Diplomarbeit, 2004
150 Seiten, Note: sehr gut
1. Suchtprävention in der BRD
1.1. Aufgaben und Interventionen des Staates
1.2. Konzeptionelle Grundlagen der Suchtprävention
1.3. Die Begrifflichkeit in der Prävention
1.3.1. Primäre Prävention im Bereich der legalen Drogen
1.3.2. Sekundäre Prävention im Bereich der legalen Drogen
1.3.3. Tertiäre Prävention im Bereich der legalen Drogen
1.4. Darstellung der ausgewählten Zielgruppe
1.5. Benennung der in Suchtprävention tätigen Institutionen
1.6. Schlussfolgerung
2. Suchtprävention durch Medien
2.1. Darstellung der an Suchtprävention beteiligten Medien
2.2. Suchtprävention im Kontext einer Gesundheitskommunikation
2.3. Suchtprävention in den Medien – beteiligte Institutionen
2.4. Ein Vergleich: Nutzung des Internets in der Tabakprävention durch die Schweiz
3. Suchtprävention am Beispiel der Tabakprävention
3.1. Darstellung der medizinischen Aspekte des Rauchens – ein Krankheitsbild
3.2. Zahlen und Fakten
3.3. Die Rolle der Wirtschaft – Rauchen als Wirtschaftsfaktor
3.4. Politische Aspekte und Gesetzesgrundlagen - die Tabaksteuer
3.5. Passivrauchen
3.6. Spezielle Argumente von jugendlichen Rauchern und Nichtrauchern
3.7. Schlussfolgerung
4. Die Homepage für die Tabakprävention
4.1. Kinder und Jugendliche im Umgang mit dem Internet
4.2. Möglichkeiten für Professionelle im Bereich Prävention im Internet
4.3. Eine Marktanalyse zur Tabakprävention im Internet
4.4. Angebotspalette für das Erstellen der Website „Ich rauche und will aufhören“
5. Perspektiven der Suchtprävention
5.1. Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse
5.2. Gewichtung der einzelnen Medien
5.3. Arbeitsfelder der Suchtprävention
5.4. Suchtforschung
Ziel dieser Arbeit ist es, Möglichkeiten der Suchtprävention, insbesondere im Bereich der Tabakprävention, in das Internet zu integrieren, um sowohl Professionelle als auch direkt betroffene Jugendliche und junge Erwachsene besser zu erreichen. Es wird untersucht, wie das Internet als Medium zur Informationsvermittlung und Kommunikationsplattform genutzt werden kann, um eine zielgruppengerechte Präventionsarbeit zu leisten.
Die Inhaltsstoffe einer Zigarette
Eine Zigarette ist ein Cocktail von mehr als 3800 chemischen Verbindungen und Substanzen; die meisten sind lungengängige Feinstaubpartikel. Über 200 davon sind giftig, und von diesen giftigen Stoffen sind mindesten s40 krebserregend. Eine extrem gefährliche Mischung, denn die giftigen Substanzen lähmen manche Entgiftungsmechanismen, während die reizenden Stoffe die Selbstreinigung der Lunge verschlechtern. Somit können die krebserregenden Stoffe fast ungehindert in die Lunge eindringen und dort verbleiben. Im folgenden werden einige Inhaltsstoffe genannt und in Kategorien eingeteilt, um den Schweregrad ihres schädlichen Potentials hervorzuheben:
Kanzerogen (Krebserregend)
- Teer – wird pro Tag eine Schachtel Zigaretten geraucht, nimmt die Lunge pro Jahr eine Tasse Teer auf
- Schwermetalle
- Nitrosamine – als eine der am stärksten krebserregenden Stoffe
- Nickel
- Benzol
- Arsenverbindungen.
1. Suchtprävention in der BRD: Dieses Kapitel erläutert die staatlichen Aufgaben, konzeptionellen Grundlagen sowie die verschiedenen Ebenen (primär, sekundär, tertiär) der Suchtprävention.
2. Suchtprävention durch Medien: Hier wird die Rolle der Medien als Kommunikationsmittel beleuchtet und anhand eines Vergleichs mit der Schweiz der Nutzen des Internets für die Suchtprävention dargestellt.
3. Suchtprävention am Beispiel der Tabakprävention: Dieses Kapitel behandelt das Krankheitsbild des Rauchens, ökonomische Zusammenhänge, rechtliche Rahmenbedingungen sowie Argumentationsmuster von Jugendlichen.
4. Die Homepage für die Tabakprävention: Hier wird der Umgang von Kindern und Jugendlichen mit dem Internet analysiert und ein konkreter Leitfaden für die Erstellung einer präventionsorientierten Website erarbeitet.
5. Perspektiven der Suchtprävention: Das abschließende Kapitel fasst Untersuchungsergebnisse zusammen, gewichtet die Medien und diskutiert die zukünftigen Arbeitsfelder und die Bedeutung der Suchtforschung.
Suchtprävention, Tabakprävention, Gesundheitskommunikation, Internetnutzung, Jugendliche, Suchtmittel, Primärprävention, Sekundärprävention, Tertiärprävention, Tabaksteuer, Medienkompetenz, Gesundheitsförderung, Suchtforschung, Risikoanalyse, Aufklärung
Die Arbeit befasst sich mit der Integration von suchtpräventiven Maßnahmen, insbesondere zur Tabakprävention, in das Internet als modernes Medium.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Suchtprävention, der Einfluss verschiedener Medien, die spezifische Situation der Tabakprävention sowie Möglichkeiten zur webbasierten Interaktion mit Jugendlichen.
Das Ziel ist aufzuzeigen, wie das Internet dazu beitragen kann, Professionelle und betroffene Heranwachsende effektiver zu erreichen und als Plattform zur Gesundheitsförderung zu etablieren.
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse sowie eine Marktanalyse bestehender Internetangebote im Bereich der Suchtprävention.
Der Hauptteil analysiert die aktuelle Situation der Suchtprävention, die Risiken des Rauchens, ökonomische Faktoren und konkrete Konzepte zur Gestaltung von Internetseiten für die Präventionsarbeit.
Neben Suchtprävention und Tabakprävention sind Medienkompetenz, Gesundheitskommunikation und die Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen zentral.
Das Internet ist in den Alltag von 10- bis 20-Jährigen fest integriert und bietet ein enormes, wenn auch teils risikobehaftetes Potenzial für niedrigschwellige Informationsangebote und Beratung.
Die Analyse dient dazu, den aktuellen Stand der Angebote in Deutschland und der Schweiz zu erfassen und daraus Best-Practice-Beispiele für die Gestaltung zukünftiger Präventions-Webseiten abzuleiten.
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