Bachelorarbeit, 2015
47 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung und Ziel dieser Arbeit
2. Einordnung in den wissenschaftlichen Kontext – Erläuterung der Begriffe
2.1 Vernetzung und Netzwerke
2.2 Medien & Mediennutzung – Selektion, Rezeption & Applikation
3. Netzwerkgeschichte, oder: wie Menschen sich verknüpf(t)en
4. Genese, Struktur und Funktionsweise von Netzwerken
4.1 Die Entstehung strategischer Verknüpfungen
4.2 Strukturaufklärung – Wie Akteure sich in Netzwerken organisieren
4.3 Voraussetzungen für eine funktionierende Vernetzung
5. Medialität von Netzwerken
5.1 Neue Möglichkeiten des Austauschs durch das Internet
6. Exemplarische Untersuchung
6.1 Zur Bedeutung transnationaler Netzwerke
6.2 Die WISIONS Initiative
6.3 Die transnationalen Netzwerke der WISIONS-Initiative
6.3.1 Das Hydro Empowerment Network
6.3.1.1 Entstehung
6.3.1.2 Struktur
6.3.1.3 Mediennutzung
6.3.2 Das RedBioLAC Netzwerk
6.3.2.1 Entstehung
6.3.2.2 Struktur
6.3.2.3 Mediennutzung
6.3.3 Das RedBioCOL Netzwerk
6.3.3.1 Entstehung
6.3.3.2 Struktur
6.3.3.3 Mediennutzung
6.3.4 Das Wind Empowerment Network
6.3.4.1 Entstehung
6.3.4.2 Struktur
6.3.4.3 Mediennutzung
7. Diskussion
7.1 Diskussion des exemplarischen Teils der Arbeit
7.2 Übersicht und Diskussion der Mediennutzung in den Netzwerken
8. Zusammenfassung
Diese Arbeit untersucht die Bedeutung von Medien für die Entstehung, Entwicklung und Funktionsweise von Netzwerken. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert darauf, welche Rolle Medien bei der effektiven Vernetzung und dem Austausch von Wissen spielen und inwieweit sie als Werkzeug für kleine, transnationale Wissensnetzwerke fungieren können.
3. Netzwerkgeschichte, oder: wie Menschen sich verknüpf(t)en
Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass der Mensch als soziales Wesen seit jeher ein Bedürfnis nach Interaktion und Kommunikation mit anderen hat. In diesem Sinne liegt es nahe, einen historischen Blick in die Vergangenheit zu werfen: wie organisierten Menschen sich? Welcher Hilfsmittel bedienten sich Individuen für den sozialen Austausch, wie wurde Wissen weiter getragen?
Das soziale Leben ist in zunehmendem Maße interdependent – das 20. Jahrhundert ist charakterisiert von Kommunikations- und Transporttechnologien, die die Welt kleiner gemacht haben, die in der Folge Individuen aus geografisch völlig differenten Orten in einen engen sozialen Kontext gebracht haben. Wir sind eingebettet in lokale Gemeinschaften, dennoch verfügen mehr und mehr von uns über den Globus umspannende Kontakte, jeder scheint nur noch einige wenige Verknüpfungen von jedem anderen in der Welt entfernt zu sein. Dies war keineswegs immer so – der Gedanke, dass Menschen sich in Netzwerken organisieren, ist jedoch nicht neu. Erste Versuche der Transmission von Nachrichten zur strategischen Kommunikation setzten dort ein, wo aus kriegspolitischer Motivation die Geschwindigkeit der persönlichen Nachrichtenüberbringung nicht mehr suffizient war – Beispiele der Telekommunikation in der Antike sind beispielsweise Signalhörner, Trommeln, Rufposten, Feuersignale und ähnliches.
1. Einleitung und Ziel dieser Arbeit: Einführung in die Thematik der Netzwerkforschung und Vorstellung der untersuchten transnationalen Wissensnetzwerke.
2. Einordnung in den wissenschaftlichen Kontext – Erläuterung der Begriffe: Definition des Netzwerkbegriffs basierend auf systemtheoretischen Ansätzen und Erläuterung der Rolle von Medien.
3. Netzwerkgeschichte, oder: wie Menschen sich verknüpf(t)en: Historischer Abriss über die Entwicklung von Kommunikationsformen und die Entstehung von Netzwerken von der Antike bis zur Moderne.
4. Genese, Struktur und Funktionsweise von Netzwerken: Analyse der Entstehungsbedingungen von strategischen Verknüpfungen und der organisatorischen Struktur moderner Netzwerke.
5. Medialität von Netzwerken: Untersuchung, wie neue Medien und Internet-Technologien die soziale Interaktion und Wissensspeicherung revolutioniert haben.
6. Exemplarische Untersuchung: Evaluierung von vier transnationalen Netzwerken der WISIONS-Initiative im Bereich erneuerbarer Energien.
7. Diskussion: Synthese der Ergebnisse hinsichtlich der Wirksamkeit von Medien in verschiedenen Netzwerkstrukturen.
8. Zusammenfassung: Abschlussbetrachtung über die essenzielle Rolle medialer Hilfsmittel für den Erfolg und die Zukunft transnationaler Wissensnetzwerke.
Netzwerke, Mediennutzung, Wissenstransfer, WISIONS, erneuerbare Energien, Mediatisierung, Kommunikation, Transnational, Web 2.0, Systemtheorie, Kooperation, Wissensgemeinschaften, Vernetzung, Innovation, Internet.
Die Arbeit untersucht die Wechselwirkung zwischen Mediennutzung und der Entstehung sowie Funktionsweise transnationaler Netzwerke im Bereich erneuerbarer Energien.
Die Schwerpunkte liegen auf der Netzwerktheorie, dem Medieneinsatz in der modernen Kommunikation und der praktischen Evaluation von Wissensnetzwerken.
Ziel ist es aufzuzeigen, wie kleine, transnationale Netzwerke durch den gezielten Einsatz von Medien erfolgreich kooperieren und Wissen disseminieren können.
Die Arbeit nutzt einen theoretischen Rahmen aus der Netzwerk- und Systemtheorie sowie eine exemplarische Untersuchung (Fallstudien) von vier spezifischen Netzwerken.
Der Hauptteil umfasst sowohl theoretische Kapitel zur Netzwerkgeschichte und Medialität als auch eine detaillierte Analyse der Netzwerke Hydro Empowerment, RedBioLAC, RedBioCOL und Wind Empowerment.
Die wichtigsten Schlagworte sind Netzwerke, Wissenstransfer, Mediatisierung, Kooperation und erneuerbare Energien.
WISIONS dient als zentrale Bezugsgröße, da die untersuchten Netzwerke von dieser Initiative gefördert werden, was einen direkten Vergleich ihrer Strukturen ermöglicht.
Der Vergleich dient dazu, die unterschiedlichen Grade der Mediennutzung und Professionalisierung zwischen global agierenden Netzwerken und kleinen nationalen Ablegern aufzuzeigen.
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