Bachelorarbeit, 2015
51 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1. Problemstellung und Relevanz des Themas
1.2. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2. Employer Branding
2.1. Herleitung und begriffliche Abgrenzungen
2.2. Definition von Employer Branding
2.3. Das Arbeitgeberimage
2.4. Employee Value Proposition
2.5. Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Fachkräftemangel
2.6. Employer Branding als personalpolitisches Instrument
2.7. Employer Branding Strategien
2.7.1. Interne Strategien
2.7.2. Externe Strategien
3. Die Bankenbranche
3.1. Analyse des Finanzmarktes
3.2. Filialgeschäft vs. Digitalisierung
3.3. Prognostizierte Trends im Bankengewerbe
3.4. Gegenwärtige Employer Branding Maßnahmen in der Bankenbranche
4. Experimentelle Untersuchung an der UniCredit Bank
4.1. Die UniCredit Bank in Deutschland und ihr Employer Branding Konzept
4.2. Forschungsfragestellung
4.3. Forschungsdesign
4.4. Befragungsinstrumente
4.5. Auswertung der Ergebnisse
4.6. Handlungsempfehlungen an die UniCredit Bank
5. Fazit
Ziel der Arbeit ist es, auf Basis einer empirischen Untersuchung Handlungsempfehlungen für das Employer Branding der UniCredit Bank in Deutschland zu entwickeln, um die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber für Hochschulabsolventen zu steigern und eine langfristige Mitarbeiterbindung zu fördern.
2.1. Herleitung und begriffliche Abgrenzungen
“Employer Branding is an activity where principles of marketing, in particular the “science of branding”, are applied to HR activities in relation to current and potential employees” (Edwards, 2010, S. 6). Nach dieser Definition beschreibt das Employer Branding die Grundsätze des Marketings angelegt an die HR-Aktivitäten in Bezug auf aktuelle und potentielle Mitarbeiter. Insbesondere die Wissenschaft des Branding wird hierbei hervorgerufen. Zunächst jedoch sollte der Begriff Branding von dem Begriff Marke bzw. Brand differenziert und abgegrenzt werden. Nach dem Markengesetzt §3 handelst es sich bei dem Markenbegriff um ein gewerbliches Schutzrecht zählendes Kennzeichnungsrecht.
„Als Marke können alle Zeichen, insbesondere Wörter einschließlich Personennamen, Abbildungen, Buchstaben, Zahlen, Hörzeichen, dreidimensionale Gestaltungen einschließlich der Form einer Ware oder ihrer Verpackung sowie sonstige Aufmachungen einschließlich Farben und Farbzusammenstellungen geschützt werden, die geeignet sind, Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von denjenigen anderer Unternehmen zu unterscheiden.“ (Markengesetz - MarkenG § 3 Als Marke schutzfähige Zeichen). Heribert Meffert (2000) beschreibt die Marke als „ein in der Psyche des Konsumenten verankertes, unverwechselbares Vorstellungsbild von einem Produkt oder einer Dienstleistung“ (Meffert, 2000; S. 846).
Dadurch entwickeln die Markteilnehmer individuell durch das Marketing von Unternehmen ein Bild der Marke und assoziieren dies auf die vertriebenen Produkte. Diese Differenzierung schafft hierbei eine klare Abgrenzung zu Konkurrenten der entsprechenden Branche. In dem Kontext wird oft der Brand vom Verbraucher emotional an beworbene Produkte bzw. Diensteilungen verknüpft. Der Brand ist eine der zentralen Gesichtspunkte eines Unternehmens und trägt maßgeblich zu dem positiven Unternehmenserfolg bei.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz des Employer Brandings vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und des Fachkräftemangels.
2. Employer Branding: Hier werden theoretische Grundlagen, Definitionen sowie interne und externe Strategien zur Gestaltung einer Arbeitgebermarke erörtert.
3. Die Bankenbranche: Dieses Kapitel analysiert die Marktsituation, Trends wie Digitalisierung sowie Employer Branding Maßnahmen in der deutschen Bankenbranche.
4. Experimentelle Untersuchung an der UniCredit Bank: Es erfolgt eine empirische Befragung von Studierenden zur Arbeitgebermarke der UniCredit Bank, gefolgt von konkreten Handlungsempfehlungen.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer langfristigen, strategischen Verankerung des Employer Brandings.
Employer Branding, Arbeitgebermarke, Personalmarketing, Bankenbranche, Fachkräftemangel, Arbeitgeberimage, Employee Value Proposition, Recruiting, Mitarbeiterbindung, Demographischer Wandel, Online-Banking, Hochschulabsolventen, Strategische Personalführung, Digitalisierung, UniCredit Bank.
Die Arbeit untersucht das Employer Branding als strategisches Instrument der Personalpolitik, speziell angewandt auf die deutsche Bankenbranche und die UniCredit Bank.
Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretischen Grundlagen des Employer Brandings, die Auswirkungen des demographischen Wandels, die digitale Transformation in Banken und die Wahrnehmung von Arbeitgebern durch Absolventen.
Das Ziel ist die Erarbeitung konkreter Handlungsempfehlungen für die UniCredit Bank, um die Arbeitgebermarke bei der Zielgruppe der Hochschulabsolventen zu stärken.
Der Autor führte eine empirische Primärerhebung mittels eines Online-Fragebogens unter 210 Studierenden in Bayern durch, um deren Wahrnehmung der UniCredit Bank als Arbeitgeber zu analysieren.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Literaturrecherche zum Employer Branding, eine Marktanalyse der Bankenbranche und die Darstellung der experimentellen Untersuchung zur UniCredit Bank.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Employer Branding, Arbeitgebermarke, Personalmarketing, Fachkräftemangel, Mitarbeiterbindung und Arbeitgeberattraktivität.
Die UniCredit Bank dient als Fallbeispiel, um die Anwendung von Employer Branding Konzepten bei einem großen Finanzinstitut unter Berücksichtigung der aktuellen Herausforderungen durch die Digitalisierung praktisch zu prüfen.
Obwohl die UniCredit Bank ein positives Image besitzt, werden ihre internen Maßnahmen, wie beispielsweise das Work-Life-Balance Konzept oder die Gehaltsstruktur, von der Zielgruppe der Studierenden noch zu wenig wahrgenommen, was auf einen hohen Handlungsbedarf in der Kommunikation hindeutet.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

