Bachelorarbeit, 2012
62 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Erkenntnisziel
1.2 Vorgehensweise und Methodik
2. Begriffsanalyse
2.1 Nachhaltigkeit und nachhaltige Entwicklung
2.2 Agenda 21
2.3 Drei-Säulen-Modell
2.4 Corporate Social Responsibility
3. Nachhaltigkeit in Sportartikelunternehmen
3.1 Adidas
3.1.1 Kurzvorstellung des Unternehmens
3.1.2 Nachhaltigkeitsstrategie und Methoden
3.1.3 Ziele und Ergebnisse
3.2 Nike
3.2.1 Kurzvorstellung des Unternehmens
3.2.2 Nachhaltigkeitsstrategie und Methoden
3.2.3 Ziele und Ergebnisse
3.3 Puma
3.3.1 Kurzvorstellung des Unternehmens
3.3.2 Nachhaltigkeitsstrategie und Methoden
3.3.3 Ziele und Ergebnisse
3.4 Vergleich der Sportartikelhersteller
4. Fazit
4.1 Zusammenfassung
4.2 Forschungsausblick
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Nachhaltigkeitsstrategien der drei führenden Sportartikelhersteller Adidas, Nike und Puma detailliert zu beschreiben und zu vergleichen. Dabei wird untersucht, wie diese Unternehmen ökologische und soziale Verantwortung in ihre Geschäftsprozesse integrieren, welche Methoden sie anwenden und welche spezifischen Ziele sie verfolgen, um den Anforderungen von Stakeholdern und gesellschaftlichen Erwartungen gerecht zu werden.
3.1 Adidas
Adolf „Adi“ Dassler (1900–1978) begann 1920 im mittelfränkischen Städtchen Herzogenaurach, Turnschuhe aus Leinen anzufertigen, vorrangig für die Leichtathletik. Drei Jahre später stieg sein Bruder, Rudolf Dassler, in das Geschäft ein und sie nannten das Unternehmen Gebrüder Dassler. Im Jahr 1925 entwickelten sie die ersten Spezialschuhe für Fußball und Leichtathletik, die drei Jahre später bei den Olympischen Spielen in Amsterdam von Athleten zum ersten Mal getragen wurden.
Wenige Jahre später umfasste das Unternehmen bereits etwa 100 Mitarbeiter und stellte 30 Modelle für elf Sportarten her. Während des zweiten Weltkriegs litt auch das Unternehmen, sodass es ab 1947 einen Neuanfang mit 47 Mitarbeitern wagte. Aufgrund von Unstimmigkeiten zwischen den Brüdern trennten diese sich, lösten im April 1948 die Firma auf und jeder gründete seine eigene.
Am 8. August 1949 gründete Adolf Dassler schließlich die heutige Adidas AG unter dem Namen Adolf Dassler adidas Sportschuhfabrik. Das deutsche Nationalteam, welches Fußballschuhe mit auswechselbaren Stollen von Adidas trug, gewann 1954 die Fußball-WM, wodurch der Sportschuhhersteller weltbekannt wurde. Das Unternehmen wuchs weiterhin und 1967 erweitert Adidas sein Sportschuhsortiment auf Sporttextilien mit den weltbekannten Drei Streifen. Nach dem Tod Adi Dasslers 1978 führte sein Sohn Horst Dassler die Firma weiter, bis dieser neun Jahre später ebenfalls stirbt. Das Haus Adidas gerät in den folgenden Jahren in finanzielle Schieflagen, sodass es 1989 zur Aktiengesellschaft wird, aber weiterhin in Familienbesitz bleibt.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Nachhaltigkeit für Wirtschaft und Gesellschaft ein und definiert die Forschungsziele sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2. Begriffsanalyse: In diesem Kapitel werden zentrale Termini wie Nachhaltigkeit, nachhaltige Entwicklung, das Drei-Säulen-Modell, Agenda 21 und Corporate Social Responsibility erläutert, um ein fundiertes Verständnis der Thematik zu gewährleisten.
3. Nachhaltigkeit in Sportartikelunternehmen: Das Hauptkapitel analysiert detailliert die Nachhaltigkeitsstrategien, Methoden, Ziele und Ergebnisse der drei Konzerne Adidas, Nike und Puma und schließt mit einem direkten Vergleich ab.
4. Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und diskutiert die Bedeutung der Nachhaltigkeit für die Zukunft der Sportartikelindustrie, ergänzt durch einen Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf.
Nachhaltigkeit, Sportartikelindustrie, Adidas, Nike, Puma, Corporate Social Responsibility, Umweltschutz, Arbeitsbedingungen, Lieferkette, soziale Verantwortung, Nachhaltigkeitsbericht, Klimaschutz, Stakeholder-Management, ökologische Standards, GRI-Index.
Die Arbeit befasst sich mit der Integration von Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung in die Geschäftsmodelle der drei global führenden Sportartikelhersteller Adidas, Nike und Puma.
Die Schwerpunkte liegen auf der ökologischen Umweltstrategie, der Verantwortung in der Lieferkette, dem Umgang mit Mitarbeitern sowie dem allgemeinen gesellschaftlichen Engagement der Unternehmen.
Ziel ist es, eine systematische Beschreibung und einen Vergleich der Nachhaltigkeitspraktiken in der Sportartikelbranche zu erarbeiten, um den Stand der Forschung in diesem Bereich aufzuzeigen.
Die Arbeit stützt sich auf eine deskriptive und qualitative Literaturanalyse, basierend auf Nachhaltigkeitsberichten der Unternehmen, wissenschaftlichen Fachartikeln sowie weiteren relevanten Quellen.
Der Hauptteil gliedert sich in drei Kapitel zu den einzelnen Unternehmen, wobei jeweils die Unternehmenshistorie, die Strategien, Methoden sowie die konkreten Nachhaltigkeitsziele und Ergebnisse untersucht werden.
Wesentliche Begriffe sind Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility (CSR), Sportartikelindustrie, Lieferkettenmanagement, ökologische Standards und Stakeholder-Orientierung.
Adidas zeichnet sich insbesondere durch sehr detailliert beschriebene Ansätze innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette aus und hat ein umfassendes Bewertungssystem für Zulieferer etabliert.
Besonders hervorzuheben ist die 2011 veröffentlichte Ökobilanz, in der Puma als erstes Unternehmen seine verursachten Umweltschäden monetär in Euro berechnete.
Nike hat nach massiver Kritik an Arbeitsbedingungen in asiatischen Fabriken umfassende Corporate Responsibility Abteilungen geschaffen und setzt verstärkt auf Innovationen im Produktdesign, um Nachhaltigkeit als Kernkompetenz zu etablieren.
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