Bachelorarbeit, 2015
92 Seiten, Note: 2,3
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Forschungsfrage der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Grundlagen zum Product Placement
2.1 Definition
2.2 Begriffsabgrenzung
2.3 Product Placement im Marketing-Mix
3. Rechtslage und Entwicklung des Product Placement
3.1 Abgrenzung von Schleichwerbung und Rechtslage in Deutschland
3.2 Geschichtliche Entwicklung des Product Placement
3.3 Entwicklung seit der Legalisierung im TV & YouTube
3.4 Marktsituation
4. Product Placement als Kommunikationsinstrument
4.1 Product Placement Arten und Ziele
4.2 Arten der Informationsübermittlung
4.3 Arten der Platzierung
4.4 Arten der Integration
5. Vermarktung auf YouTube und Geschäftsmodelle
5.1 Geschäftsmodell von YouTube
5.2 YouTube-Partnerprogramm
5.3 Multi-Channel-Netzwerke
5.4 Agenturen und Management
6. Untersuchung von Fallbeispielen anhand von Prozessphasen
6.1 Planungsprozess
6.1.1 Planung
6.1.2 Realisation
6.1.3 Kontrolle
6.2 Fallbeispiel: Techniker Krankenkasse – #wireinander
6.2.1 Planung und Realisation – #wireinander
6.2.2 Ergebnisse – #wireinander
6.3 Fallstudie: Canon – #canonperfectday
6.3.1 Planung - #canonperfectday
6.3.2 Realisation – #canonperfectday
6.3.3 Ergebnisse – #canonperfectday
6.4 Fallstudie: Always #LikeAGirl #WieEinMädchen
6.4.1 Planung - #LikeAGirl #WieEinMädchen
6.4.2 Realisation - #LikeAGirl #WieEinMädchen
6.4.3 Ergebnisse - #LikeAGirl #WieEinMädchen
6.5 Fazit zu den ausgewählten Fallstudien
7. Chancen und Risiken
7.1 Chancen und Risiken für Unternehmen
7.2 Chancen und Risiken für Produzenten
7.3 Chancen und Risiken für Rezipienten
8. Schlussbetrachtung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Chancen und Risiken des Marketinginstruments Product Placement auf der Videoplattform YouTube im deutschen Markt. Ziel ist es, durch die Analyse von drei konkreten Fallstudien unter Anwendung eines strategischen Planungsprozesses idealtypische Vorgehensweisen abzuleiten und die Auswirkungen für Unternehmen, Produzenten und Nutzer zu bewerten.
1. Einleitung
Innerhalb weniger Jahre hat YouTube eine rasante Entwicklung zur erfolgreichsten Videoplattform im Internet vollzogen. In Deutschland rufen monatlich über 38 Millionen User die Plattform von Google auf. Schon lange findet man auf der Plattform nicht mehr nur „Katzenvideos“ oder verwackelte Handyaufnahmen. Inzwischen dominieren sogenannte YouTuber das Bild der Videoplattform, die regelmäßig Videos drehen und diese dann auf der Plattform online stellen. YouTuber wie Gronkh, Y-TITTY oder auch LeFloid generieren mit ihren Videos monatlich sechs- bis siebenstellige Aufrufzahlen. Mit einer solchen Reichweite können sich die großen YouTube-Kanäle durchaus mit den Einschaltquoten im Fernsehen messen. Die Gründe dieser Entwicklung liegen zum einen an dem Partnerprogramm von YouTube, das die Video-Künstler an den Werbeeinnahmen beteiligt und zum anderen an den Multi-Channel-Netzwerken, die mit ihrem Konzept die Professionalisierung, Erhöhung der Reichweite sowie Vermarktung der Videokünstler vorantreiben.
Während Product Placement früher in erster Linie in den klassischen Medien, wie Fernsehen und Kino, eingesetzt wurde, taucht dieses Marketinginstrument in den letzten Jahren auch zunehmend im Internet auf. Vor allem durch die Steigung der Popularität und Professionalität findet es auch auf der Videoplattform YouTube Beachtung. Inzwischen nutzen zahlreiche werbetreibende Unternehmen die Plattform, um ihre Marketingziele zu erreichen. In Zusammenarbeit mit reichweitenstarken YouTube-Künstler setzen Unternehmen dort immer häufiger das Marketinginstrument Product Placement ein.
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Chancen und Risiken von Product Placement auf der Videoplattform YouTube. Dabei liegt der Betrachtungsschwerpunkt auf dem deutschen Markt, der innerhalb relativ kurzer Zeit einen relativ großen Entwicklungsschub vollzogen hat.
1. Einleitung: Einführung in die rasante Entwicklung von YouTube und die zunehmende Bedeutung von Product Placement als Marketinginstrument auf dieser Plattform.
2. Grundlagen zum Product Placement: Kritische Auseinandersetzung mit Definitionen und Einordnung des Product Placements in den Marketing-Mix.
3. Rechtslage und Entwicklung des Product Placement: Analyse der deutschen Rechtslage, insbesondere der Abgrenzung zur Schleichwerbung, sowie ein historischer Abriss der Entwicklung bis zur heutigen Marktsituation.
4. Product Placement als Kommunikationsinstrument: Detaillierte Darstellung der verschiedenen Arten, Ziele und Integrationsformen von Produktplatzierungen.
5. Vermarktung auf YouTube und Geschäftsmodelle: Beschreibung der ökonomischen Strukturen hinter YouTube, einschließlich Partnerprogramm, Multi-Channel-Netzwerken und spezialisierten Agenturen.
6. Untersuchung von Fallbeispielen anhand von Prozessphasen: Analyse von drei Kampagnen (Techniker Krankenkasse, Canon, Always) unter Berücksichtigung von Planung, Realisation und Kontrolle.
7. Chancen und Risiken: Umfassende Beleuchtung der Chancen und Risiken für die drei Hauptakteure: Unternehmen, Produzenten (YouTuber) und Rezipienten.
8. Schlussbetrachtung und Ausblick: Resümee der Ergebnisse und Einschätzung zukünftiger Entwicklungen des Product Placements im digitalen Umfeld.
Product Placement, Youtube, Multi-Channel-Netzwerke, Fallbeispiele, Chancen, Risiken, Videoplattform, Branded Placement, Produktplatzierung, Marketing-Mix, Marketinginstrument, Sponsoring, Influencer Marketing, Reichweite, Schleichwerbung
Die Arbeit untersucht das Marketinginstrument Product Placement auf der Videoplattform YouTube mit besonderem Fokus auf den deutschen Markt und die damit verbundenen strategischen Potenziale und Herausforderungen.
Die zentralen Felder umfassen die Definition und Einordnung von Product Placement, die rechtliche Situation in Deutschland, die Geschäftsmodelle von YouTubern und Netzwerken sowie die praktische Analyse erfolgreicher Werbekampagnen.
Die Forschungsfrage lautet: „Was sind die Chancen und Risiken von Product Placement auf der Videoplattform YouTube.de?“ Ziel ist die Identifikation von Best-Practice-Ansätzen und die Bewertung für die beteiligten Akteure.
Die Arbeit nutzt eine Literatur- und Internetrecherche sowie eine Fallstudienanalyse, bei der drei ausgewählte Kampagnen anhand eines dreiphasigen Planungsprozesses (Planung, Realisation, Kontrolle) untersucht werden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine Darstellung der Rechtslage und Geschäftsmodelle, die detaillierte Analyse der Fallstudien sowie eine abschließende Chancen-Risiken-Abwägung.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Product Placement, YouTube, Influencer Marketing, Multi-Channel-Netzwerke, Schleichwerbung, Markenwahrnehmung und Kampagnenanalyse.
Influencer fungieren als authentische Vermittler, die ihre Reichweite und das Vertrauensverhältnis zu ihrer Community nutzen, um Markenbotschaften subtil in Inhalte zu integrieren, was eine höhere Glaubwürdigkeit erzeugen kann.
Die TK-Kampagne war durch geschickte Einbindung der Community und Authentizität sehr erfolgreich, während die Canon-Kampagne aufgrund fehlender Kennzeichnung, uneinheitlichen Designs und unprofessioneller Videoqualität bei der Zielgruppenansprache kritisiert wurde.
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