Bachelorarbeit, 2014
99 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit untersucht die Berichterstattung der Tageszeitungen Süddeutsche Zeitung und BILD über die Steueraffäre von Uli Hoeneß. Das Forschungsinteresse liegt darin, die unterschiedlichen Herangehensweisen der beiden Medien an die Thematik zu analysieren und zu bewerten. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Frage gelegt, inwieweit populistische Elemente in der Berichterstattung zum Tragen kommen.
Die Einleitung führt das Forschungsinteresse, die wissenschaftliche Relevanz und den Forschungsstand zur Thematik ein. Das zweite Kapitel beleuchtet die aktuelle Lage der Presse in Deutschland und geht auf die unterschiedlichen Strömungen im Journalismus ein, darunter Boulevardjournalismus und Skandalberichterstattung. Im dritten Kapitel wird die Nachrichtenwerttheorie und die Rolle von Nachrichtenfaktoren in der Sportberichterstattung diskutiert. Kapitel vier widmet sich der Person Uli Hoeneß und seiner Bedeutung für den deutschen Fußball. Kapitel fünf beleuchtet die Steueraffäre von Uli Hoeneß und ihre Folgen für den Sport. Im sechsten Kapitel wird das Untersuchungsdesign vorgestellt, welches die Forschungsleitenden Fragestellungen, die Methodik der Inhaltsanalyse und den Untersuchungsgegenstand beschreibt. Kapitel sieben präsentiert die Ergebnisse der Analyse, einschließlich Basiszahlen und der Analyse von populistischen Elementen in der Berichterstattung. Kapitel acht diskutiert die forschungsleitenden Fragen im Detail und zieht Schlussfolgerungen aus den Ergebnissen.
Die Arbeit fokussiert auf die Themen Sportjournalismus, Populismus, Nachrichtenwerttheorie, Inhaltsanalyse, Medienberichterstattung, Steueraffäre, Uli Hoeneß, Süddeutsche Zeitung, BILD.
Die Arbeit analysiert die Berichterstattung der SZ und der BILD-Zeitung über die Steuerhinterziehung des ehemaligen FC-Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß.
Während die SZ eher positiv, aber zurückhaltend berichtete, schwankte die BILD extrem zwischen Pro und Contra und nutzte deutlich mehr populistische Elemente.
Die Untersuchung zeigt, dass beide Medien nur selten sauber zwischen objektiver Nachricht und subjektiver Meinung trennten.
Populismus zeigt sich durch emotionale Zuspitzung, Spekulationen und die Absicht, die öffentliche Meinung massiv zu beeinflussen.
Sie erklärt, warum der Fall Hoeneß aufgrund von Nachrichtenfaktoren wie Prominenz, Skandal und Konflikt ein so hohes Medieninteresse auslöste.
Beide Zeitungen berichteten nicht objektiv; zudem nimmt der Trend zu Spekulationen im modernen Journalismus laut der Studie zu.
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