Bachelorarbeit, 2015
53 Seiten, Note: 2,0
I Einleitung
I.I Problemstellung und Relevanz
I.II Zielsetzung
I.III Methodisches Vorgehen und Aufbau der wissenschaftlichen Arbeit
II. Theoretischer Rahmen und Forschungsüberblick
1 Web 2.0
2 Weblogs
3 Forschungsstand: Journalismus, Online-Journalismus und „Partizipativer Journalismus“
3.1 Journalismus
4 Der Strukturwandel des Journalismus im Web 2.0
4.1 Der Wandel der Medienkommunikation und des Journalismus
4.2 Der Versuch einer Definition von Online-Journalismus
4.3 Anforderungen an den Online-Journalisten
4.4 Was wird unter Partizipativem Journalismus verstanden?
4.5 Qualitätskriterien des Partizipativen Journalismus
5 Rekonstruktion des Forschungsthemas
III. Sekundäranalytischer Teil
6 Das Verhältnis von Weblogs und Online-Journalismus
6.1 Sind Weblogs Journalismus?
6.2 Der Strukturwandel der Öffentlichkeit im Web 2.0
6.3 Die gegenseitigen Abhängigkeiten der beiden Kommunikationsformen
6.4 Weblogs und Online-Journalismus – Konkurrenz und Bereicherung
7 Das Engagement der Zeitungen im Web 2.0 am Beispiel von redaktionsinternen Blogs
8 Watchblogs – Weblogs als Medienkritikinstanzen am Beispiel „Bildblog“
9 Exkurs: Social Media und Online-Journalismus
10 Fazit und Ausblick
Diese Bachelorarbeit untersucht die Wechselwirkung zwischen dem professionellen Online-Journalismus und Weblogs. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie sich das Verhältnis der beiden Kommunikationsformen – insbesondere im Hinblick auf Konkurrenz, Ergänzung oder Integration – gestaltet und welche Rolle Weblogs als neue Form öffentlicher Medienkritik spielen.
4.2 Der Versuch einer Definition von Online-Journalismus
Bei dem rasanten Tempo, in dem neue Publikationsformen und –techniken im Internet erscheinen, ist es sinnvoll, sich mit der Analyse des Online-Journalismus – ein Stichwort, unter dem der Wandel seinen Begriff gefunden hat – zu befassen. Dennoch lässt sich genauso wenig wie für den klassischen Journalismus eine allgemeingültige Definition für den Ableger im Internet aufführen, da die wissenschaftlichen Meinungen stark auseinanderdriften. Um aber einen Bezug zum Online-Journalismus im Verlauf der Arbeit zu schaffen, wird in diesem Kapitel versucht, den Online-Journalismus als Arbeitsbereich zu skizzieren.
Durch die Netzwerktechnologie wird der Aufwand für personelle, technische und organisatorische Ressourcen, die für öffentlichkeitswirksame Auftritte diverser Organisationen eingesetzt werden, deutlich reduziert. Die Folge dieser Reduktion ist, dass immer mehr Organisationen und auch Einzelpersonen öffentlichkeitswirksame Auftritte außerhalb des klassischen Mediensystems publizieren (vgl. Altmeppen/ Bucher/ Löffelholz 2000, S. 8). Die unterschiedlichen Angebote, die sich aus dieser Entwicklung hervortun, grenzt der Journalismus-Forscher Christoph Neuberger vom Online-Journalismus ab als den von Laien betriebenen Parajournalismus und den von Unternehmen geführten Pseudojournalismus (vgl. Neuberger 2000a, S. 174). Unter dem Begriff des Parajournalismus versteht man im Allgemeinen den Partizipativen Journalismus, auf den in den folgenden Kapiteln noch näher eingegangen wird.
I Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung des Medienwandels ein und leitet die Forschungsfrage zur Beziehung von Journalismus und Weblogs her.
II. Theoretischer Rahmen und Forschungsüberblick: Dieses Kapitel liefert die notwendigen theoretischen Grundlagen zum Web 2.0, zum klassischen Journalismus und zum Partizipativen Journalismus.
III. Sekundäranalytischer Teil: Dieser Teil analysiert das Verhältnis von Weblogs zu journalistischen Angeboten, beleuchtet Fallbeispiele wie Redaktionsblogs und Watchblogs und diskutiert den Einfluss von Social Media.
10 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass Weblogs und Journalismus meist ein komplementäres, sich ergänzendes Verhältnis pflegen.
Journalismus, Online-Journalismus, Web 2.0, Weblogs, Partizipativer Journalismus, Blogosphäre, Medienwandel, Gatekeeper, Medienkritik, Watchblogs, Social Media, Öffentlichkeit, Qualitätssicherung, Strukturwandel, Kommunikation.
Die Arbeit befasst sich mit dem Strukturwandel des Journalismus im Web 2.0 und untersucht insbesondere die Beziehung zwischen klassischen Online-Medien und Weblogs.
Zentral sind der Medienwandel, die Definition und Rolle des Partizipativen Journalismus, die Qualität journalistischer Arbeit sowie die Einordnung von Weblogs in den medialen Diskurs.
Die Arbeit analysiert, ob Weblogs als Konkurrenz, Ergänzung oder Integration zum klassischen Journalismus zu verstehen sind und welchen Einfluss sie auf journalistische Standards haben.
Es handelt sich um eine theoretische Sekundäranalyse, bei der relevante Fachliteratur und Studien der Kommunikationswissenschaft ausgewertet und synthetisiert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Rahmen, der Begriffe wie Web 2.0 und Journalismus definiert, und einen sekundäranalytischen Teil, der das Verhältnis der Medienformen anhand von Fallbeispielen diskutiert.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Online-Journalismus, Weblogs, Medienwandel, Gatekeeper-Funktion, Öffentlichkeit und Partizipation.
Die Systemtheorie dient dazu, den Journalismus als soziales System zu erfassen, das durch Weblogs einen Wandel erfährt, und seine gesellschaftliche Funktion präziser zu bestimmen.
Das BILDblog dient als zentrales Fallbeispiel für ein „Watchblog“, welches aufzeigt, wie medienkritische Weblogs die Arbeit traditioneller Medienhäuser beobachten und teils korrigieren können.
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