Bachelorarbeit, 2013
31 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Strategic Entrepreneurship
2.1 Begriffserklärung
2.2 Historische Entwicklung
2.3 Konzept
2.3.1 Strategic Entrepreneur
2.3.2 Unternehmerische Gelegenheit
2.3.3 Ressourcen
2.3.4 Umwelt
2.3.5 Organisation
2.4 Die Rolle des Strategic Entrepreneur
3 Social Entrepreneurship
3.1 Begriffserklärung
3.2 Historische Entwicklung
3.3 Konzept
3.3.1 Social Entrepreneur
3.3.2 Unternehmerische Gelegenheit
3.3.3 Ressourcen
3.3.4 Umwelt
3.3.5 Organisation
3.4 Die Rolle des Social Entrepreneur
4 Kritische Gegenüberstellung von Strategic und Social Entrepreneurship
5 Fazit
Diese Bachelor-Thesis verfolgt das Ziel, die Konzepte des Strategic Entrepreneurship und des Social Entrepreneurship kritisch zu vergleichen, um ihre Gemeinsamkeiten sowie Differenzen bei der unternehmerischen Umsetzung offenzulegen.
2.1 Begriffserklärung
Der Begriff Entrepreneurship stammt von dem französischen Wort ‚entreprendre‘ ab, welches sinngemäß als ‚etwas unternehmen‘ oder ‚in die eigenen Hände nehmen‘ übersetzt wird. Bis zum heutigen Zeitpunkt gibt es kein zutreffendes Synonym für Entrepreneurship. In nahezu allen Werken der englischsprachigen Literatur wird der Unternehmer als Entrepreneur, ebenso das Unternehmertum als Entrepreneurship übersetzt.
SCHUMPETER bezeichnet Entrepreneurship als unternehmerisches Handeln. Er legt großen Wert auf die Unterscheidung zwischen Kapitalgeber und Unternehmer. Den Entrepreneur sieht er als Innovator, der in seinem Umfeld neue Möglichkeiten und Kombinationen wahrnimmt, diese durchsetzt und somit den stabilen Markt aus dem Gleichgewicht bringt. Als Motor der Wirtschaft sieht der österreichische Ökonom den Prozess der kreativen Zerstörung. Bei diesem Prozess werden Wachstum und Entwicklung einer Volkswirtschaft durch eine ständige Neugestaltung von Gütern und Produktionsabläufen angetrieben.
1 Einleitung: Die Einleitung motiviert das Thema und stellt die Forschungsfrage nach den Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen Strategic und Social Entrepreneurship.
2 Strategic Entrepreneurship: Dieses Kapitel erläutert die Definitionen, die historische Entwicklung sowie das Konzept des strategischen Unternehmertums, inklusive der Rolle des Unternehmers.
3 Social Entrepreneurship: Hier wird der Bereich des sozialen Unternehmertums detailliert betrachtet, von der Begriffsfindung bis hin zu den verschiedenen Organisationsformen wie Non-Profit oder Hybrid-Modellen.
4 Kritische Gegenüberstellung von Strategic und Social Entrepreneurship: Dieses Kernkapitel vergleicht beide Disziplinen anhand ausgewählter Kriterien, um Affinitäten und Unterschiede systematisch gegenüberzustellen.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass trotz identischer Grundstrukturen die jeweilige Zielsetzung zu signifikant unterschiedlichen Ausprägungen führt.
Strategic Entrepreneurship, Social Entrepreneurship, Innovation, Wertschöpfung, Unternehmer, Kreative Zerstörung, Businessplan, Non-Profit, Hybrid-Modell, Ressourcen, Marktanalyse, Finanzierung, gesellschaftlicher Nutzen, Risikobereitschaft, Unternehmertum
Die Arbeit befasst sich mit einer kritischen Gegenüberstellung der beiden Begriffe Strategic Entrepreneurship und Social Entrepreneurship.
Zentrale Themen sind die Begriffsdefinitionen, die historische Entwicklung der Konzepte, die Rollen der jeweiligen Entrepreneure sowie deren Organisations- und Finanzierungsmodelle.
Das Ziel ist es, Affinitäten und insbesondere Differenzen zwischen den beiden Konzeptionen aufzuzeigen und zu prüfen, inwieweit sie sich in der Praxis voneinander abheben.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die mittels Literaturanalyse bestehende wissenschaftliche Konzepte und Definitionen systematisch vergleicht.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Erläuterung des Strategic Entrepreneurship, des Social Entrepreneurship sowie einer anschließenden kritischen Gegenüberstellung in Kapitel vier.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Innovation, soziale Wertschöpfung, Ressourcenkombinationen, unternehmerische Gelegenheiten und gesellschaftlicher Mehrwert.
Da die Motivation bei Social Entrepreneurs primär auf einem sozialen Ziel basiert, muss die gewählte Organisationsform (Non-Profit, For-Profit oder Hybrid) effizient genug sein, um dieses soziale Ziel unter den gegebenen Ressourcenbeschränkungen zu erreichen.
Der entscheidende Unterschied liegt in der Zielsetzung: Während beim Strategic Entrepreneurship die private Wertaneignung und ökonomische Gewinne im Fokus stehen, richtet sich das Social Entrepreneurship auf die nachhaltige Lösung gesellschaftlicher Probleme aus.
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