Bachelorarbeit, 2013
51 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Google Translate
2.1 Grundlegende Funktionen
2.2 Voice Input
2.3 Englisch als Drehpunkt
3 Evaluation der Übersetzungsqualität
3.1 Evaluierungskriterien
3.2 Fehleranalyse nach Ramlow
4 Empirischer Teil: Fehleranalyse mit Google Translate
4.1 Sprachen und Textauswahl
4.2 Fehlertypologie
4.3 Ergebnisse der Fehleranalyse
4.4 Auswertung der Ergebnisse
4.5 Zusammenfassung
5 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Übersetzungsqualität des Online-Übersetzers Google Translate mittels einer linguistischen Fehleranalyse, um dessen Eignung als Hilfsmittel für professionelle Übersetzer zu bewerten.
3.2 FEHLERANALYSE NACH RAMLOW
Für eine wissenschaftliche Untersuchung der Übersetzungsqualität von ÜS ist die linguistische Fehleranalyse sehr gut geeignet, zumal die Bewertung unabhängig vom Evaluator erfolgt und zugleich eine Übersetzungsevaluation und nicht nur eine reine Zieltextevaluation vorgenommen wird. Außerdem kann mithilfe der Fehleranalyse der Posteditionsaufwand, der letztlich die Produktivität eines ÜS bestimmt, gemessen werden.
Bei der Fehleranalyse werden die im Rahmen einer maschinellen Übersetzung durch ein ÜS verursachten Fehler in zuvor festgelegte Fehlerkategorien eingeteilt. Ramlow schlägt eine Klassifizierung der Fehler in folgende Kategorien vor:
1 Einleitung: Einführung in das Berufsfeld des Übersetzers und Dolmetschers sowie historische Einordnung und technologische Entwicklung der maschinellen Übersetzung.
2 Google Translate: Detaillierte Vorstellung der Funktionen des Online-Tools, seiner statistischen Arbeitsweise und der Nutzung des Englischen als Pivotsprache.
3 Evaluation der Übersetzungsqualität: Diskussion verschiedener theoretischer Ansätze und Kriterien zur Bewertung maschinell angefertigter Übersetzungen.
4 Empirischer Teil: Fehleranalyse mit Google Translate: Durchführung und Auswertung einer systematischen Fehleranalyse anhand eines 850 Wörter umfassenden Wirtschaftstextes.
5 Fazit: Zusammenfassende Bewertung von Google Translate als nützliches, aber ergänzungsbedürftiges Werkzeug, das den menschlichen Übersetzer nicht ersetzen kann.
Maschinelle Übersetzung, Google Translate, Fehleranalyse, Sprachübersetzung, Evaluierung, Qualitätssicherung, Postedition, Linguistik, Wirtschaftstexte, Statistische Übersetzung, Übersetzungsfehler, Softwarelokalisierung, Sprachkompetenz, Syntaxanalyse, Übersetzungsprogramme
Die Arbeit analysiert kritisch die Qualität von Google Translate bei der Übersetzung von Fachtexten aus dem Englischen ins Deutsche.
Die zentralen Themen sind die Funktionsweise maschineller Übersetzung, Kriterien zur Qualitätsmessung und eine praktische Fehleranalyse.
Das Ziel ist es zu untersuchen, ob Google Translate für professionelle Anwender als verlässliches Werkzeug dienen kann und wo die Fehlerpotenziale liegen.
Es wird die Methode der linguistischen Fehleranalyse nach Markus Ramlow angewandt, bei der Fehler in Kategorien wie Morphologie, Lexik und Syntax eingeteilt werden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erörterung der Evaluierungsmethoden und einen empirischen Teil, in dem ein Wirtschaftstext Satz für Satz analysiert wird.
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Maschinelle Übersetzung, Fehleranalyse, Evaluierung und Übersetzungsqualität charakterisiert.
Da Google Translate statistisch arbeitet, dient Englisch als Pivotsprache, wenn für Sprachpaare mit geringerer Datenmenge keine ausreichenden Dokumente vorhanden sind.
Die Wortstellungsfehler stellten mit über 20% den häufigsten Fehlertyp im empirischen Teil dar, da das System oft die englische Struktur beibehält, was der deutschen Grammatik widerspricht.
Nein, laut dem Fazit sind die Programme nützliche Hilfsmittel, aber aufgrund fehlender intuitiver Entscheidungsfähigkeit und mangelndem Stilverständnis nicht in der Lage, einen professionellen Übersetzer zu ersetzen.
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