Diplomarbeit, 2015
87 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
2.1 Verschiedene Definitionen kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU)
2.1.1 Defintion von KMU der Institution für Mittelstandsforschung (IfM)
2.1.2 Definition von KMU in der Europäischen Union
2.1.3 Unabhängige und abhängige KMU
2.2 Relevanz einer einheitlichen KMU-Definition in der Europäischen Union
2.3 Wirtschaftliche Bedeutung von KMU
2.3.1 KMU in Deutschland
2.3.2 KMU in der Europäischen Union
2.3.3 Einflussmöglichkeiten auf EU-Entscheidungen von KMU
2.4 Schwächen von KMU
2.4.1 Fehlende strategische Ausrichtung bei KMU
3. Strategische Unternehmensausrichtung
3.1 Was ist eine Strategie?
3.2 Anforderungen an die Unternehmen
3.3 Entwicklungsphasen des Strategischen Managementes
3.4 Eingrenzung der Begrifflichkeiten
3.5 Aufgaben und Prozesse des Strategischen Managementes
3.5.1 Strategische Zielbildung
3.5.2 Umweltanalyse
3.5.3 Unternehmensanalyse
3.5.4 Zusammenführung der Analysen mittels der SWOT-Analyse
3.5.5 Strategiewahl
3.5.6 Strategieimplementierung
4. Herausforderungen und Chancen für deutsche KMU
4.1 Strategische Unternehmensausrichtung - Eine Herausforderung für deutsche KMU?
4.1.1 Unternehmertypen und Mitarbeiter
4.1.2 Innovationsfähigkeit
4.1.3 Optmierung der Strategiearbeit am Beispiel der Horvath-Studie
4.1.4 Relevante Handlungsfelder für KMU
4.2 Strategische Unternehmensausrichtung - Chancen durch Strategie für KMU?
4.2.1 Chancen durch Strategien am Beispiel der Internationalisierung
4.2.2 Machen Strategien Unternehmen erfolgreicher?
5. Zusammenfassung und Fazit
Die Arbeit untersucht die strategische Unternehmensausrichtung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) innerhalb der Europäischen Union, analysiert dabei existierende Herausforderungen sowie Chancen und bewertet, ob strategische Planung einen nachweisbaren positiven Einfluss auf den Unternehmenserfolg hat.
3.1 Was ist eine Strategie?
Häufig kommt man mit dem Wort der Strategie in Berührung, egal ob im beruflichen Alltag oder in der Freizeit, wie beispielsweise beim Sport. Der Begriff „Strategie“ hat sich fest in unserem Alltag etabliert und begleitet uns tagtäglich. Doch was genau steckt hinter dem Begriff der Strategie?
Gehen wir zunächst auf die historische Entwicklung des Begriffs der Strategie ein. Bekannt wurde der Strategiebegriff in der Kriegs- und Militärsprache durch Schriften des chinesischen General Sun Tsu (ca. 500 v. Chr.), des antiken griechischen Politiker, Feldherrn und Schriftsteller Xenophon (ca. 400 v. Chr.) und den Lehren Cäsars (100 v. Chr.). Strategie lässt sich auf das griechische Wort „Strategós“ zurückführen, was wiederrum aus den Worten „stratos“ und „agein“ besteht. „Stratos“ bedeutet übersetzt „Heer“ und „agein“ bedeutet „führen“. Zusammengefasst verbirgt sich hinter dem Begriff „Strategós“ ein Heerführer, bzw. ein militärischer Befehlshaber (ca. 550 v.Chr.). Später wurden mit der Strategie die Fähigkeiten der Feldherrnkunst beschrieben, womit die Lehre der Truppenführung bis zum ersten Aufeinandertreffen mit dem Gegner gemeint war. In den Bereichen der Politik und Staatsführung hielt der Strategiebegriff erst hunderte Jahre später Einzug.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung von KMU und die Notwendigkeit einer strategischen Ausrichtung angesichts einer zunehmend komplexen Unternehmensumwelt.
2. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU): Dieses Kapitel definiert KMU, erläutert die Unterschiede zwischen verschiedenen Definitionen (z.B. IfM Bonn vs. EU) und analysiert deren wirtschaftliche Rolle sowie spezifische Schwächen.
3. Strategische Unternehmensausrichtung: Das Kapitel führt in das strategische Management ein, beschreibt dessen Entstehung und prozessuale Komponenten wie Zielbildung, Umwelt- und Unternehmensanalyse sowie die Implementierung.
4. Herausforderungen und Chancen für deutsche KMU: Es werden spezifische Hürden bei der Strategieimplementierung in KMU sowie Ansätze zur Optimierung der Strategiearbeit und potenzielle Chancen, etwa durch Internationalisierung, diskutiert.
5. Zusammenfassung und Fazit: Das Kapitel bündelt die zentralen Erkenntnisse der Arbeit und resümiert die Notwendigkeit einer strategischen Ausrichtung trotz der Schwierigkeit, den direkten Erfolg empirisch exakt zu messen.
Kleine und mittlere Unternehmen, KMU, Strategische Unternehmensausrichtung, Strategisches Management, Strategische Planung, Unternehmensanalyse, Umweltanalyse, SWOT-Analyse, Wettbewerbsvorteil, Internationalisierung, Erfolg, Ressourcen, Unternehmensführung, Strategieimplementierung, Mittelstand.
Die Arbeit analysiert die Notwendigkeit und Umsetzung strategischer Unternehmensführung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) vor dem Hintergrund der besonderen Herausforderungen und Chancen, denen diese Unternehmen innerhalb der Europäischen Union gegenüberstehen.
Zentral sind die Abgrenzung von KMU-Definitionen, die Grundlagen des strategischen Managements, die Anwendung strategischer Analysemodelle sowie die empirische Diskussion über den Zusammenhang zwischen strategischer Planung und Unternehmenserfolg.
Das Ziel ist es, den Nutzen einer strategischen Ausrichtung für KMU aufzuzeigen, Hindernisse bei der Umsetzung zu identifizieren und Hilfestellungen zu geben, wie KMU ihre strategische Arbeit optimieren können.
Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturanalyse wissenschaftlicher Publikationen, einschlägiger Studien (wie PIMS oder Studien der Horvath AG) sowie einer deskriptiven Darstellung strategischer Management-Tools.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des strategischen Managements (Modelle zur Zielbildung, Analyse-Tools) und die praktische Anwendung auf KMU, einschließlich einer Diskussion relevanter Handlungsfelder und Chancen.
Wichtige Begriffe sind KMU, Strategisches Management, SWOT-Analyse, Wettbewerbsvorteile, Unternehmensumwelt, Internationalisierung und Unternehmensführung.
Die Arbeit verdeutlicht, dass unterschiedliche Definitionen (z.B. IfM Bonn vs. EU) die statistische Vergleichbarkeit beeinflussen und maßgeblich sind für den Zugang zu spezifischen Förderprogrammen der Europäischen Union.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass trotz der verbreiteten Annahme strategischer Planung als Erfolgsfaktor, ein statistischer Nachweis bei KMU schwierig ist. Dennoch wird Strategiearbeit als essenziell für die aktive Zukunftsgestaltung und Risikominimierung angesehen.
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