Bachelorarbeit, 2014
51 Seiten, Note: 1,3
Diese Bachelorarbeit untersucht die Psychogeographie als ein Werkzeug für Interventionen im Handlungsraum Schule. Sie analysiert die Möglichkeiten, die die Psychogeographie bietet, um den Kunstunterricht über den traditionellen Klassenraum hinaus in den öffentlichen Raum zu erweitern und Schüler*innen dazu zu befähigen, ihre Umgebung aktiv zu gestalten.
Die Einleitung stellt die Motivation und Einbettung des Themas in den Studienverlauf der Autorin dar. Kapitel 2 konzentriert sich auf den situativen Urbanismus und die Psychogeographie. Es analysiert die Situationistische Internationale und die Entwicklung der Psychogeographie als künstlerische und politische Praxis. Kapitel 2.2 beleuchtet die Rolle der Kunst im öffentlichen Raum und ihre Beziehung zur Stadtlandschaft, einschließlich der Definition von Kunst im öffentlichen Raum und der Entwicklungen im Laufe der Zeit. Kapitel 2.3 untersucht Urban Interventions und Cultural Hacking, wobei die verschiedenen Kategorien und Anwendungsbeispiele erläutert werden. Kapitel 2.5 widmet sich der Promenadologie, der Methode des Stadtspaziergangs, und ihren Möglichkeiten für den Unterricht.
Die Arbeit beleuchtet Schlüsselbegriffe wie Psychogeographie, Urban Interventions, Cultural Hacking, Situationistische Internationale, Kunst im öffentlichen Raum, Stadtspaziergänge, Promenadologie, Handlungsraum Schule, Kunstunterricht und pädagogische Praxis. Sie analysiert die Bedeutung dieser Konzepte im Kontext von Kunst, Stadtentwicklung und Bildung.
Psychogeographie untersucht den Einfluss der geografischen Umgebung (Architektur, Licht, Werbung) auf das Gefühlsleben und das Verhalten des Einzelnen, oft durch Methoden wie das "Umherschweifen" (Dérive).
Die Konzepte stammen maßgeblich von der Situationistischen Internationale, einer künstlerischen und politischen Bewegung des 20. Jahrhunderts.
Es bezeichnet künstlerische Interventionen, die durch gezielte Irritationen im öffentlichen Raum gewohnte Wahrnehmungsmuster aufbrechen.
Die Arbeit schlägt vor, den Kunstunterricht in den öffentlichen Raum zu verlagern, damit Schüler ihre Umgebung durch Stadtspaziergänge (Promenadologie) aktiv erkunden und gestalten.
Dieser Begriff wird im Text im Kontext von Kunst im öffentlichen Raum erwähnt und beschreibt die Idee, dass gesellschaftliche Gestaltung selbst ein künstlerischer Prozess ist.
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