Bachelorarbeit, 2015
47 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Gewaltbegriff
2.1. Gewaltbegriff im Lagebild NRW
2.2. Gewaltbegriff in der NRW Studie - Gewalt gegen PVB
3. Entwicklung und Ausmaß der Gewalt gegen PVB
3.1. Lagebild NRW - Gewalt gegen Polizeibeamte/innen
3.1.1. Deliktverteilung
3.1.2. Begleitumstände
3.2. NRW Studie - Gewalt gegen Polizeibeamte/innen 2012
3.2.1. Häufigkeiten tätlicher und nicht-tätlicher Angriffe
3.2.2. Geschlechtervergleich- tätliche/ nicht-tätliche Angriffe
3.2.3. Angriffsformen
3.2.4. Merkmale der angreifenden Person
3.2.5. Einsatzanlass
3.2.6. Angriffsfolgen
3.2.7. Betrachtung der Aus- und Fortbildung in NRW
4. Gewalt gegen Polizeibeamte aus Tätersicht
5. Eigensicherung
5.1. Erkenntnisse aus der vorangegangenen Studie
5.2. Psychologie der Eigensicherung
5.2.1. Gefahrenradar
5.2.2. TIT FOR TAT-Strategie
5.2.3. Psychologisches Immunsystem
6. Body-Cam
6.1. Pilotprojekt-Hessen
6.2. Aktueller Stand NRW
7. Fazit
Die Bachelorarbeit untersucht das Ausmaß und die Entwicklung von Gewalt gegen Polizeibeamte (PVB) und analysiert, inwieweit technische Hilfsmittel wie Body-Cams sowie psychologische Eigensicherungskonzepte dazu beitragen können, Übergriffe zu reduzieren oder zu verhindern.
3.1.1. Deliktverteilung
Die folgende Tabelle 1 zeigt eine nicht abschließende Aufzählung von Delikten, die in den Jahren 2012 bis 2014, im Rahmen der Gewalt gegen PVB verwirklicht wurden sowie die Zahl der geschädigten PVB.
Anhand von Tabelle 1 ist zu erkennen, dass die Fallzahlen Gewalt gegen PVB (insgesamt), von 2012 auf 2013 um annähernd 7 % gestiegen sind. Betrachtet man die Zahlen der Widerstände gegen Polizeivollzugsbeamte, so ergibt sich im Zeitraum 2012 bis 2014 eine Steigerung von zusammen 19,15 %, wobei dieses Delikt den mit Abstand größten Anteil an den Fallzahlen Gewalt gegen PVB insgesamt, von jährlich ca. 80 % ausmacht. Körperverletzungen und Bedrohungen haben dagegen von 2012 auf 2013 um annähernd 5 % abgenommen. Schwere Körperverletzungen gab es im gleichen Zeitraum gut ein Drittel weniger. Die Anzahl der versuchten Totschläge blieb gleich und die, der versuchten Morde, erhöhte sich von zwei auf drei. Die Zahl der geschädigten PVB stieg um fast 9 %, von 10.831 (2012) auf 11.780 (2013).
1. Einleitung: Diese Einleitung stellt das mediale Bild von Polizeigewalt dem Anstieg von Übergriffen im Streifendienst gegenüber und definiert die Zielsetzung der Arbeit.
2. Gewaltbegriff: Dieses Kapitel erläutert die terminologische Abgrenzung zwischen den Gewaltdefinitionen im Lagebild NRW und der wissenschaftlichen NRW-Studie.
3. Entwicklung und Ausmaß der Gewalt gegen PVB: Hier werden statistische Daten aus Lagebildern und Studien analysiert, um Trends und Begleitumstände der Gewalt gegen Polizeibeamte aufzuzeigen.
4. Gewalt gegen Polizeibeamte aus Tätersicht: Das Kapitel beleuchtet psychologische Beweggründe von Tätern, die zu Übergriffen gegen Polizeibeamte führen.
5. Eigensicherung: Hier werden präventive psychologische Konzepte zur Eigensicherung vorgestellt, die in den Polizeidienst integriert werden können.
6. Body-Cam: Dieses Kapitel diskutiert den Einsatz von Body-Cams anhand des Pilotprojekts in Hessen und betrachtet den aktuellen Stand der politischen Diskussion in NRW.
7. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit von präventiven Maßnahmen sowie eines überdachten Einsatzes von Body-Cams.
Polizeigewalt, Body-Cam, Eigensicherung, Gefahrenradar, TIT FOR TAT, Polizeibeamte, Widerstandshandlungen, Deliktverteilung, Gewaltpsychologie, NRW, Pilotprojekt, Situationskontrolle, Prävention, Tätersicht, Einsatztraining.
Die Arbeit befasst sich mit der Zunahme von Gewalt gegen Polizeibeamte im täglichen Dienst und untersucht Lösungsansätze zur Gewaltprävention.
Zu den Schwerpunkten zählen statistische Analysen der Gewalt, psychologische Erkenntnisse aus Tätersicht, moderne Eigensicherungskonzepte und der Einsatz technischer Mittel wie Body-Cams.
Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie durch psychologische Strategien und technologische Unterstützung Übergriffe auf Polizeibeamte verringert werden können.
Der Autor stützt sich auf eine zusammenfassende Darstellung aktueller polizeiwissenschaftlicher Fachliteratur, wissenschaftliche Studien und offizielle Kriminalstatistiken.
Der Hauptteil gliedert sich in eine statistische Auswertung der Gewaltentwicklung, eine kriminologische Betrachtung der Tätermotivation, psychologische Eigensicherungsstrategien und eine Evaluation des Body-Cam-Einsatzes.
Die zentralen Begriffe sind Polizeigewalt, Body-Cam, Eigensicherung, Gefahrenradar und TIT FOR TAT-Strategie.
Das Gefahrenradar beschreibt eine mentale Grundhaltung, die es dem Beamten ermöglicht, potenziell gefährliche Situationen frühzeitig und präzise durch eine wache Sinneswahrnehmung zu deuten.
Die Ablehnung im Landtag basierte unter anderem auf fehlenden Rechtsgrundlagen, Bedenken hinsichtlich des Vertrauensverhältnisses zwischen Bürger und Polizei sowie dem Schutz der informationellen Selbstbestimmung.
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