Bachelorarbeit, 2015
48 Seiten, Note: 1,8
Die Arbeit untersucht, ob Bio-Lebensmittel in Deutschland als Mittel der Distinktion genutzt werden. Sie analysiert den Konsum von Bio-Lebensmitteln im Kontext der sozialen Strukturen und untersucht, ob bestimmte Gruppen diese Produkte bevorzugt konsumieren und dies zur Abgrenzung von anderen Gruppen nutzen.
Kapitel 1: Einleitung: Biolebensmittel in der Alltags-Wahrnehmung
Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Verbreitung von Bio-Lebensmitteln in Deutschland und untersucht die Gründe für den wachsenden Marktanteil. Der Fokus liegt auf der Frage, ob die Verfügbarkeit von Bio-Produkten tatsächlich zu einer breiten Akzeptanz in der Gesellschaft führt oder ob es sich um eine Nische für bestimmte Gruppen handelt.
Kapitel 2: Theoretische Grundlagen
Dieses Kapitel stellt die theoretischen Grundlagen der Arbeit vor und konzentriert sich auf Pierre Bourdieus Theorie des sozialen Raums, des Habitus und der Distinktion. Die Arbeit untersucht, wie sich diese Konzepte auf den Konsum von Lebensmitteln und insbesondere von Bio-Lebensmitteln anwenden lassen.
Kapitel 3: Analyse der Konsumenten
Kapitel 3 analysiert verschiedene Konsumentengruppen und untersucht, ob sich bestimmte soziale Milieus und Gruppen durch ihren Bio-Konsum auszeichnen. Dabei werden verschiedene Studien und Veröffentlichungen herangezogen, um die Kaufmotive und -präferenzen der Konsumenten zu verstehen.
Kapitel 4: Ergebnisse der Untersuchung
In Kapitel 4 werden die Ergebnisse der Konsumentenanalyse mit den theoretischen Grundlagen aus Kapitel 2 verbunden. Die Arbeit untersucht, ob Bio-Lebensmittel als sozialer Habitus angesehen werden können und inwiefern sie als Mittel der Distinktion genutzt werden.
Die zentralen Themen der Arbeit sind Bio-Lebensmittel, Distinktion, sozialer Raum, Habitus, Konsumentenverhalten, soziale Milieus, Nachhaltigkeit, Qualität und Ernährung. Die Arbeit greift auf theoretische Ansätze von Pierre Bourdieu zurück und analysiert empirische Daten aus Studien und Veröffentlichungen zum Konsumverhalten.
Die Arbeit untersucht mit Pierre Bourdieus Theorie, ob der Konsum von Bio-Produkten als "Distinktionsmerkmal" dient, um sich von anderen sozialen Gruppen abzuheben.
Der Habitus beschreibt die Gesamtheit der Lebensstile, Vorlieben und Verhaltensweisen einer sozialen Gruppe, die durch ihre Stellung im sozialen Raum geprägt sind.
Die Analyse betrachtet spezifische Milieus wie die "Sinus-Milieus" und die Gruppe der "LOHAS" (Lifestyle of Health and Sustainability) als Hauptkonsumenten.
Neben Qualität und Nachhaltigkeit werden Bio-Lebensmittel oft genutzt, um eine ökologisch korrekte Weltanschauung und eine höhere Zahlungsbereitschaft zu demonstrieren.
Subjektiv scheint Bio im Supermarkt-Alltag angekommen zu sein, doch die Arbeit hinterfragt, ob Käufer dennoch eine klar abgrenzbare Gruppe innerhalb der Gesellschaft bilden.
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