Masterarbeit, 2012
66 Seiten
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Möglichkeiten der Sprachförderung von Migrantinnen im fachlichen, berufsbezogenen Unterricht anhand des Beispiels vom Lehrgang Pflegehelferin SRK. Die Arbeit zielt darauf ab, die Herausforderungen der sprachlichen Integration von Migrantinnen in die berufliche Weiterbildung aufzuzeigen und geeignete didaktische Strategien zur Unterstützung ihrer kommunikativen Kompetenzentwicklung zu identifizieren.
Das erste Kapitel führt mit einer Anekdote aus der Praxis der Autorin in den Lehrgang Pflegehelferin SRK ein und stellt die Problematik der mangelnden Sprachkompetenz von Migrantinnen in diesem Kontext dar. Das zweite Kapitel beschreibt den Lehrgang Pflegehelferin SRK, seine Organisation und die Zielgruppe, wobei der Fokus auf die Teilnehmerinnen mit Migrationshintergrund liegt. Kapitel 3 widmet sich den Migrantinnen im Lehrgang und zeichnet ein Bild der individuellen Lebensgeschichten und Herausforderungen, denen sie im Rahmen der beruflichen Weiterbildung gegenüberstehen. Kapitel 4 beleuchtet die Folgen mangelnder Sprachkompetenz für Migrantinnen in Bezug auf Ausbildung, Weiterbildung und soziale Beziehungen. Das fünfte Kapitel erörtert verschiedene Möglichkeiten der Sprachförderung im berufsbildenden Fachunterricht und beleuchtet den Zusammenhang zwischen dem Konzept der Lernersprache, der Entstehung des Sprachbewusstseins und dem Sprachenlernen aus konstruktivistischer Sichtweise. Schliesslich werden verschiedene didaktische Strategien vorgestellt, die die sprachliche Entwicklung der Migrantinnen unterstützen und ihre Integration in den Fachunterricht fördern sollen.
Sprachförderung, Migrantinnen, Pflegehelferin SRK, Sprachkompetenz, Berufliche Weiterbildung, Didaktik, Lernersprache, Sprachbewusstsein, Konstruktivismus, Interkulturelle Kompetenz, Kommunikative Kompetenz.
Es handelt sich um eine non-formale Berufsweiterbildung des Schweizerischen Roten Kreuzes, die Migrantinnen den Einstieg in die Grundpflege ermöglicht.
Die Lernersprache (Interlanguage) ist ein individuelles Sprachsystem, das Lernende auf dem Weg zur Zielsprache entwickeln. Sie enthält Merkmale beider Sprachen und ist ein notwendiges Stadium im Spracherwerb.
Durch verständlichen Input, gezielten Umgang mit Fehlern, Förderung des Leseverständnisses und den Einsatz von "Code-switching" (Wechsel zwischen Sprachen) als Brücke zum Fachvokabular.
Sie führt oft zu Prüfungsangst, Schwierigkeiten bei der sozialen Integration im Team und erschwert den beruflichen Aufstieg trotz fachlicher Eignung.
Sie besagt, dass Lernende Wissen aktiv selbst aufbauen. Lehrpersonen fungieren dabei eher als Begleiter, die eine lernförderliche Umgebung für die kommunikative Kompetenz schaffen.
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