Magisterarbeit, 2004
120 Seiten, Note: 2,0
Die Arbeit befasst sich mit dem Vergleich der Altenpflegepolitik in Deutschland und Schweden. Ziel ist es, die Entwicklung und Gestaltung der sozialen Pflege in beiden Ländern im Kontext der Wohlfahrtsstaatsforschung zu analysieren. Dabei werden die Veränderungen und Herausforderungen im Bereich der Altenpflege, die durch den demografischen Wandel, die Feminisierung der Gesellschaft und die wachsende Bedeutung der Erwerbstätigkeit von Frauen entstehen, in den Blick genommen.
Die Einleitung führt in das Thema ein und beleuchtet die Bedeutung der Altenpflege in modernen Gesellschaften. Die Kapitel 1 und 2 befassen sich mit der Entwicklung der Altenpflegepolitik in Deutschland. Kapitel 1 beleuchtet die Entwicklung sozialer Rechte und die Bedeutung der Familie im Kontext der Pflege. Kapitel 2 analysiert die Einführung der Pflegeversicherung in Deutschland, ihre Prinzipien und Auswirkungen auf die Pflegelandschaft. Das Kapitel 3 widmet sich dem schwedischen Wohlfahrtsstaatsmodell und der Bedeutung von sozialen Dienstleistungen in der schwedischen Sozialpolitik.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Altenpflege, Wohlfahrtsstaat, Sozialpolitik, Vergleichende Sozialforschung, Demografischer Wandel, Feminisierung, Pflegeversicherung, Soziale Dienstleistungen, Deutschland, Schweden.
Deutschland setzt stark auf ein Versicherungsmodell (Pflegeversicherung), während Schweden traditionell ein System der sozialen Dienstleistungen als Bürgerrecht verfolgt, das stärker steuerfinanziert ist.
Feminisierung bezieht sich einerseits auf den hohen Anteil an Frauen unter den Hochbetagten (über 80 Jahre) und andererseits auf die Tatsache, dass Pflegearbeit meist von Frauen geleistet wird.
Durch das „Ergrauen der Gesellschaft“ und den steigenden Anteil Hochbetagter nehmen die Anforderungen an die Pflegesysteme massiv zu, was sowohl Deutschland als auch Schweden vor Finanzierungsprobleme stellt.
In Deutschland herrscht traditionell das Subsidiaritätsprinzip vor, bei dem die Familie als primärer Pflegeerbringer angesehen wird, während der Staat erst unterstützend eingreift.
Es gab eine Phase der Restrukturierung, in der eine gewisse Erosion der rein staatlichen Dienstleistungen stattfand und private Anbieter sowie informelle Pflege durch Angehörige wieder an Bedeutung gewannen.
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