Masterarbeit, 2013
75 Seiten, Note: 1,9
1. Einleitung
1.1 Ziele der Arbeit
1.2 Problemstellung und Abgrenzung
1.3 Prämissen/Einschränkungen
1.4 Thematik und aktuelle Forschungslage
1.5 Methodik der Arbeit
2. Markensteuerung/Brandmanagement/Markenbewertung
2.1 Definition von Marke, Markenbewertung und Markensteuerung
2.2 Die Marke, ihre Rolle und ihr Wert
2.3 Verwendungszwecke der Markenbewertung und Markensteuerung
2.3.1 Unternehmensinterne Anwendungsbereiche für die Bewertung und Steuerung
2.3.2 Unternehmensexterne Anwendungsbereiche für die Bewertung und Steuerung
2.4 Notwendigkeit einer gezielten Markensteuerung
3. Die Ausgangssituation der Genossenschaftsbanken und Sparkassen
3.1 Besonderheiten der Markensteuerung / des Brandmanagement / der Markenbewertung in Genossenschaftsbanken und Sparkassen
3.1.1 Regionalität
3.1.2 Zentralgesteuerte Dachmarke
3.2 Onlineexpertenbefragung zur Ausgangssituation
3.2.1 Aufbau und Methodik
3.2.2 Ergebnisse
3.3 Stand der aktuellen Literatur zur Ausgangssituation
4. Betrachtung und Bewertung ausgewählter Ansätze der Markensteuerung/-bewertung
4.1 Allgemeines
4.2 Finanzorientierte Ansätze
4.3 Verhaltensorientierte Ansätze
4.4 Kombinationsansätze
4.5 Fazit und Bewertung
5. Anforderung an die Markensteuerung / -bewertung bei Genossenschaftsbanken und Sparkassen
5.1 Wissenschaftliche Mindestanforderungen
5.2 Praxisbezogene Anforderungen auf Basis der Onlineexpertenbefragung
6. Entwicklung eines Marken-Cockpits als Steuerungs- und Bewertungsinstruments
6.1 Zielgruppe und Zweck des Markencockpits
6.2 Integration der Anforderungen
6.3 Blickwinkel des Markencockpits
6.3.1 Markenbotschafter
6.3.2 Markenprofil
6.3.3 Markenstärke
6.3.4 Markenertragskraft
6.3.5 Zentrales Steuerelement
6.3.6 Das Markencockpit
7. Schlussbetrachtung
Das Hauptziel der Arbeit besteht in der Entwicklung eines praxisorientierten Markensteuerungsinstruments, dem sogenannten Markencockpit, das speziell auf die Bedürfnisse von Genossenschaftsbanken und Sparkassen zugeschnitten ist und sowohl betriebswirtschaftliche als auch verhaltenstheoretische Aspekte integriert.
3.1 Besonderheiten der Markensteuerung / des Brandmanagement / der Markenbewertung in Genossenschaftsbanken und Sparkassen
Die Wirkung der Marke und der Ausgaben von Banken funktioniert identisch zu anderen Branchen und Unternehmen. Dadurch, dass das Bankgeschäft äußerst stark durch das Vertrauensverhältnis der Stakeholder zur Bank und somit auch zur Marke geprägt ist, kommt der Marke eine herausragende Rolle bei der Stärkung und dem Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit zu.
Aus verschiedenen Studien wird zusätzlich deutlich, dass der Markenwert bei Banken einen wesentlichen Beitrag zum Unternehmenswert leistet. Die Marke bietet bei Genossenschaftsbanken und Sparkassen wesentlich die Funktion der Differenzierbarkeit gegenüber anderen Banken und Finanzdienstleistern. Bankprodukte sind leicht imitierbar, abstrakt und oftmals komplex, daher fällt maximal der Preis für Kunden als reines Produktentscheidungskriterium ins Gewicht. Hier greift die Marke, wo Genossenschaftsbanken und Sparkassen durch harte Faktoren wie Nähe, Erreichbarkeit, Kompetenz und regionale Verankerung und weichen Faktoren wie Vertrauen, Sympathie und emotionaler Bindung zum Kunden punkten können. Neben rationalen Werten kann hier ein emotionaler Zusatznutzen geschaffen werden.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die hohe volkswirtschaftliche Bedeutung des Finanzsektors ein, erläutert die Vertrauenskrise und definiert das Ziel, ein Markensteuerungsinstrument für Regionalbanken zu entwickeln.
2. Markensteuerung/Brandmanagement/Markenbewertung: Hier werden grundlegende Definitionen von Marken, deren Rolle und Wert sowie die verschiedenen Anwendungsbereiche und die Notwendigkeit einer aktiven Steuerung dargelegt.
3. Die Ausgangssituation der Genossenschaftsbanken und Sparkassen: Das Kapitel analysiert die spezifischen Herausforderungen von Regionalbanken, wie Regionalität und zentralgesteuerte Dachmarken, ergänzt durch die Ergebnisse einer Expertenbefragung.
4. Betrachtung und Bewertung ausgewählter Ansätze der Markensteuerung/-bewertung: Es erfolgt eine kritische Analyse finanzorientierter, verhaltensorientierter und Kombinationsansätze im Hinblick auf deren Anwendbarkeit für die Zielgruppe.
5. Anforderung an die Markensteuerung / -bewertung bei Genossenschaftsbanken und Sparkassen: Auf Basis der Literatur und der Befragung wird ein Katalog wissenschaftlicher und praxisorientierter Anforderungen erstellt.
6. Entwicklung eines Marken-Cockpits als Steuerungs- und Bewertungsinstruments: Dieses Kernkapitel beschreibt das entwickelte Instrument, seine Zielgruppen, die vier zentralen Blickwinkel und das zentrale monetäre Steuerelement.
7. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Bestätigung, dass ein Markencockpit für Regionalbanken ein notwendiges und optimal nutzbares Instrument zur Wettbewerbsdifferenzierung darstellt.
Markenführung, Markensteuerung, Markenbewertung, Markencockpit, Genossenschaftsbanken, Sparkassen, Regionalbanken, Markenwert, Markenbotschafter, Markenprofil, Markenstärke, Markenertragskraft, Finanzdienstleistungsmarkt, Markenmanagement, Wettbewerbsfähigkeit.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines spezifischen Steuerungsinstruments für das Markenmanagement in Genossenschaftsbanken und Sparkassen.
Zentral sind die Markenführung, die Markenbewertung, die Messbarkeit von Markenkraft und die Besonderheiten des regionalen Bankgeschäfts.
Das Ziel ist die Konzeption eines "Markencockpits", das den Banken eine aktive, transparente und datenbasierte Steuerung ihrer Marke vor Ort ermöglicht.
Es wurde eine Kombination aus einer Literaturanalyse zu bestehenden Bewertungsmodellen und einer empirischen Onlineexpertenbefragung unter 168 Fach- und Führungskräften durchgeführt.
Der Hauptteil analysiert bestehende Bewertungsansätze, identifiziert Anforderungen aus der Praxis und entwickelt daraus ein vierdimensionales Cockpit-Modell.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Markensteuerung, Markencockpit, Regionalbanken, Markenbotschafter und Markenwert.
Viele Modelle sind zu komplex, kostspielig oder berücksichtigen nicht die regionale Struktur und die Besonderheiten von Dachmarken, die für Genossenschaftsbanken und Sparkassen charakteristisch sind.
Mitarbeiter werden als "Markenbotschafter" definiert, deren Identifikation und tägliches Verhalten maßgeblich zur Erlebbar-Machung der Marke beitragen.
Es verknüpft einen monetären Grundwert (basierend auf Kundengeschäftsvolumen und Zinsdifferenz) mit einem Index aus vier qualitativen und quantitativen Blickwinkeln.
Ja, das Cockpit ermöglicht durch die Untergliederung in verschiedene Frequenzen (z.B. monatliche Betrachtung bei Markenstärke) eine zeitnahe Erfolgskontrolle.
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