organisationsstrukturen
4.9.1 „Cognitive maps“
4.9.2 Die organisationale Wissensbasis
4.9.2.1 Die organisationale Wissensbasis nach Pautzke (1989)
4.9.3 Organisationskultur
4.9.3.1 Organisationskultur nach Schein (1984)
5. Wissensmanagement
5.1 Der Ansatz von Nonaka und Takeuchi (1997)
5.1.1 Explizites und implizites Wissen
5.1.2 Die Transformation impliziten Wissens
5.1.3 Agenten des Lernens
5.1.4 Rahmenbedingung des Wissensmanagement
5.1.5 Kritische Würdigung
5.2 Bausteine des Wissensmanagement nach Probst et al. (1998)
5.2.1 Zum Verhältnis von organisationalem Lernen und Wissen
5.2.2 Prozesse des Wissensmanagement
5.2.3 Agenten des Lernens
5.2.4 Lernauslöser
5.2.5 Kritische Würdigung
5.3 Systemisches Wissensmanagement nach Willke (2001)
5.3.1 Organisationen als geschlossene Systeme
5.3.2 Agenten im Prozess des Wissensmanagement
5.3.3 Die Kognitiven Rahmenbedingungen systemischen Wissensmanagement
5.3.4 Strukturelle Voraussetzungen des Wissensmanagement
5.3.5 Wissensbegriff
5.3.6 Kollektives Wissen
5.3.7 Ziel des Wissensmanagement
5.3.8 Wissensmanagement als Geschäftsprozess
5.3.9 Kritische Würdigung und Zusammenfassung
5.4 Das Münchener Modell nach Reinmann-Rothmeier (2001)
5.4.1 Wissensmanagement und Wissen
5.4.2 Prozesse des Wissensmanagement
5.4.3 Agenten des Lernens
5.4.4 Kritische Würdigung
5.5 Zusammenfassung und kritische Würdigung der Ansätze des Wissensmanagement
6. Zum Verhältnis von organisationalem Lernen und Wissensmanagement
6.1 Schlussbetrachtung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht das theoretische Verhältnis zwischen den Konzepten „organisationales Lernen“ und „Wissensmanagement“. Ziel ist es, durch eine vergleichende Literaturanalyse der jeweiligen Forschungsfelder zu prüfen, ob Wissensmanagement als Weiterführung spezifischer Perspektiven des organisationalen Lernens betrachtet werden kann.
Die organisationale „theory-in-use”
Bei der „theory-in-use“ handelt es sich um ein von den Organisationsmitgliedern geteiltes und auf Erfahrungen basierendes System von Normen, Erwartungen und Strategien, die Handlungsalternativen zur Erreichung eines bestimmten Ziels im alltäglichen Gebrauch anbieten. Betrachtet man die „espoused theory“ als angestrebten Soll-Zustand einer Organisation, so beschreibt die „theory-in-use“ den handlungsbezogenen Ist-Zustand. Argyris/Schön (1978) definieren sie als: „theory of action constructed from observation of actual behavior“ (Argyris/ Schön, 1978, S. 15).
Die organisationale „handlungsleitende Theorie“ (theory-in-use) wird nach Argyris/Schön durch die permanente Modifizierung der kognitiven Karten (cognitive maps) der Organisationsmitglieder einem kontinuierlichem Änderungsprozess unterworfen. Gleichzeitig sind diese „theories-in-use“ jedoch partiell in den „cognitive maps“ der Organisationsmitglieder gespeichert. Es besteht daher ein zirkulärer Zusammenhang zwischen der „theory-in-use“ und den „cognitive maps“ oder wie Argyris und Schön (1978) es formulieren: „Organizational theory-in-use, continually constructed through individual inquiry, is encoded in private images and in public maps“ (Argyris/Schön, 1978, S. 17). Die konstruierten „theories-in-use“ bilden die tatsächlichen Handlungsgrundlagen einzelner Organisationsmitglieder.
1. Einleitung: Hinführung zum Thema des organisationalen Lernens und Wissensmanagements sowie Darlegung der Zielsetzung und des Aufbaus der Arbeit.
2. Typologien Organisationalen Lernens: Überblick über verschiedene Klassifizierungsversuche durch namhafte Autoren, um die Heterogenität des Forschungsfeldes darzustellen.
3. Diskussion der Begriffe Organisation, Lernen und Wissen: Theoretische Fundierung der zentralen Begriffe, die als Basis für die weitere Analyse dienen.
4. Perspektiven und Ansätze organisationalen Lernens: Detaillierte Erörterung der adaptiven, interpretationsorientierten, wissensorientierten und informationsorientierten Perspektiven sowie der kognitiven Strukturen.
5. Wissensmanagement: Analyse prominenter Wissensmanagement-Modelle, darunter der Ansatz von Nonaka und Takeuchi, das Bausteinmodell von Probst et al. sowie der systemische Ansatz von Willke.
6. Zum Verhältnis von organisationalem Lernen und Wissensmanagement: Synthese der Ergebnisse aus den vorangegangenen Kapiteln mit einer abschließenden Schlussbetrachtung.
organisationales Lernen, Wissensmanagement, Lernende Organisation, kognitive Karten, theory-in-use, Wissensbasis, Wissensspirale, Wissensgenereierung, Wissensverteilung, Wissensnutzung, Organisationskultur, kollektives Lernen, Handlungswissen, Wissensmanagement-Bausteine, Systemtheorie
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem theoretischen Verhältnis zwischen organisationalem Lernen und Wissensmanagement.
Die Themenfelder umfassen Typologien des organisationalen Lernens, die Definition grundlegender Begriffe wie Organisation und Wissen sowie die detaillierte Analyse verschiedener Forschungsansätze.
Das Ziel ist die vergleichende Analyse der theoretischen Grundlagen beider Konzepte, um zu klären, ob Wissensmanagement als Weiterführung des organisationalen Lernens zu verstehen ist.
Die Arbeit basiert auf einer tiefgreifenden theoretisch-konzeptionellen Literaturanalyse relevanter Fachbeiträge.
Der Hauptteil gliedert sich in die Diskussion der Grundbegriffe, die Erörterung unterschiedlicher Lernperspektiven und die Analyse spezifischer Modelle des Wissensmanagements.
Schlüsselbegriffe sind unter anderem organisationale Wissensbasis, Lernende Organisation, theory-in-use und kollektive Wissensgenerierung.
Die "espoused theory" stellt den offiziell angestrebten Soll-Zustand der Organisation dar, während die "theory-in-use" das tatsächlich beobachtbare Handlungsmodell der Mitglieder beschreibt.
Willke betrachtet Wissensmanagement als einen Geschäftsprozess, der darauf abzielt, durch gezielte Steuerung die kollektive Intelligenz einer Organisation zu entfalten.
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