Bachelorarbeit, 2015
61 Seiten
1 Einführung
1.1 Fragestellung und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Aufbau und Vorgehen der Untersuchung
2 Konkretisierung des Kompetenzbegriffes
2.1 Der Kompetenzbegriff
2.1.1 Begriffsentwicklung
2.1.2 Bedeutung des Kompetenzbegriffes in der heutigen Gesellschaft
2.1.3 Abgrenzung des Kompetenzbegriffes
2.2 Darstellung verschiedener Kompetenzgruppen
3 Führung
3.1 Begriffsbestimmungen
3.2 Führungsmodelle
3.2.1 Eigenschaftstheorien
3.2.2 Verhaltenstheorien
3.2.3 Kontingenztheorien
3.2.4 Weg-Ziel-Theorien
3.2.5 Weitere Ansätze
3.3 Führung im Spiegel der Kompetenzen
4 Motivation
4.1 Begriffsbestimmung
4.2 Wirkungsfeld der Motivation
4.3 Motivationstheorien
4.3.1 Inhaltstheorien
4.3.2 Prozesstheorien
5 Motivierende Führung
5.1 Motivierende Führung im Unternehmen und im Sport
5.2 Motivatoren
5.3 Führung als Werkzeug zur Motivation
6 Die Berufsprofile
6.1 Der Sport- und Fitnesstrainer
6.2 Der Manager
7 Motivierende Führung in der Praxis
7.1 Erhebung: Motivierende Führung und Führungskompetenzen
7.1.1 Vorüberlegungen zur Erhebung
7.1.2 Die Befragungsmodelle
7.1.2.1 PANAVA-Modell
7.1.2.2 Flow-Kurzskala
7.2 Ergebnisse: Motivierende Führung in Theorie und Praxis
7.2.1 Motivation im Sport und in Unternehmen
7.2.1.1 Motivationale Aktivierung
7.2.1.2 Der Flow im Zusammenhang mit Trainern und Managern
7.2.2 Führungskompetenzen der Berufsprofile
7.2.2.1 Aktivitäts- und Handlungskompetenz
7.2.2.2 Fach- und Methodenkompetenz
7.2.2.3 Personale Kompetenz
7.2.2.4 Sozial-kommunikative Kompetenz
7.2.3 Problembereiche
8 Intervention: Sozial-kommunikative Kompetenz
8.1 Auswirkungen und Ursprung der Berufsprofilunterschiede
8.2 Sozial-kommunikative Kompetenz als Chance
8.3 Der Trainer im Manager
9 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht, welche Kompetenzen Manager und Sporttrainer zur Mitarbeitermotivation einsetzen, identifiziert Defizite in der Führungskultur und leitet Strategien zur Leistungssteigerung ab, indem sie die Fähigkeiten von Sporttrainern auf das Management überträgt.
7.2.1.1 Motivationale Aktivierung
Die PANAVA-Studie soll in Bezug auf die positiven Einflüsse ausgewertet werden. Zu den positiven Größen zählen eine hohe positive Aktivierung, eine hohe Valenz und auch eine geringe Ausprägung von negativer Aktivierung. Diese drei Werte gaben in der Gesamtauswertung bei den Trainern einen Wert von 69 % im Bereich der motivationalen Unterstützung. Die Manager hingegen erreichten lediglich einen Wert von 58 %. Somit stehen die Manager den Trainern um 11 % nach.
Einzeln betrachtet lässt sich erkennen, dass die Trainer mit 20 von 40 Punkten gerade im Bereich der positiven Aktivierung sehr stark sind. Dieser Bereich ist für die Motivation besonders wichtig. Die Manager weisen auf dieser Ebene lediglich 18 Punkte auf. Dieselbe Differenz entsteht im Bereich der Valenz, bei der sich die Trainer mit 10 und die Manager mit 8 von 20 Punkten positionieren. Ein größerer Unterschied ist bei der Vermeidung der negativen Aktivierung zu erkennen. Hier erhielten die Trainer 18 von 40 und die Manager 15 Punkte. Wobei das „Zufriedenheitsgefühl (Valenz) stärker mit der Abwesenheit Negativer Aktivierung (um r = .70 bei NA) als mit der Anwesenheit von Positiver Aktivierung korreliert ist (PA um r = .40)“ (Rheinberg, 2004, S. 40).
Insgesamt sind nur leichte Unterschiede zu Gunsten der motivierenden Einflussnahme der Trainer zu erkennen.
1 Einführung: Erläutert die Fragestellung und Zielsetzung der Untersuchung, die eine Brücke zwischen der motivierenden Führung im Sport und im Management schlägt.
2 Konkretisierung des Kompetenzbegriffes: Beschreibt detailliert den Begriff der Kompetenz sowie dessen Bedeutung in der heutigen Gesellschaft und nimmt eine klare Abgrenzung zu verwandten Begriffen vor.
3 Führung: Behandelt die theoretischen Grundlagen der Führung, verschiedene Führungsmodelle und die Einordnung der Führung im Spiegel der Kompetenzen.
4 Motivation: Analysiert den Motivationsbegriff sowie die zugrunde liegenden Motivationstheorien, insbesondere in Bezug auf ihre Wirkung auf den Menschen.
5 Motivierende Führung: Erörtert die motivierende Funktion von Führungsideologien und identifiziert Motivatoren sowie Führung als zentrales Werkzeug zur Motivation.
6 Die Berufsprofile: Stellt die spezifischen Kompetenzprofile von Sport- und Fitnesstrainern sowie Managern gegenüber.
7 Motivierende Führung in der Praxis: Präsentiert die empirischen Ergebnisse der bundesweiten Befragung zur motivationalen Aktivierung, zum Flow-Erleben und zu den Führungskompetenzen der Berufsprofile.
8 Intervention: Sozial-kommunikative Kompetenz: Diskutiert die Notwendigkeit von Interventionen im Managementbereich und schlägt vor, Trainerkompetenzen auf den Manager zu übertragen.
9 Fazit und Ausblick: Führt die Ergebnisse zusammen und fordert eine stärkere Berücksichtigung der sozialen Kompetenz in der Managementausbildung.
Motivation, Führung, Führungskompetenzen, Sporttrainer, Manager, Kompetenzatlas, PANAVA-Modell, Flow-Erleben, Leistungssteigerung, Sozial-kommunikative Kompetenz, Personalmanagement, Mitarbeiterführung, Arbeitszufriedenheit, Personale Kompetenz, Handlungskompetenz
Die Arbeit untersucht, welche Kompetenzen Manager und Sporttrainer einsetzen, um ihre Mitarbeiter oder Trainingsteilnehmer zu motivieren, und wo Defizite im Führungsalltag bestehen.
Zentrale Themen sind die Begriffe Führung, Motivation und Kompetenz sowie deren Zusammenspiel im Sport und im professionellen Unternehmensmanagement.
Das Ziel ist es, durch den Vergleich der Führungskompetenzen von Trainern und Managern aufzuzeigen, dass ein Mangel an sozial-kommunikativen Fähigkeiten im Management zu Einbußen beim wirtschaftlichen Potenzial führt.
Es wurde eine quantitative Befragung von 688 Teilnehmern durchgeführt, die auf der Flow-Kurzskala nach Rheinberg und dem PANAVA-Modell nach Schallberger basiert.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Aufarbeitung von Führungsmodellen und Kompetenzbegriffen, die Darstellung der Berufsprofile und die Auswertung der Befragungsdaten zur motivationalen Unterstützung.
Die wichtigsten Begriffe sind Motivation, Führungskompetenzen, sozial-kommunikative Kompetenz, Kompetenzatlas, Flow-Erleben und Leistungssteigerung.
Die Studie zeigt, dass Managern oft wesentliche sozial-kommunikative Kompetenzen fehlen, da ihre Ausbildung primär auf fachliche Qualifikationen ausgerichtet ist, während Trainer bereits früh auf die Bedeutung der Trainer-Sportler-Beziehung geschult werden.
Manager sollen sich verstärkt auf sozial-kommunikative Kompetenzen konzentrieren, wie z.B. Anerkennung, Feedback und Empathie, um die Mitarbeiterbindung zu stärken und die Führung zu entlasten.
Das Flow-Modell dient dazu, zu messen, wie stark Befragte in ihrer Tätigkeit aufgehen und ob die Anforderungen durch die Führungskraft optimal auf ihre Fähigkeiten abgestimmt sind.
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