Diplomarbeit, 2002
47 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1. Personalentwicklung als Motor des Fortschritts
1.2. Unternehmenskultur –Anspruch und Wirklichkeit-
1.3. Unternehmenskultur wieder entdecken –Werte und ihre Grenzen-
2. Die Personalentwicklung
2.1 Die Inhalte und Planung der Personalentwicklung
2.1.1. Unternehmens- und mitarbeiterorientierte Ziele der Personalentwicklung
2.2. Die Personalentwicklung als Bestandteil der Organisationsentwicklung
3. Personalentwicklungskonzeption
3.1 Neue methodische Ansätze der Personalentwicklung
3.1.1. Brain-Dominance-Konzept-ganzheitliche Denkweise
3.1.2. Der Workshop die neue Methode
3.2. Fach- Soziale und Methodenkompetenzen als „etablierte“ Schlüsselqualifikationen
4. Kompetenzentwicklung als Ziel der betrieblichen Weiterbildung
4.1. Mitarbeiterkompetenzen unter der Herausforderung „Lernende Organisation“
4.2. Begrenzte Lern- und entwickelbarkeit der Umsetzungskompetenz
4.3. Methoden zur Förderung der Handlungsfähigkeit
4.4. Differenz zwischen Qualifikation und Kompetenz
5. Problemstellung durch die Anwendung der Personalentwicklungsinstrumente
5.1. Die Neuorientierung oder der Wandel der Personalentwicklung
5.2. Führungskräfte und von Ihnen geforderten Kompetenzen
5.2.1. Die Schlüsselrolle der Vorgesetzten
5.3. Bedeutende Personalentwicklungsinstrumente im Unternehmen
5.4 Das Mitarbeiterjahresgespräch
5.4.1. Die Gesprächsvorbereitung
5.4.2. Die Gesprächsdurchführung
5.4.3. Mögliche Fragearten bei der Durchführung des Mitarbeiterjahresgespräches
5.5. Einflussfaktoren bei der Einschätzung anderer Menschen
5.6. Eigene Einstellungen und Wertmaßstäbe
5.7. Sie soziale Situation des Mitarbeiters
5.8. Vermischen von Beobachtungen und Interpretationen
6. Führen mit Zielen – Der Weg in eine variable Vergütung –
6.1. Das Führungsinstrument – Zielvereinbarungen –
7. Der Förderkreis –Nachwuchskräfte von Morgen-
7.1. Ziele und Einsatzmöglichkeiten des Förderkreises
8. Arrive – Integrationsprogramm für neue Mitarbeiter-
8.1. First Day und der 100. Tag –Die Visitenkarte des Unternehmens“
9. Evaluierung an Hand menschlichen Verhaltens
9.1. Der Evaluierungsprozess der lernenden Organisation
9.2. Die Selbstevaluierung
9.2.1. Die Evaluierung an Hand eines Beurteilungsbogens
9.3 Flexibilität und Neuorganisation zum Lernziel Nummer Eins
9.4. Motivierte oder entwicklungsunwillige Mitarbeiter?
10. Schlusswort
Die Diplomarbeit untersucht die Bedeutung und praktische Anwendung von Instrumenten der Personalentwicklung im Kontext sich wandelnder Arbeitsbedingungen. Dabei wird analysiert, wie diese Instrumente zur Steigerung der Leistungsfähigkeit, Motivation und Unternehmensorientierung beitragen und welchen Herausforderungen sie bei der Evaluierung an menschlichen Verhaltensweisen und Potenzialen gegenüberstehen.
5.8. Vermischen von Beobachtungen und Interpretationen
Wir müssen immer wieder vor Augen halten, dass wir unsere Welt nicht objektiv wahrnehmen können. Was wir wahrnehmen, ist immer unsere eigene subjektive erlebte Wirklichkeit, die mit der Wirklichkeit anderen Menschen nur teilweise übereinstimmen. Menschen sind nur begrenzt in der Lage, Beobachtungen unverzerrt zu schildern. Das trifft auch auf die Beobachtung und Beurteilung von Mitarbeitern zu. So wird z.B. ein Fehler eines Mitarbeiters gleich auf mangelnde Sorgfalt zurückgeführt. Der Grund kann aber sein, dass der Mitarbeiter nicht richtig informiert, oder für diese Aufgabe nicht richtig ausgebildet war. Vielleicht hat er nur nach einem neuen effizienteren Lösungsweg gesucht und dabei einen Fehlschlag erlitten, eigentlich ein positiv zu wertendes Verhalten. Im Grunde wissen wir es nicht und sind dennoch überzeugt, die Ursache für den Fehler zu kennen.
1. Einleitung: Stellt die wachsende Bedeutung der Personalentwicklung angesichts technologischen Wandels und steigender Anforderungen an Mitarbeiter dar.
2. Die Personalentwicklung: Definiert die Personalentwicklung und deren Einbettung in die Organisationsentwicklung sowie Ziele und Planungsaspekte.
3. Personalentwicklungskonzeption: Erläutert neue Methoden wie das Brain-Dominance-Konzept und den Einsatz von Workshops für die Organisationsentwicklung.
4. Kompetenzentwicklung als Ziel der betrieblichen Weiterbildung: Diskutiert die Lernfähigkeit von Organisationen und die Differenzierung zwischen expliziter Qualifikation und Handlungskompetenz.
5. Problemstellung durch die Anwendung der Personalentwicklungsinstrumente: Analysiert den Wandel der Personalentwicklung und Instrumente wie das Mitarbeiterjahresgespräch sowie psychologische Einflussfaktoren bei der Beurteilung.
6. Führen mit Zielen – Der Weg in eine variable Vergütung –: Beschreibt das Konzept des Management by Objectives als Instrument zielorientierter Führung.
7. Der Förderkreis –Nachwuchskräfte von Morgen-: Beleuchtet die Qualifizierung von Nachwuchskräften und die Risiken der Betriebsblindheit.
8. Arrive – Integrationsprogramm für neue Mitarbeiter-: Stellt ein Integrationskonzept vor, das neuen Mitarbeitern den Einstieg erleichtert und die Bindung an das Unternehmen stärkt.
9. Evaluierung an Hand menschlichen Verhaltens: Untersucht Prozesse der Evaluierung, Selbstbeurteilung und den Umgang mit entwicklungsunwilligen Mitarbeitern.
10. Schlusswort: Führt die zentralen Erkenntnisse über die Bedeutung motivierter Mitarbeiter und die notwendige Professionalisierung der Personalentwicklung zusammen.
Personalentwicklung, Unternehmenskultur, Kompetenzentwicklung, Handlungskompetenz, Mitarbeiterjahresgespräch, Zielvereinbarung, Management by Objectives, Evaluierung, Lernende Organisation, Führungskräfteentwicklung, Sozialkompetenz, Personalplanung, Arbeitsmotivation, Methodenkompetenz, Feedback
Die Arbeit analysiert Instrumente der Personalentwicklung und deren Evaluierung basierend auf menschlichem Verhalten und Potenzialen im heutigen wirtschaftlichen Wandel.
Im Fokus stehen die Unternehmenskultur, der Aufbau von Handlungskompetenz, der Einsatz spezifischer Führungsinstrumente sowie Methoden der Evaluierung.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, welche Personalentwicklungsinstrumente existieren, wie sie effektiv eingesetzt werden können und wie deren Erfolg evaluiert werden kann.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Darstellung praxisnaher Ansätze und Modelle zur Personalentwicklung in der betrieblichen Realität.
Der Hauptteil widmet sich der systematischen Darstellung von Instrumenten, insbesondere der Kompetenzentwicklung, dem Mitarbeiterjahresgespräch und der zielorientierten Führung.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Personalentwicklung, Handlungskompetenz, Zielvereinbarung, Evaluierung und Führungskräfteentwicklung.
Es fungiert als zentrale Kommunikationsbasis zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern, um Entwicklungspotenziale zu identifizieren und Vertrauen zu schaffen.
Qualifikation bezieht sich primär auf explizites Fachwissen, während Kompetenz als Fähigkeit zur Handlung in komplexen Situationen unter Einbeziehung der Persönlichkeit verstanden wird.
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