Masterarbeit, 2015
78 Seiten, Note: 2,5
Einleitung
1. Ausländische Arbeitskräfte in der Schweiz
1.1 Rückblick
1.2 Das Bundesgesetz über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer
1.3 Entwicklung ausländischer Arbeitskräfte 2002-2014
1.4 Wirtschaftliche Bedeutung ausländischer Arbeitskräfte im Gastgewerbe 2002-2014
1.5 Rechtliche Rahmenbedingungen
2. Wahrnehmung ausländischer Arbeitskräfte in der Schweiz
2.1 Allgemeine Wahrnehmung ausländischer Arbeitskräfte
2.2 Initiative gegen Masseneinwanderung
2.2.1 Argumente
2.2.2 Ergebnis und Umsetzung
3. Fallbeispiel Saanen
3.1 Der Untersuchungsraum – die Gemeinde Saanen
3.1.1 Lage
3.1.2 Bevölkerung und Berufsstruktur
3.1.3 Entwicklung und Bedeutung der Tourismuswirtschaft
3.2 Hotellerie in Saanen
3.2.1 Allgemeine Struktur
3.2.2 Ausländeranteil in der Hotellerie
3.3 Wahrnehmung ausländischer Arbeitskräfte in Saanen
3.3.1 Allgemeine Wahrnehmung
3.3.2 Die Initiative gegen Masseneinwanderung in Saanen, Ergebnis und Diskussion
3.4 Auswirkungen der Initiative auf die Hotellerie in Saanen
4. Auswirkungen der Initiative gegen Masseneinwanderung
4.1 Auswirkungen der Initiative auf die Hotellerie
4.2 Auswirkungen der Initiative auf die Gesamtwirtschaft
Zusammenfassung und Schluss
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Initiative gegen Masseneinwanderung auf die Hotellerie in der Schweiz, wobei die Gemeinde Saanen als spezifisches Fallbeispiel dient. Dabei wird insbesondere analysiert, inwieweit die Personenfreizügigkeit und deren mögliche Einschränkung durch die Initiative die Rekrutierung ausländischer Arbeitskräfte und die wirtschaftliche Situation in touristisch geprägten Regionen beeinflussen.
1.1 Rückblick
Bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts galt die Schweiz als Hort der Zuflucht und der Freizügigkeit. Ausländische Staatsangehörige konnten sich hier frei niederlassen und genossen freie Berufswahl (BFS 2008). Während nach den europäischen Revolutionen von 1848 vor allem politische Exilanten in der Schweiz Zuflucht fanden, wanderten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verstärkt Handwerker, Selbstständige und andere Arbeitssuchende aus Deutschland und Italien ein. Der an der Wende zum 20. Jahrhundert an Fahrt gewinnende Industrialisierungsprozess führte in der Schweiz zu einem Wirtschaftsboom, der einen erhöhten Bedarf an Arbeitskräften zur Folge hatte. Dieser konnte durch einheimische Arbeitskräfte nicht abgedeckt werden. Besonders in der Textil-, der mechanischen und chemischen Industrie bestand ein Arbeitskräftemangel, der die wirtschaftliche Expansion zu begrenzen drohte.
Auch im Gastgewerbe fehlte es an qualifiziertem Personal, da eine Ausbildung in dieser Branche in der Schweiz mit hohen finanziellen Aufwendungen verbunden war. In der Folge wurde das dringend benötigte Personal aus den Nachbarländern angeworben. 1914 erreichte der Ausländeranteil in der Schweiz mit rund 600.000 Personen einen Höchststand. 15 % der Gesamtbevölkerung waren keine gebürtigen Schweizer. In den Ballungszentren waren Ausländer überdurchschnittlich vertreten. So betrug der Ausländeranteil in Basel 37,6 % und in Genf sogar 40,4 % (Gsell 2014).
Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Zuwanderung in der Schweiz und die Auswirkungen der Initiative gegen Masseneinwanderung auf die Hotellerie ein.
1. Ausländische Arbeitskräfte in der Schweiz: Das Kapitel bietet einen historischen Überblick und erläutert die rechtlichen Voraussetzungen für ausländische Arbeitskräfte.
2. Wahrnehmung ausländischer Arbeitskräfte in der Schweiz: Hier werden die gesellschaftlichen Vorurteile sowie die Hintergründe und Argumente zur Initiative gegen Masseneinwanderung diskutiert.
3. Fallbeispiel Saanen: Dieser Abschnitt analysiert konkret die Tourismuswirtschaft und die Hotellerie in der Gemeinde Saanen unter dem Einfluss der Zuwanderung.
4. Auswirkungen der Initiative gegen Masseneinwanderung: Das Kapitel reflektiert die direkten und potenziellen Konsequenzen der Initiative für die Hotellerie und die gesamtwirtschaftliche Lage.
Zusammenfassung und Schluss: Hier werden die Kernergebnisse der Untersuchung resümiert und ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung gegeben.
Schweiz, Hotellerie, Initiative gegen Masseneinwanderung, Personenfreizügigkeit, ausländische Arbeitskräfte, Zuwanderung, Saanen, Tourismus, Arbeitsmarkt, Wirtschaftsstandort, Migrationspolitik, Gastgewerbe, Fachkräftemangel, Bilaterale Verträge, Konjunktur
Die Arbeit analysiert die Bedeutung ausländischer Arbeitskräfte für das Schweizer Hotelwesen zwischen 2002 und 2014 sowie die möglichen Folgen der angenommenen Initiative gegen Masseneinwanderung.
Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung der Arbeitsmigration, den rechtlichen Rahmenbedingungen der Personenfreizügigkeit und der Reaktion der Wirtschaft, insbesondere der Hotellerie, auf politische Veränderungen.
Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie stark die Schweizer Hotellerie von ausländischen Arbeitskräften abhängt und welche Auswirkungen die neue Migrationspolitik auf diesen Sektor hat.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer eigenen qualitativen Erhebung, bei der Hoteliers in der Gemeinde Saanen mittels Fragebögen zur aktuellen Situation befragt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine nationale Bestandsaufnahme der Zuwanderung, eine Analyse der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Ausländern sowie eine detaillierte Fallstudie zur Gemeinde Saanen.
Wichtige Begriffe sind Personenfreizügigkeit, Hotellerie, Saanen, Migrationspolitik, Fachkräftebedarf und die Auswirkungen der Initiative gegen Masseneinwanderung.
Saanen dient als repräsentatives Beispiel für eine ländliche, touristisch geprägte Region, die in besonders hohem Maße von ausländischen Mitarbeitern abhängig ist.
Die Hoteliers äußerten sich überwiegend verunsichert, insbesondere hinsichtlich zukünftiger bürokratischer Hürden bei der Rekrutierung und der langfristigen Personalplanung.
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