Masterarbeit, 2015
135 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau und Struktur der Arbeit
1.3 Methoden der Erkenntnisgewinnung
2 Fußball in Europa
2.1 Der Zusammenschluss zu einem Kontinentalverband
2.1.1 Die Entstehung der europäischen Fußballunion
2.1.2 Die Mitgliedsverbände
2.1.3 Organisationsstruktur
2.1.4 Zweck und Aufgabe der UEFA
2.2 Die Fußball-Europameisterschaft
2.2.1 Die Anfangsjahre des Turniers
2.2.2 Das EM-Konzept ab 1996
3 Die Fußball-Europameisterschaft im 21. Jhd. – mehr als nur ein Fußballturnier
3.1 Die Interessensgruppen
3.2 Der Bewerbungs- und Auswahlprozess
3.3 Wachsende Anforderungen an den/die Gastgeber
3.3.1 Soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit
3.3.2 Politische Rahmenbedingungen
3.3.3 Rechtliche Aspekte
3.3.4 Sicherheit
3.3.5 Spielstätten
3.3.6 Infrastruktur und Mobilität
3.3.7 Hospitality
3.4 Nutzenanalyse einer Europameisterschaft
3.4.1 Kurzfristiger Nutzen
3.4.1.1 Ausgaben
3.4.1.2 Einnahmen
3.4.1.3 Fazit der kurzfristigen Effekte
3.4.2 Langfristiger Nutzen
3.4.2.1 Langfristige volkswirtschaftliche Auswirkungen
3.4.2.2 Langfristige, qualitative Effekte
3.4.2.3 Fazit zu den langfristigen Effekten einer EM
4 Die Fußball-Europameisterschaft 2020
4.1 Konzept und Anforderungen
4.1.1 Spiele ohne Grenzen
4.1.2 Herausforderung Organisationskomitee
4.1.3 Regulatorische und organisatorische Anpassungen an das Konzept
4.1.4 Änderungen bezüglich der Anforderungen an den/die Gastgeber
4.2 Motive für die paneuropäische Endrunde
4.2.1 Sport und Politik – die EU als gelebte Union
4.2.1.1 Ziele der europäischen Integration
4.2.1.2 Die Rolle des Sports für die europäische Integration
4.2.2 Interessen der UEFA
4.3 Chancen und Risiken des paneuropäischen Konzepts
4.3.1 Kostenreduktion
4.3.1.1 Exkurs - Finanzlage Europas
4.3.1.2 Kostenminderung im Zuge der paneuropäischen EM
4.3.2 Chance für die kleinen Länder
4.3.3 Förderung kultureller Vielfalt/Stärkung des europäischen Gedanken
4.3.4 Perspektive der Fans
4.3.5 Umweltschutz/soziale Einrichtungen
4.3.6 Sponsoren und Medien
5 Conclusio
5.1 Limitationen der Arbeit
5.2 Schlusswort
Die Arbeit untersucht, ob das neue Konzept einer paneuropäischen Fußball-Europameisterschaft 2020 ein zukunftsfähiges und ökonomisch sowie gesellschaftlich sinnvolles Modell darstellt. Dabei werden die Interessen verschiedener Beteiligter analysiert und die Vor- sowie Nachteile gegenüber dem bisherigen Turnierformat beleuchtet.
3.1 Die Interessensgruppen
Jedes sportliche Großereignis, wie eine Olympiade oder eine Fußball-EM, hat eine Vielzahl von Beteiligten und jede der beteiligten Parteien hat dabei eigene Ziele und Interessen. Für ein erfolgreiches Turnier müssen letztlich die Ziele aller Beteiligten beachtet und möglichst weit in Einklang gebracht werden. Abbildung 7 zeigt illustrativ eine Auswahl der beteiligten Parteien. Im nachfolgenden Kapitel sollen die Interessen der wichtigsten Gruppierungen näher beschrieben und mögliche Interessenkonflikte aufgezeigt werden.
1) Politische Interessen
Die Politik ist auf verschiedenen Ebenen mit einer EM verwoben. Einerseits gibt es enge Verflechtungen zwischen der Europäischen Union und der UEFA auf europäischer Ebene. Die EU bestimmt mit ihren Regelungen und Vorgaben, z.B. im Wettbewerbsrecht, den politischen Rahmen der Arbeit der UEFA und klärt innerhalb der EU-Gerichtsbarkeit Streitfälle. Auf der anderen Seite spielt die Politik eine maßgebliche Rolle auf nationaler Ebene des Ausrichterlandes. Die Bewerbung für eine Meisterschaft erfolgt formal durch den Fußballverband eines Landes, z.B. in Deutschland durch den DFB. Allerdings ist eine Bewerbung ohne die Zustimmung und die Unterstützung der politischen Gremien undenkbar. Jedes Gastgeberland ist auf föderaler (Bund), regionaler (Länder) und lokaler (Gemeinden) Ebene bei der Ausrichtung einer EM involviert, insbesondere durch: die Bereitstellung von Verkehrsinfrastruktur, die Errichtung und Modernisierung von Stadien sowie die Gewährleistung der Sicherheit.
1 Einleitung: Beschreibt die Popularität des Fußballs, seine gesellschaftliche Relevanz und die zunehmende Kommerzialisierung, bevor die Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit definiert werden.
2 Fußball in Europa: Beleuchtet die historische Entwicklung des europäischen Fußballs, die Gründung der UEFA sowie die Geschichte der Europameisterschaft bis hin zur Idee des Turniers 2020.
3 Die Fußball-Europameisterschaft im 21. Jhd. – mehr als nur ein Fußballturnier: Analysiert die Interessensgruppen eines solchen Großereignisses, die Anforderungen an Gastgeber und nimmt eine detaillierte Nutzenanalyse vor.
4 Die Fußball-Europameisterschaft 2020: Erläutert das neue paneuropäische Konzept, dessen Hintergründe, die Motive sowie die daraus resultierenden Chancen und Risiken.
5 Conclusio: Führt die Kernaussagen zusammen, gleicht diese mit den Hypothesen ab und bewertet die Zukunftsfähigkeit des gewählten EM-Modells.
Fußball, Europameisterschaft, UEFA, EM 2020, paneuropäisches Konzept, Sportökonomie, Nutzenanalyse, Gastgeber, Europäische Union, Infrastruktur, Vermarktung, Sportpolitik, Kommerzialisierung, Interessenkonflikte, Nachhaltigkeit
Die Arbeit untersucht das paneuropäische Konzept der Fußball-Europameisterschaft 2020 und bewertet, inwiefern dieses Modell zukunftsfähig ist.
Die zentralen Felder sind die Organisationsstruktur der UEFA, die Anforderungen an Gastgeber von Großereignissen, die Nutzenanalyse aus volkswirtschaftlicher Sicht sowie die politischen Dimensionen des Sports.
Das Hauptziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, ob das neue länderübergreifende EM-Format sowohl ökonomisch als auch gesellschaftlich ein sinnvolles Dauermodell darstellt.
Die Masterarbeit verfolgt einen deskriptiv-konzeptionellen Ansatz, basierend auf Literaturquellen sowie einer qualitativen Expertenbefragung.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die Analyse der Anforderungen an die Gastgeber und die Bewertung der Chancen und Risiken des paneuropäischen Turnierformats.
Wesentliche Begriffe sind Fußball, UEFA, Europameisterschaft, paneuropäisches Konzept, Sportökonomie und ökonomischer Nutzen.
Die größte Herausforderung ist die Gewährleistung eines reibungslosen Ablaufs in mehreren Ländern gleichzeitig, was einen enormen Koordinationsaufwand und komplexe Logistikkonzepte erfordert.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass trotz der geografischen Verteilung der Spiele die hohen Anforderungen der UEFA weiterhin eine große Hürde darstellen und für kleine Länder oft kein positiver Business Case existiert.
Die EU dient als Rahmen für das paneuropäische Projekt, wobei der Sport als Mittel zur Förderung der europäischen Integration und des Zusammenwachsens gesehen wird.
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