Magisterarbeit, 2003
105 Seiten, Note: 1,3
1. Einführung
2. Problemdarstellung
2.1 Forschungsstand
2.2 Ziel der Untersuchung
2.3 Formulierung der Fragestellung
3.Methodik
3.1 Forschungsmethode
3.1.1 Bereitstellung der Daten
3.1.2 Auswahl der empirischen Methode
3.2 Untersuchungsplan/-design
3.2.1 Darstellung und Begründung des Untersuchungsdesigns
3.2.2 Beschreibung der konkreten Rahmenbedingungen
3.3 Datenauswertung (Methoden und Datenbearbeitung und –analyse)
4. Darstellung der Ergebnisse
4.1 Serviceleistungen allgemein
4.2 Sportmedizinische Betreuung
4.2.1 Wahrgenommenes Vorhandensein der sportmedizinischen Leistungen
4.2.2 Nutzung der sportmedizinischen Betreuungsbereiche
4.2.3 Häufigkeit der Nutzung sportmedizinischer Betreuungsbereiche
4.2.4 Anpassung der sportmedizinischen Betreuung nach Verletzungen
4.2.5 Gründe für die Nichtinanspruchnahme sportmedizinischer Leistungen
4.2.6 Zufriedenheit mit der Qualität sportmedizinischer Leistungen
4.2.7 Veränderung der persönlichen Betreuungssituation
4.3 Laufbahnberatung
4.3.1 Wahrgenommenes Vorhandensein der Laufbahnberatung
4.3.2 Nutzung einzelner Bereiche der Laufbahnberatung
4.3.3 Veranlassung der Nutzung der Laufbahnberatung
4.3.4 Gründe für die Nichtinanspruchnahme der Laufbahnberatung
4.3.5 Zufriedenheit mit der Qualität der Laufbahnberatung
4.3.6 Veränderung der persönlichen Betreuungssituation
5. Diskussion
5.1 Kritische Bewertungen der empirischen Ergebnisse und Bezug zu Untersuchungszielen und Hypothesen
5.1.1 Bewertung der Nutzungsstruktur und Qualitätseinschätzung der medizinischen und paramedizinischen Leistungen aus Athletensicht
5.1.2 Bewertung der Nutzungsstruktur und Qualitätseinschätzung der Laufbahnberatung aus Athletensicht
5.2 Kritische Bewertung theoretischer Ergebnisse und Bezug zu Untersuchungszielen
5.3 Bewertung der Ergebnisse in Bezug auf den Forschungsstand
6. Zusammenfassung und Ausblick
7. Literaturverzeichnis
8. Anhang
8.1 Tabellarischer Anhang
8.2 Dokumentenanhang (Fragebögen) fehlt im PDF Format!!!
Die vorliegende Arbeit untersucht die Betreuungsqualität von Olympiastützpunkten in Deutschland aus der subjektiven Sicht der Athleten. Ziel ist es, die Nutzung und Qualitätseinschätzung der sportmedizinischen Betreuung sowie der Laufbahnberatung in den Jahren 1999 und 2002 zu analysieren und Veränderungen im Zeitverlauf zu identifizieren, um Schwachstellen aufzudecken und Optimierungspotenziale für das Fördersystem aufzuzeigen.
Die Serviceeinrichtungen unterteilen sich in zwei Bereiche: die Förderung mit direktem Sportbezug und jene mit indirektem Bezug zum Sport
Im direkten Zusammenhang zum Sport stehen die medizinische und biomechanische Leistungsdiagnostik als Trainingsvoraussetzung. Als trainings- und wettkampfbegleitende Maßnahmen gelten die medizinische Betreuung, Physiotherapie, Krankengymnastik, Ernährungsberatung und die psychologische Betreuung. Leistungsdiagnostik und Sportmedizin sind die Grundbausteine für sportliche Höchstleistung, aber auch die psychischen Vorraussetzungen werden geschult, um die Sportler mental auszubilden. Ebenfalls hat jeder Sportler die Möglichkeit eine individuell auf ihn abgestimmte Ernährungsberatung zu nutzen.
Neben diesen Leistungen wird auch auf die Laufbahnberatung und soziale Betreuung großen Wert gelegt. „Die Lebensführung leistungssportlich engagierter Jugendlicher (…) stellt angesichts großer physischer, psychischer und zeitlicher Belastungen hohe Anforderungen, verschiedene Lebensbereiche zu koordinieren“ (Fessler, Frommknecht, Kaiser, Renna, Schorer & Binder 2002, S. 54).
Eine langfristig aufgebaute Laufbahnberatung ist genauso wichtig wie das soziale Umfeld eines jeden Sportlers mit dem Leistungssport abzustimmen und der Harmonisierung verschiedener Erwartungen beizuwirken (vgl. Emrich 1993, S. 127/128).
1. Einführung: Darstellung der historischen Entwicklung und der Struktur des deutschen Spitzensportfördermodells durch die Olympiastützpunkte.
2. Problemdarstellung: Erörterung des Forschungsstandes und Definition der Zielsetzung, die Qualität der Betreuung aus Athletensicht zu evaluieren.
3. Methodik: Beschreibung des Forschungsdesigns, basierend auf kombinierten Quer-/Längsschnittstudien der Jahre 1999 und 2002 mittels standardisierter Fragebögen.
4. Darstellung der Ergebnisse: Detaillierte Auswertung der Nutzungsstruktur, Zufriedenheit und Gründe für Nichtinanspruchnahme in den Bereichen Medizin und Laufbahnberatung.
5. Diskussion: Kritische Analyse der empirischen Ergebnisse im Abgleich mit Hypothesen, theoretischen Grundlagen und dem bisherigen Forschungsstand.
6. Zusammenfassung und Ausblick: Fazit über die Entwicklung der Betreuungssituation und Empfehlungen für weiterführende Evaluationen.
Betreuungsqualität, Olympiastützpunkte, Kaderathleten, Spitzensport, Sportmedizin, Laufbahnberatung, Physiotherapie, Evaluation, Leistungsdiagnostik, Athletensicht, Karriereplanung, Zeitmanagement, Sportsoziologie.
Die Arbeit untersucht die Qualität der Betreuungsangebote an deutschen Olympiastützpunkten aus der Perspektive der Athleten, wobei der Fokus auf den Jahren 1999 und 2002 liegt.
Im Zentrum stehen die medizinische/paramedizinische Betreuung sowie die Laufbahnberatung als integrale Bestandteile des Leistungssportkonzepts.
Ziel ist es zu ermitteln, welche Betreuungsqualität ausgewählte Serviceeinrichtungen bieten und ob sich die wahrgenommene Betreuungssituation im Zeitraum von 1999 bis 2002 signifikant verändert hat.
Es wurde eine quantitative, standardisierte Befragung der Kaderathleten durchgeführt, die als kombinierte Quer-/Längsschnittstudie ausgewertet wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Ergebnisanalyse der Nutzungsstruktur und Zufriedenheitsraten sowie in eine tiefgehende Diskussion der Ergebnisse unter Berücksichtigung soziologischer Aspekte.
Die wichtigsten Schlagworte sind Betreuungsqualität, Olympiastützpunkte, Spitzensportförderung, Karriereplanung und empirische Evaluation.
Die Physiotherapie wird von den Athleten als eine der Kernleistungen mit sehr hoher Zufriedenheit bewertet und regelmäßig in Anspruch genommen.
Die Gründe sind meist struktureller oder organisatorischer Natur, insbesondere Zeit-Wege-Kosten und die Tatsache, dass Athleten oft bereits extern durch andere Anbieter (z.B. Vereine) betreut werden.
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