Masterarbeit, 2016
116 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Gang der Untersuchung
2 Das Altersvorsorgesystem in Deutschland
2.1 Das Sozialprinzip
2.2 Grundgedanke der gesetzlichen Rentenversicherung
2.3 Historische Entwicklung der Altersvorsorge
2.3.1 Einführung der gesetzlichen Rentenversicherung
2.3.2 Kapitaldeckungsverfahren
2.3.3 Umlageverfahren
2.3.4 Entwicklung seit 1957
2.3.5 Einfluss der demografischen Entwicklung
2.4 Das Drei-Säulen-Modell
2.4.1 Übersicht des Drei-Säulen-Modells
2.4.2 Gesetzliche Altersvorsorge
2.4.3 Betriebliche Altersvorsorge
2.4.4 Private Altersvorsorge
2.5 Das Drei-Schichten-Modell
2.5.1 Übersicht des Drei-Schichten-Modells
2.5.2 Geförderte Basisversorgung
2.5.3 Geförderte, kapitalgedeckte Zusatzversorgung
2.5.4 Sonstige Kapitalanlageprodukte und Versicherungsprodukte
3 Empirische Analyse der finanziellen Absicherung deutscher Arbeitnehmer im Rentenalter
3.1 Grundlagen der empirischen Analyse
3.1.1 Methodik der Empirie
3.1.2 Ausführungen zum Fragebogen
3.1.3 Kritische Würdigung und Forschungsethik
3.2 Gesetzlicher Rentenanspruch in Abhängigkeit vom Einkommen
3.3 Nutzung betrieblicher und privater Altersvorsorge
3.4 Ermittlung der Versorgungslücke
3.5 Thematische Relevanz der Altersvorsorge
4 Analyse der Beschaffenheit und Rentabilität ausgewählter Altersvorsorgealternativen
4.1 Einflussfaktoren auf die Rentabilität
4.1.1 Kategorisierung der Einflussfaktoren
4.1.2 Produktbezogene Faktoren
4.1.3 Persönliche Faktoren
4.1.4 Wirtschaftliche Faktoren
4.1.5 Sonstige Faktoren
4.2 Grundlagen der Rentabilitätsberechnungen
4.2.1 Annahmen
4.2.2 Vorgehensweise
4.3 Private Versorgung
4.3.1 Festverzinsliche Rentenversicherung
4.3.2 Rentenversicherung mit Aktienanteil
4.3.3 SofortRente
4.3.4 Immobilien
4.4 Basisversorgung
4.5 Zusatzversorgung
4.5.1 Betriebliche Altersvorsorge
4.5.2 Kapitalgedeckte Altersvorsorge
4.6 Rentabilitätsvergleich
4.7 Ableitung von Handlungsempfehlungen
5 Zusammenfassung
Das Hauptziel dieser Masterthesis ist die Analyse der finanziellen Vorsorgesituation deutscher Arbeitnehmer und die Identifikation rentabler Handlungsalternativen zur Schließung der individuellen Versorgungslücke im Alter.
2.3.2 Kapitaldeckungsverfahren
Das Kapitaldeckungsverfahren ist eine Finanzierungsform der Rentenversicherung. Es handelt sich hierbei um eine Individualversicherung. Das bedeutet, jeder Versicherte hat sein eigenes Altersvorsorgekonto. Es liegt in der Verantwortung des Einzelnen, kontinuierlich in die Versicherung Beiträge einzuzahlen und somit einen Deckungsstock aufzubauen. Die Beiträge werden durch die Versicherung am Kapitalmarkt angelegt. Die daraus generierten Zinserträge fließen zusätzlich in die Gesamtsumme der Altersvorsorge mit ein. Die gesetzliche Rentenversicherung von 1889 beruhte zunächst auf diesem Verfahren.
Vorteile des Kapitaldeckungsverfahrens sind zum einen die positiven Renditen und die daraus generierten Zinseszinsen. Dadurch verringern sich die tatsächlich zu zahlenden Beträge zur Bildung eines bestimmten Deckungsstocks. Je länger bei diesem Verfahren in die Versicherung eingezahlt wird, desto höher sind in der Regel die Erträge, mit Ausnahme von Turbolenzen auf dem Kapitalmarkt. Zum anderen besteht die Chance, international zu investieren. Die Entwicklung des Deckungsstocks kann damit diversifiziert werden, was sie unabhängig von der eigenen Volkswirtschaft und der darin herrschenden demografischen Entwicklung macht. Da jeder Beitragszahler für seine eigene Rente vorsorgt, bietet sich darüber hinaus auch die Möglichkeit, individuell über das eigene Renteneintrittsalter und seinen Lebensstandard im Alter zu entscheiden.
1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, Zielsetzung und des methodischen Vorgehens der Arbeit.
2 Das Altersvorsorgesystem in Deutschland: Detaillierte Darstellung des deutschen Vorsorgesystems, der historischen Entwicklung sowie der verschiedenen Schichten- und Säulenmodelle.
3 Empirische Analyse der finanziellen Absicherung deutscher Arbeitnehmer im Rentenalter: Durchführung und Auswertung einer Online-Umfrage zur aktuellen Vorsorgesituation und Einstellung der Arbeitnehmer.
4 Analyse der Beschaffenheit und Rentabilität ausgewählter Altersvorsorgealternativen: Untersuchung und Vergleich der Rentabilität verschiedener Finanzprodukte sowie Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen.
5 Zusammenfassung: Synthese der Forschungsergebnisse und Fazit zur finanziellen Absicherung.
Altersvorsorge, Rentenversicherung, Rentabilität, Versorgungslücke, Kapitaldeckungsverfahren, Umlageverfahren, Altersarmut, Vorsorgestrategie, Finanzplanung, Drei-Säulen-Modell, Drei-Schichten-Modell, Arbeitnehmer, Rentenreform, Lebensstandard, Rentenberechnung.
Die Masterthesis befasst sich mit der finanziellen Absicherung deutscher Arbeitnehmer im Rentenalter und untersucht Möglichkeiten zur Optimierung durch einen Rentabilitätsvergleich von Vorsorgeprodukten.
Das deutsche Altersvorsorgesystem, demografische Einflüsse, empirische Daten zur Vorsorge der Arbeitnehmer sowie die Rentabilitätsanalyse von Produkten wie Rentenversicherungen und Immobilien.
Die Arbeit untersucht, inwieweit deutsche Arbeitnehmer im Rentenalter finanziell abgesichert sind und welche Handlungsalternativen sich in Abhängigkeit von der Rentabilität der Vorsorgeprodukte ergeben.
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Literatur- und Sekundäranalyse mit einer quantitativen, vollstandardisierten Online-Primärbefragung sowie einer Rentabilitätsberechnung auf Basis interner Daten der Sparkasse Jena-Saale-Holzland.
Der Hauptteil zeigt, dass bei der Mehrheit der Befragten eine Versorgungslücke besteht und die individuelle Vorsorge stark von Parametern wie Alter, Einkommen und Kinderanzahl abhängt, wofür Rangfolgen zur Orientierung erstellt wurden.
Die zentralen Konzepte umfassen Rentabilität, Versorgungslücke, Kapitaldeckung, Umlageverfahren sowie das Drei-Säulen- und das Drei-Schichten-Modell der Altersvorsorge.
Bei den untersuchten Probanden konnte eine durchschnittliche Versorgungslücke von rund 720 Euro netto ermittelt werden, die den Erhalt des Lebensstandards gefährdet.
Es werden zwei spezifische Rangfolgen je nach Einkommenssituation und Familienstand vorgeschlagen, wobei generell dazu geraten wird, staatlich geförderte Produkte bevorzugt zu nutzen und die Altersvorsorge möglichst frühzeitig zu beginnen.
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