Bachelorarbeit, 2015
91 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, ob die gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH) als Werkzeug zur Schaffung gesellschaftlicher Selbstbestimmung verstanden werden kann und dadurch zum Gedeihen der Zivilgesellschaft beiträgt. Dazu werden die theoretischen Grundlagen der Zivilgesellschaft, das Organisationsverständnis gemeinnütziger Organisationen und die Bedeutung des Begriffs Prosperität für die Gesellschaft beleuchtet. Anschließend wird der historische Entwicklungsprozess gemeinnütziger Organisationen im Spannungsfeld zu Staat und Markt untersucht.
Zivilgesellschaft, gemeinnützige Organisationen, gGmbH, Dritter Sektor, Gemeinwohl, Prosperität, Solidarische Ökonomie, Social Entrepreneurship, Hybridorganisation, Netzwerke, Kooperation, gesellschaftliche Selbstbestimmung, gesellschaftlicher Wandel, Zukunftsfähigkeit, Nachhaltigkeit.
Die gemeinnützige GmbH (gGmbH) verbindet ideelle, gemeinnützige Ziele mit ökonomischen Strukturen. Sie ermöglicht professionelles Wirtschaften bei gleichzeitigem Erhalt von Steuervorteilen und der Fähigkeit, Spenden einzuwerben.
Sie ist „hybrid“, weil sie zwischen den Sektoren Staat und Markt agiert. Sie nutzt unternehmerische Mittel (Markt), um Aufgaben des Gemeinwohls zu erfüllen, die oft vom Staat gefördert werden.
In Zeiten von Krisen und Staatsversagen gilt die Zivilgesellschaft als treibende Kraft für gesellschaftliche Veränderungen. Organisationen wie gGmbHs sichern die Versorgung in Bereichen wie Kultur, Bildung und Gesundheit.
Herausforderungen sind der zunehmende Wettbewerbsdruck, die Gefahr der „Ökonomisierung“ (Verlust der ideellen Ziele) sowie strenges Misstrauen der Finanzbehörden hinsichtlich steuerrechtlicher Korrektheit.
Das Beispiel illustriert, wie ein Verein und eine wirtschaftliche Struktur (Konglomerat) zusammenarbeiten können, um ein kulturelles Projekt solidarisch und ökonomisch tragfähig zu betreiben.
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