Bachelorarbeit, 2015
46 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation/Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Fragestellungen
1.2.1 Forschungsfrage
1.3 Methodische Vorgehensweise
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen der Unternehmensbewertung
2.1 Begriffsdefinitionen Wert und Preis
2.2 Bewertungsanlässe
2.3 Bewertungszweck
2.4 Kapitalkosten
2.4.1 Capital Asset Pricing Modell (CAPM)
2.4.2 Weighted Average Cost of Capital (WACC)
2.5 Anforderung an die Planung
3 Verfahren der Unternehmensbewertung
3.1 Substanzwertverfahren
3.2 Ertragswertverfahren
3.3 Residualgewinnverfahren
3.3.1 Economic Value Added (EVA) Verfahren
3.3.2 Residualgewinn aus Sicht der Eigenkapitalgeber
3.4 Discounted-Cashflow Methoden
3.4.1 WACC-Verfahren
3.4.2 Adjusted Present Value Verfahren (APV)
3.4.3 Nettoverfahren
3.4.4 Kritik an den DCF Verfahren
3.5 Dividenden-basierte Bewertungsmethoden
3.5.1 Constant-Growth Modell
3.5.2 Zero-Growth Modell
3.6 Multiplikatorverfahren
3.6.1 Kritik und Würdigung
3.7 Sonstige Verfahren
3.7.1 Realoptionen
3.7.2 Mischverfahren
3.7.2.1 Mittelwertverfahren
3.7.2.2 Übergewinnverfahren
3.7.3 Wiener Verfahren
4 Conclusio
4.1 Beantwortung der Forschungsfrage
4.2 Ausblick
Das Hauptziel dieser Bachelorarbeit ist es, einen umfassenden Vergleich zwischen Theorie und Praxis der Unternehmensbewertung zu ziehen, um Unterschiede in der Anwendung diverser Verfahren herauszuarbeiten und fundierte Handlungsempfehlungen für Praktiker abzuleiten.
3.1 Substanzwertverfahren
Bei der Substanzwertmethode ist der Unternehmenswert der Wert aller Vermögensgegenstände eines Unternehmens zum Bewertungszeitpunkt vermindert um die Schulden (vgl. Kreuzer 2010, S. 174). Dabei verstehen Gantenbein et.al. den Begriff „Substanz“ als alle Bilanzpositionen der Aktivseite. Es existieren zwei verschiedene Substanzwertverfahren:
Zum einen kann der Rekonstruktionswert herangezogen werden, dieser orientiert sich an den Wiederbeschaffungskosten von Vermögen – Schulden (=Nettovermögen) eines Unternehmens. Das wäre die Alternative für einen potentiellen Käufer der das gesamte Unternehmen neu aufbauen müsste (Wala/Haslehner/Szauer 2006, S.5-6). Wala et. al. (2014) bezeichnen diesen Wert als absolute Preisobergrenze für potenzielle Käufer.
Zum anderen kann der Liquidationswert verwendet werden. Dieser ist derjenige Wert, der sich aus dem Verkauf sämtlicher Vermögensgegenstände abzüglich Schulden und Liquidationskosten ergibt. Dabei muss ebenso bedacht werden, dass dabei im Regelfall immaterielle Aktiva verloren gehen und materielle Vermögensgegenstände aufgrund des Verkaufsdrucks zu schlechteren Preisen abgestoßen werden müssen (vgl. Gantenbein /Gehrig 2007, S.9).
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Relevanz der Unternehmensbewertung dar, definiert die Forschungsfrage und erläutert die methodische Vorgehensweise sowie den Aufbau der Arbeit.
2 Grundlagen der Unternehmensbewertung: In diesem Kapitel werden grundlegende Begriffe, Bewertungsanlässe, -zwecke sowie Methoden zur Kapitalkostenermittlung und Planungsgrundlagen für Bewertungen erörtert.
3 Verfahren der Unternehmensbewertung: Dieses Kapitel bildet den Hauptteil und stellt detailliert verschiedene Methoden der Unternehmensbewertung, wie Substanz-, Ertrags-, Residualgewinn- und DCF-Verfahren sowie Multiplikatoransätze, gegenüber.
4 Conclusio: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen, beantwortet die Forschungsfrage durch eine Gegenüberstellung der Verfahren und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Unternehmensbewertung, DCF-Verfahren, WACC, Ertragswertverfahren, Substanzwertverfahren, Multiplikatorverfahren, Kapitalkosten, CAPM, Unternehmenswert, Praxis, Theorie, KFS BW1, Bewertungsmethoden, Finanzplanung, Investition.
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen und praktischen Anwendung unterschiedlicher Verfahren zur Ermittlung des Unternehmenswertes.
Die zentralen Felder sind die methodische Herleitung von Unternehmenswerten, die Bedeutung von Kapitalkosten, die Planung zukunftsorientierter Cashflows und die praktische Anwendung sowie Akzeptanz dieser Methoden.
Das Ziel ist die Identifikation von Unterschieden in der Anwendung von Bewertungsmethoden zwischen Theorie und Praxis, um Praktikern als Hilfestellung für eine fundierte Entscheidung zu dienen.
Es wird eine strukturierte Literaturaufarbeitung durchgeführt, wobei Fachzeitschriften, Lehrbücher und relevante Fachgutachten wie das KFS BW1 analysiert und mittels der SQR-Methode sowie des Schneeballsystems recherchiert wurden.
Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Beschreibung und kritischen Würdigung von Einzelbewertungsverfahren, Gesamtbewertungsverfahren sowie Mischformen, inklusive deren mathematischer Grundlagen.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Unternehmensbewertung, DCF-Verfahren (WACC, APV, Nettoverfahren), Ertragswert, Multiplikatorverfahren und Kapitalkosten.
Das KFS BW1 dient als zentrale Orientierungshilfe für Wirtschaftstreuhänder in Österreich und stellt die Standpunkte und Grundsätze für eine fachgerechte Unternehmensbewertung dar.
Trotz ihres theoretischen Nutzens zur Bewertung von Flexibilität sind Realoptionen komplex, ihre Modellspezifikationen sind schwierig und ihre Akzeptanz in der Praxis aufgrund hoher Anpassungserfordernisse bisher sehr gering.
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