Bachelorarbeit, 2014
71 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit befasst sich mit der vergleichenden Analyse der politischen Konsolidierung in Argentinien und Russland. Sie analysiert, inwiefern die demokratischen Systeme beider Länder, insbesondere in Bezug auf die Bereiche der Gewaltenteilung, Repräsentation, Bürgerrechte und Zivilgesellschaft, konsolidiert sind. Die Arbeit verfolgt dabei das Ziel, die Stärken und Schwächen der Konsolidierungsprozesse in beiden Ländern aufzuzeigen und einen vergleichenden Einblick in die jeweilige Entwicklung zu ermöglichen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Relevanz der Konsolidierung im Kontext der politischen Systeme in Russland und Argentinien aufzeigt. Kapitel 2 legt den theoretischen Rahmen für die Analyse fest, indem es das Konzept der Konsolidierung anhand verschiedener Dimensionen wie der Konstitutionellen, Repräsentativen, Verhaltens- und Bürgergesellschaftlichen Konsolidierung erläutert. Die Kapitel 3 und 4 untersuchen die Konsolidierungsprozesse in Russland und Argentinien anhand der zuvor definierten Dimensionen. In Kapitel 5 werden die Ergebnisse der beiden Ländervergleiche zusammengefasst und gemeinsame sowie unterschiedliche Entwicklungen herausgearbeitet. Die Arbeit berücksichtigt die aktuelle Situation in beiden Ländern und diskutiert die Herausforderungen, die sich für die weitere Konsolidierung stellen.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Analyse der politischen Konsolidierung in Argentinien und Russland, wobei die Schwerpunkte auf den Bereichen Gewaltenteilung, Repräsentation, Bürgerrechte und Zivilgesellschaft liegen. Zentrale Begriffe sind Konsolidierung, Demokratie, politische Institutionen, Bürgergesellschaft, Wahlsysteme, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte, Verhaltensmuster, Vergleichende Analyse, Argentinien, Russland.
Politische Konsolidierung beschreibt den Prozess der Stabilisierung einer jungen Demokratie auf verschiedenen Ebenen, um sie gegen autokratische Rückschläge abzusichern.
Nach Wolfgang Merkel werden vier Ebenen analysiert: die konstitutionelle (Verfassung), repräsentative (Parteien/Interessen), Verhaltens- (Akteure) und bürgergesellschaftliche Konsolidierung.
Ein zentrales Problem ist der "Verfassungsbruch als politische Konstante", bei dem Präsidenten häufig Dekrete mit Gesetzescharakter nutzen, um das Parlament zu umgehen.
Die Arbeit untersucht Mängel in der Gewaltenteilung, Menschenrechtsverletzungen und die Schwächung der Zivilgesellschaft unter der Präsidentschaft von Wladimir Putin.
Der Vergleich soll Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der demokratischen Entwicklung aufzeigen und bewerten, wie stabil die Institutionen gegenüber autoritären Tendenzen sind.
Eine aktive Bürgergesellschaft fungiert als Kontrollinstanz und verankert demokratische Werte in der Bevölkerung, was für die langfristige Stabilität eines politischen Systems essentiell ist.
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