Diplomarbeit, 2004
96 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Vorbemerkung
1.2 Problematik und Zielsetzung
1.3 Durchführung der Arbeit und der empirischen Studie
1.4 Aufbau
2 Strategische Allianzen
2.1 Bedeutung Strategischer Allianzen
2.2 Begriff
2.3 Formen
2.3.1 Formen nach Unternehmensbereichen
2.3.1.1 Marketing- & Vertriebs-Allianzen
2.3.1.2 Forschungs- & Entwicklungs-Allianzen
2.3.1.3 Produktions-Allianzen
2.3.1.4 Mischformen von Allianzen
2.3.2 Formen nach der Richtung des Zusammenschlusses
2.4 Ursachen und Gründe
2.5 Risiken und Probleme
2.6 Bildungsprozess
2.6.1 Strategische Grundlage und Partnering-Strategie
2.6.2 Partnering-Design
2.6.3 Partnerrealisierung
2.7 Erfolgspotential
2.7.1 Vorbemerkung
2.7.2 Strategische und organisatorische Aspekte
2.7.2.1 Ziele und Vorstellungen
2.7.2.2 Verhandlungen und Vertragsgestaltung
2.7.2.3 Organisation und Struktur
2.7.3 Partnerwahl
2.7.3.1 Unternehmenspolitischer Fit
2.7.3.2 Unternehmenskultureller Fit
2.7.4 Management der Strategischen Allianz
2.7.4.1 Personelle Führung und Mitarbeiter
2.7.4.2 Regelmäßige Kommunikation
2.7.4.3 Wissensmanagement
2.7.4.3.1 Theoretische Grundlage: Theorie des organisationalen Lernens
2.7.4.3.2 Die Bedeutung des Wissensmanagement
2.7.4.4 Die Balance zwischen Partnerschaft und Konkurrenz (Co-opetition)
2.7.4.5 Ressourcenbeitrag und Gewinnverteilung
2.7.4.6 Konfliktmanagement
2.7.4.7 Erfolgskontrolle
3 Grundlegende Aspekte der Pharmaindustrie
3.1 Allgemeine Situation
3.2 Trends
3.3 Die Bedeutung Strategischer Allianzen in der Pharmaindustrie
4 Fallstudien zum Erfolgspotential - Strategische Allianzen bei Pfizer Inc. und Schering AG
4.1 Vorbemerkung
4.2 Die Unternehmen im Allianzmanagement
4.2.1 Pfizer Inc.
4.2.2 Schering AG
4.3 Die Allianz Pfizer-Pharmacia im Co-Marketing
4.3.1 Darstellung der Allianz
4.3.2 Erfolgspotentiale im spezifischen Fall
4.3.2.1 Strategische und organisatorische Aspekte
4.3.2.1.1 Ziele und Vorstellungen
4.3.2.1.2 Verhandlungen und Vertragsgestaltung
4.3.2.1.3 Organisation und Struktur
4.3.2.2 Partnerwahl
4.3.2.2.1 Unternehmenspolitischer Fit
4.3.2.2.2 Unternehmenskultureller Fit
4.3.2.3 Management der Strategischen Allianz
4.3.2.3.1 Personelle Führung und Mitarbeiter
4.3.2.3.2 Regelmäßige Kommunikation
4.3.2.3.3 Wissensmanagement
4.3.2.3.4 Balance zwischen Kooperation und Konkurrenz (Co-opetition)
4.3.2.3.5 Ressourcenbeitrag und Gewinnverteilung
4.3.2.3.6 Konfliktmanagement
4.3.2.3.7 Erfolgskontrolle
4.4 Die Allianz Pfizer-Aventis in Co-Produktion und Co-Marketing
4.4.1 Darstellung der Allianz
4.4.2 Erfolgspotentiale im spezifischen Fall
4.4.2.1 Strategische und organisatorische Aspekte
4.4.2.1.1 Ziele und Vorstellungen
4.4.2.1.2 Verhandlungen und Vertragsgestaltung
4.4.2.1.3 Organisation und Struktur
4.4.2.2 Partnerwahl
4.4.2.2.1 Unternehmenspolitischer Fit
4.4.2.2.2 Unternehmenskultureller Fit
4.4.2.3 Management der Strategischen Allianz
4.4.2.3.1 Personelle Führung und Mitarbeiter
4.4.2.3.2 Regelmäßige Kommunikation
4.4.2.3.3 Wissensmanagement
4.4.2.3.4 Balance zwischen Kooperation und Konkurrenz (Co-opetition)
4.4.2.3.5 Ressourcenbeitrag und Ergebnisverteilung
4.4.2.3.6 Konfliktmanagement
4.4.2.3.7 Erfolgskontrolle
4.5 Ausgewählte Allianzen von Schering
4.5.1 Darstellung der Allianzen
4.5.2 Erfolgspotentiale im spezifischen Fall
4.5.2.1 Strategische und organisatorische Aspekte
4.5.2.1.1 Ziele und Vorstellungen
4.5.2.1.2 Verhandlungen und Vertragsgestaltung
4.5.2.1.3 Organisation und Struktur
4.5.2.2 Partnerwahl
4.5.2.2.1 Unternehmenspolitischer Fit
4.5.2.2.2 Unternehmenskultureller Fit
4.5.2.3 Management der Strategischen Allianz
4.5.2.3.1 Personelle Führung und Mitarbeiter
4.5.2.3.2 Regelmäßige Kommunikation
4.5.2.3.3 Wissensmanagement
4.5.2.3.4 Balance zwischen Kooperation und Konkurrenz (Co-opetition)
4.5.2.3.5 Ressourcenbeitrag und Ergebnisverteilung
4.5.2.3.6 Konfliktmanagement
4.5.2.3.7 Erfolgskontrolle
5 Vergleich der Ergebnisse der Fallbeispiele mit den Vorschlägen der Literatur
5.1 Strategische und organisatorische Aspekte
5.1.1 Ziele und Vorstellungen
5.1.2 Verhandlungen und Vertragsgestaltung
5.1.3 Organisation und Struktur
5.2 Partnerwahl
5.2.1 Unternehmenspolitischer Fit
5.2.2 Unternehmenskultureller Fit
5.3 Management der Strategischen Allianz
5.3.1 Personelle Führung und Mitarbeiter
5.3.2 Regelmäßige Kommunikation
5.3.3 Wissensmanagement
5.3.4 Balance zwischen Kooperation und Konkurrenz (Co-opetition)
5.3.5 Ressourcenbeitrag und Ergebnisverteilung
5.3.6 Konfliktmanagement
5.3.7 Erfolgskontrolle
6 Schlussbemerkung und Ausblick
Die Arbeit analysiert das Erfolgspotential strategischer Allianzen in der Pharmaindustrie durch einen Vergleich theoretischer Literatur mit der praktischen Anwendung. Das Ziel ist es, Managern durch deduktive Analyse von Fallbeispielen zu zeigen, dass allgemeine Erfolgsfaktoren oft zu starr sind und ein allianzspezifisches Management erfordern.
2.7.4.1 Personelle Führung und Mitarbeiter
Strategische Allianzen werden zwischen Menschen, nicht zwischen Unternehmen geführt. Daher muss der Schwerpunkt einer Allianz auf das Funktionieren zwischenmenschlicher Zusammenarbeit gelegt werden.
Für das Gelingen dieser Zusammenarbeit braucht die Allianz ein Top-Management, das Visionen vorgibt, ihre Aufmerksamkeit vollzeitig auf die Allianz richtet, Enthusiasmus ausstrahlt und persönlich für den Erfolg einsteht. Damit kann gewährleistet werden, dass die Allianz nicht als weniger wichtig erachtet wird als eigene Unternehmensbereiche. Je nach Ausgestaltung der Allianz teilen sich Allianzmanager oder operativ verantwortliche Manager die Funktion.
Augrund der Komplexität und Eigendynamik einer Allianz ist es notwendig, dass es sich bei Top-Managementpositionen um starke, charismatische Führungspersönlichkeiten handelt, die Erfahrung in Führungspositionen mitbringen und mit anderen Führungskräften gute Beziehungen aufbauen können. Notwendig ist außerdem, dass Manager mit Unsicherheit leben können und die Allianz als Lernprozess verstehen.
1 Einleitung: Beschreibt die zunehmende Bedeutung strategischer Allianzen in der Pharmaindustrie und definiert die Problematik sowie die Zielsetzung der empirischen Untersuchung.
2 Strategische Allianzen: Erörtert theoretische Grundlagen, Formen, Risiken und den Prozess der Bildung sowie die kritischen Erfolgspotentiale von Allianzen.
3 Grundlegende Aspekte der Pharmaindustrie: Analysiert die aktuelle Marktsituation und die Trends in der Pharmabranche, die eine Kooperation für Unternehmen unumgänglich machen.
4 Fallstudien zum Erfolgspotential - Strategische Allianzen bei Pfizer Inc. und Schering AG: Detaillierte Betrachtung spezifischer Allianzen anhand der Kriterien Strategie, Partnerwahl und Allianzmanagement.
5 Vergleich der Ergebnisse der Fallbeispiele mit den Vorschlägen der Literatur: Kritische Gegenüberstellung der empirischen Erkenntnisse mit den allgemeinen Erfolgsfaktoren aus der wissenschaftlichen Literatur.
6 Schlussbemerkung und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung und Ausblick auf die Notwendigkeit flexibler, allianzspezifischer Managementansätze in der Zukunft.
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Die Diplomarbeit untersucht die Erfolgsfaktoren strategischer Allianzen innerhalb der Pharmaindustrie und hinterfragt kritisch, ob existierende Literaturansätze für die Praxis ausreichend oder zu allgemeingültig sind.
Die Arbeit behandelt schwerpunktmäßig die strategische Grundlage von Allianzen, die Auswahlkriterien für geeignete Partner sowie die verschiedenen Aspekte des Allianzmanagements, wie Führung, Wissensaustausch und Konfliktlösung.
Das Ziel ist es, durch die Analyse konkreter Fallbeispiele bei zwei großen Pharmaunternehmen aufzuzeigen, dass ein allianzspezifisches Management notwendig ist und nicht blind einer standardisierten Literatur gefolgt werden sollte.
Es wird eine deduktive Herangehensweise gewählt, bei der Literaturrecherchen (Sekundärquellen) mit einer empirischen Primärdatenrecherche durch Experteninterviews bei führenden Pharmaunternehmen kombiniert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der theoretischen Erfolgsfaktoren und deren anschließende kritische Überprüfung anhand konkreter Praxisbeispiele von Pfizer und Schering.
Wichtige Begriffe sind insbesondere das Erfolgspotential, der Fit-Ansatz (Partnerwahl), Wissensmanagement, Co-opetition sowie die unternehmerische Flexibilität im Kontext strategischer Partnerschaften.
Bei der Allianz Pfizer-Pharmacia stand vor allem die Vermarktung im Fokus, wobei eine klare Struktur und gute Organisation als vorbildlich hervorgehoben wurden, während andere Allianzen stärker von vertraglichen Rahmenbedingungen geprägt waren.
Die Arbeit zeigt, dass ein Allianzmanager eine Schlüsselrolle bei der Verbindung von verschiedenen Unternehmenskulturen und der Lösung zwischenmenschlicher Herausforderungen einnimmt, was in der Praxis oft erfolgsentscheidend ist.
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