Diplomarbeit, 2004
120 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Anwendung des Maschinellen Lernens auf die Entwicklung einer Balanced Scorecard für Versicherungsunternehmen. Ziel ist es, durch den Einsatz von Bayesschen Netzwerken eine datengestützte und dynamische Steuerung des Unternehmens zu ermöglichen.
Die Einleitung führt in das Thema der Diplomarbeit ein und erläutert die Relevanz des Forschungsgegenstandes. Anschließend werden in Kapitel 2 die theoretischen Grundlagen der Balanced Scorecard beleuchtet. Hierbei werden die Definition, die Bedeutung und die Verbesserungspotentiale des Ansatzes in der praktischen Anwendung diskutiert.
Kapitel 3 stellt die Theorie der Bayesschen Netzwerke dar. Es werden die allgemeinen und dynamischen Bayesschen Netzwerke sowie deren Eigenschaften wie bedingte Unabhängigkeit und d-Separation erläutert.
Kapitel 4 widmet sich der Theorie des Maschinellen Lernens von Bayesschen Netzwerken. Verschiedene Verfahren und Ansätze für das Lernen der Struktur und der Wahrscheinlichkeitsverteilung der Netzwerke werden vorgestellt.
Kapitel 5 beschreibt die praktische Anwendung der entwickelten Methoden für die Modellierung einer Balanced Scorecard für Versicherungsunternehmen. Hierbei werden die verwendeten Kennzahlen vorgestellt, die Vorgehensweise bei der Datenvorbereitung und beim Maschinellen Lernen erläutert und die Ergebnisse präsentiert.
Balanced Scorecard, Bayessche Netzwerke, Maschinelles Lernen, Versicherungswirtschaft, Kennzahlen, Performancemessung, strategische Steuerung, Datenanalyse.
Bayessche Netzwerke ermöglichen es, komplexe Ursache-Wirkungs-Beziehungen zwischen Kennzahlen unter Unsicherheit wirklichkeitsgetreu und datengestützt abzubilden.
Es ist ein Verfahren, bei dem die Struktur und die Wahrscheinlichkeitsverteilungen eines Netzwerks automatisch aus vorhandenen Datenbanken generiert werden.
Neben Finanzergebnissen sind Kundenstruktur, Mitarbeiterzufriedenheit sowie spezifische Makler- und Ausschließlichkeitsvertreterkennzahlen von Bedeutung.
Statische Modelle zeigen Zustände zu einem Zeitpunkt, während dynamische Bayessche Netzwerke zeitliche Abhängigkeiten und Entwicklungen abbilden können.
Inferenz bezeichnet den Prozess, bei dem auf Basis beobachteter Werte (Evidenz) die Wahrscheinlichkeiten für andere, nicht beobachtete Kennzahlen berechnet werden.
Zum Einsatz kommen testbasierte Ansätze (Constraint-based) und metrikbasierte Ansätze, die die Qualität der Netzstruktur anhand mathematischer Maße bewerten.
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