Bachelorarbeit, 2011
56 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage und Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Gang der Arbeit
2 Grundlagen
2.1 Kleine und mittlere Unternehmen
2.1.1 Quantitative Abgrenzung
2.1.2 Qualitative Abgrenzung
2.1.3 Bedeutung kleiner und mittlerer Unternehmen
2.2 Personalmanagement
2.2.1 Definition
2.2.2 Aufgaben des Personalmanagements
2.2.3 Bedeutung und Ziele des Personalmanagements
2.3 Balanced Scorecard
2.3.1 Definition
2.3.2 Geschichtliche Entstehung der Balanced Scorecard
2.3.3 Aufbau und Ziele einer Balanced Scorecard
2.3.4 Perspektiven der Balanced Scorecard
2.3.4.1 Finanzperspektive
2.3.4.2 Kundenperspektive
2.3.4.3 Interne Prozessperspektive
2.3.4.4 Lern- und Entwicklungsperspektive
3 Balanced Scorecard im Personalmanagement
3.1 Einbindung des Personalmanagements in die Unternehmens-BSC
3.1.1 Lern- und Entwicklungsperspektive als zentrale Perspektive der Balanced Scorecard
3.1.2 Kennzahlen für die Lern- und Entwicklungsperspektive
3.2 Ansatz zur Entwicklung einer BSC für das Personalmanagement
3.2.1 Voraussetzungen
3.2.2 Aufbau einer eigenständigen BSC für das Personalmanagement
3.2.3 Mögliche Perspektiven der HR-BSC
3.2.3.1 Finanzperspektive
3.2.3.2 Kundenperspektive
3.2.3.3 Prozessperspektive
3.2.3.4 Lern- und Entwicklungsperspektive (Mitarbeiterperspektive)
3.3 BSC als Anreiz- und Zielvereinbarungssystem
3.3.1 Definition Anreiz- und Zielvereinbarungssystem
3.3.2 Verknüpfung des Anreizsystems mit der Balanced Scorecard
4 Eignung der BSC als strategisches Steuerungsinstrument für das Personalmanagement in KMU
4.1 Besonderheiten und Stellenwert des Personalmanagements in KMU
4.2 Besonderheiten des BSC-Ansatzes für das Personalmanagement in KMU
4.2.1 Voraussetzungen
4.2.2 Umfang und Kennzahlen
4.2.3 Nutzen der BSC als Zielvereinbarungs- und Anreizsystem in KMU
4.3 Stärken und Schwächen von KMU bei der Umsetzung des HR-BSC-Ansatzes
4.3.1 Stärken
4.3.2 Schwächen
4.4 Nutzen des Balanced-Scorecard-Ansatzes für KMU
4.4.1 Vorteile
4.4.2 Nachteile
5 Schlusswort
5.1 Fazit
5.2 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Eignung der Balanced Scorecard (BSC) als strategisches Steuerungsinstrument im Personalmanagement, insbesondere mit Blick auf die spezifischen Anforderungen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), um eine nachhaltige Personalstrategie zu fördern.
3.1.1 Lern- und Entwicklungsperspektive als zentrale Perspektive der Balanced Scorecard
Die Lern- und Entwicklungsperspektive kann als zentrale Perspektive der Unternehmens-Balanced-Scorecard eine besonders wichtige Rolle spielen. Sie beinhaltet Zielvorgaben und Kennzahlen zur Förderung einer stetig wachsenden und lernenden Organisation und berücksichtigt die Mitarbeiter als elementare Ressource des Unternehmenserfolges. Innerhalb der Lern- und Entwicklungsperspektive werden die Voraussetzungen und Infrastrukturen für die Erreichung der Ziele der anderen drei Perspektiven geschaffen. Dabei steht die zentrale Frage im Raum: Wie müssen wir uns verhalten und vorhandene Potenziale (Mitarbeiterpotenziale) fördern, damit wir uns weiterentwickeln und auch zukünftig im Wettbewerb zu anderen Unternehmen bestehen können?
Nach Ansicht von Kaplan und Norton können die Potenziale, die innerhalb der Lern und Entwicklungsperspektive berücksichtigt werden, in drei Kategorien unterteilt werden. In die Mitarbeiterpotenziale, Potenziale durch vorhandene Informationssysteme sowie die Potenziale, die durch die Motivation und das Empowerment der Mitarbeiter entstehen. Es gehört also zur zentralen Aufgabe der Lern und- Entwicklungsperspektive, diese Potenziale entsprechend zu entwickeln und zu fördern. Dies wiederum ist in das Aufgabengebiet eines ganzheitlichen und zukunftsorientierten Personalmanagements einzugliedern.
1 Einleitung: Erläuterung der aktuellen Wettbewerbssituation und der Notwendigkeit für KMU, Personalmanagement strategisch als Erfolgsfaktor zu begreifen.
2 Grundlagen: Definition von KMU und Personalmanagement sowie Einführung in das Konzept und die Perspektiven der Balanced Scorecard.
3 Balanced Scorecard im Personalmanagement: Analyse der Möglichkeiten zur Integration des Personalmanagements in die Unternehmens-BSC sowie der Entwicklung einer eigenständigen HR-BSC.
4 Eignung der BSC als strategisches Steuerungsinstrument für das Personalmanagement in KMU: Kritische Untersuchung der Stärken, Schwächen und des Nutzens des BSC-Ansatzes unter den spezifischen Bedingungen mittelständischer Unternehmen.
5 Schlusswort: Zusammenfassende Bewertung der Eignung sowie Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der HR-BSC für den Mittelstand.
Balanced Scorecard, Personalmanagement, KMU, Strategische Steuerung, HR-BSC, Humankapital, Mitarbeiterpotenziale, Unternehmensstrategie, Mitarbeiterzufriedenheit, Kennzahlensystem, Personalcontrolling, Mittelstand, Empowerment, Wettbewerbsvorteil, Personalentwicklung
Die Arbeit analysiert, inwiefern die Balanced Scorecard als Instrument zur strategischen Steuerung des Personalmanagements in kleinen und mittleren Unternehmen eingesetzt werden kann.
Die Arbeit behandelt die Einordnung von KMU, die Funktionen des Personalmanagements, die Theorie der Balanced Scorecard und deren Adaption auf HR-spezifische Prozesse.
Es soll beantwortet werden, ob das BSC-Konzept den spezifischen Ressourcenbeschränkungen und Organisationsstrukturen von KMU gerecht wird und einen Mehrwert bietet.
Die Arbeit basiert auf einer literaturgestützten Analyse, die theoretische Grundlagen mit praktischen Anforderungen für die Entwicklung einer Human-Resource-Balanced-Scorecard verknüpft.
Der Hauptteil widmet sich der Einbindung des Personalmanagements in die Gesamtunternehmensstrategie, den Voraussetzungen für eine eigenständige HR-BSC und der Abwägung von Stärken und Schwächen für KMU.
Zu den zentralen Begriffen zählen Balanced Scorecard, Personalmanagement, KMU, Strategische Steuerung, Humankapital und Personalcontrolling.
Sie gilt als Treiber für eine lernende Organisation und ist die Perspektive, in der Mitarbeiterpotenziale, Motivation und Qualifikationen direkt adressiert werden, was die Basis für andere Perspektiven bildet.
KMU verfügen oft über begrenztere finanzielle und personelle Ressourcen sowie ein stärker durch das Tagesgeschäft geprägtes Management, was eine maßgeschneiderte und schlanke Implementierung erforderlich macht.
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