Magisterarbeit, 2004
87 Seiten, Note: 2
Diese Arbeit untersucht sechs Autobiographien von Holocaust-Überlebenden und analysiert, wie sich die Darstellung des Holocausts in den frühen Berichten von denen der späteren Generation unterscheidet. Im Zentrum der Untersuchung stehen die Adressaten, der Schreibanlass, der Aufbau und die Sprache der jeweiligen Autobiographien.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Kontext der Holocaust-Autobiographie als literarische Form beleuchtet und die Unterschiede zwischen den frühen und späten Berichten herausstreicht. Anschließend werden die Autoren und ihre Autobiographien kurz vorgestellt, wobei die Schwerpunkte auf dem Schreibanlass, den Adressaten und dem Aufbau der Werke liegen.
Im darauf folgenden Kapitel wird die Sprache und die literarischen Mittel der Autobiographien analysiert, bevor die Arbeit verschiedene Themen innerhalb der Autobiographien untersucht, wie zum Beispiel Religion, Eltern und Familie sowie Informationen und das Leben während des Holocaust.
Holocaust-Autobiographie, literarische Form, KZ-Literatur, Erinnerungskultur, Adressaten, Schreibanlass, Aufbau, Sprache, Religion, Familie, Informationen, Leben während des Holocaust, Primo Levi, Hermann Langbein, Elie Wiesel, Ruth Elias, Ruth Klüger, Solly Ganor
Die erste Generation fühlte die Pflicht zur objektiven Zeugenschaft, während die zweite Generation persönliches Erleben und Reflexion stärker in den Vordergrund rücken kann.
Die Untersuchung umfasst Werke von Primo Levi, Hermann Langbein, Elie Wiesel, Ruth Elias, Ruth Klüger und Solly Ganor.
Die Arbeit vergleicht, wie unterschiedlich die Überlebenden ihren Glauben oder den Verlust desselben während und nach der Lagerhaft thematisieren.
Es wird analysiert, welche literarischen Mittel und Sprachstile die Autoren nutzen, um das Unbeschreibliche der KZ-Realität zu vermitteln.
Klügers Werk wird oft als Wendepunkt zur zweiten Generation gesehen, da es sich von der reinen Berichterstattung löst und die Erinnerung selbst problematisiert.
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