Examensarbeit, 2004
133 Seiten, Note: 2,0
1. Kapitel
1.1 Imperialismus – Eine Begriffsbestimmung
1.2 Frieden – Eine Begriffsbestimmung
1.3 Amerika – Aufstieg zur globalen Führungsmacht
1.3.1. Entfaltung der wirtschaftlichen und militärischen Kapazitäten
1.3.2. Das Arsenal der Demokratie
1.3.3. Die globale Präsenz
1.4 Von der Kooperation zur Lagerbildung – Die Jahre von 1945-1947
1.4.1. Gründung der Vereinten Nationen
1.4.2. Konflikte und Gegensätze
1.4.3. Zwei Lager
2. Kapitel
2.1 Der Korea-Krieg
2.1.1. Vorgeschichte des Korea-Krieges
2.1.2. Der Kriegsverlauf
2.1.3. Die Rolle der Vereinigten Staaten
2.1.4. Südkorea nach der Intervention
2.1.5. Fazit
2.2 Operation „Success” in Guatemala
2.2.1. Die Vorgeschichte des Konfliktes
2.2.2. Der Kriegsverlauf
2.2.3. Die Rolle der Vereinigten Staaten
2.2.4. Guatemala nach Arbenz
2.2.5. Fazit
2.3 Intervention in der Dominikanischen Republik
2.3.1. Die Vorgeschichte des Konfliktes
2.3.2. Der Kriegsverlauf
2.3.3. Die Rolle der Vereinigten Staaten
2.3.4. Die Dominikanische Republik nach den Wahlen von 1966
2.3.5. Fazit
2.4 Der Zweite Indochinakrieg/Vietnamkrieg
2.4.1. Vorgeschichte des Vietnamkrieges
2.4.2. Der Kriegsverlauf
2.4.3. Südvietnam nach dem Abzug der Amerikaner
2.4.4. Fazit
2.5 Die Intervention in Grenada
2.5.1. Die Vorgeschichte des Konfliktes
2.5.2. Der Kriegsverlauf
2.5.3. Grenada nach der Invasion
2.5.4. Fazit
2.6 Die Konterrevolution in Nicaragua
2.6.1. Die Vorgeschichte des Konfliktes
2.6.2. Der Verlauf des Contra-Krieges
2.6.3. Die Rolle der USA im Contra-Krieg
2.6.4. Nicaragua nach dem Wahlsieg der Opposition
2.6.5. Fazit
2.7 Die Intervention in Panama
2.7.1. Die Vorgeschichte des Konfliktes
2.7.2. Der Verlauf der Operation „Just Cause“
2.7.3. Panama nach der Intervention
2.7.4. Fazit
3. Kapitel
3.1 Der Zweite Golfkrieg
3.1.1. Die Vorgeschichte des Krieges
3.1.2. Operation Wüstensturm
3.1.3. Die Rolle der Vereinigten Staaten
3.1.4. Die Golfregion nach der Intervention
3.1.5. Fazit
3.2 Der Dritte Golfkrieg
3.2.1. Vorgeschichte des Dritten Golfkrieges
3.2.2. Der Verlauf der Operation „Irakische Freiheit“
3.2.3. Der Irak nach Ende der offiziellen Kampfhandlungen
3.2.4. Fazit
Diese Arbeit analysiert kritisch die militärischen Auslandsinterventionen der USA seit 1945. Das primäre Ziel besteht darin, zu untersuchen, inwieweit diese Eingriffe tatsächlich der Friedenssicherung dienten oder vielmehr als Instrumente zur Festigung US-amerikanischer Machtinteressen und zur Ausübung eines Neo-Imperialismus zu bewerten sind.
1.1 Imperialismus – Eine Begriffsbestimmung
Der heute so polarisierende Begriff des Imperialismus wirft zunächst einmal ein Definitionsproblem auf. So finden sich in der wissenschaftlichen Literatur zahlreiche Auslegungen, die unterschiedliche Aspekte hervorheben und andere Schwerpunkte setzen. Doch ergänzen sich die einzelnen Definitionen vielmehr, als dass sie sich gegenseitig widerlegen.
Zum ersten Mal kam der Ausdruck in der Mitte des 19. Jahrhunderts auf. Ausgehend von der Herkunft des Wortes (lat. Imperium = „Befehl, Herrschaft, Staatsgewalt“), bezog er sich zunächst auf das Regierungssystem Napoleons III in Frankreich. In diesem Zusammenhang wurde Imperialismus nicht etwa als die Beherrschung von abhängigen oder unterentwickelten Territorien durch einen mächtigeren Staat interpretiert. Gemeint war stattdessen die „persönliche imperiale Herrschaft eines großen Herrschers“ über eine Vielzahl von Gebieten. Hier hatte Imperialismus somit eine noch personal gebundene Bedeutung, die unmittelbar aus der direkten Herrschaftsausübung eines Akteurs oder einer Gruppe resultierte.
1. Kapitel: Dieses Kapitel erläutert theoretische Grundlagen wie den Imperialismus- und Friedensbegriff und beschreibt den Aufstieg der USA zur Weltmacht sowie die geopolitische Lage in den unmittelbaren Nachkriegsjahren.
2. Kapitel: Hier werden zentrale militärische Interventionen der USA während des Kalten Krieges detailliert analysiert, um die US-Strategie in diesem ideologisch geprägten Zeitraum zu beleuchten.
3. Kapitel: Dieses Kapitel widmet sich den US-Interventionen im Irak nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes und hinterfragt die Legitimation militärischer Einsätze im Rahmen der „neuen Weltordnung“.
USA, Außenpolitik, Militärinterventionen, Imperialismus, Neo-Imperialismus, Kalter Krieg, Friedenssicherung, Interessenpolitik, Hegemonie, Golfkriege, Konfliktanalyse, Weltmacht, Geopolitik, Interventionismus
Die Arbeit untersucht kritisch, ob die militärischen Interventionen der USA seit 1945 der Sicherung des globalen Friedens dienten oder imperialistische Motive verfolgten.
Die Themenfelder umfassen die historische Entwicklung der amerikanischen Außenpolitik, die theoretische Definition von Imperialismus und Frieden sowie eine tiefgehende Analyse verschiedener militärischer Konflikte.
Die zentrale Forschungsfrage lautet, ob die militärischen Eingriffe der USA als Maßnahmen zur Friedenssicherung oder als Ausübung eines Neo-Imperialismus zur Festigung des eigenen Machtbereichs einzustufen sind.
Es erfolgt eine deskriptive und analytische Fallstudien-Methode, bei der die Konflikte nach einem einheitlichen Schema (Vorgeschichte, Kriegsverlauf, US-Rolle, Nachkriegssituation) untersucht und bewertet werden.
Der Hauptteil behandelt chronologisch die Interventionen in Korea, Guatemala, der Dominikanischen Republik, Vietnam, Grenada, Nicaragua, Panama sowie die beiden Golfkriege.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie US-Interventionismus, Imperialismus, Friedensbegriff, Geopolitik und hegemoniale Außenpolitik charakterisiert.
Der Autor zeigt auf, dass die USA den Sicherheitsrat häufig umgingen, manipulierten oder dessen Entscheidungen unilateral unterliefen, um eigene Interessen durchzusetzen.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass es den USA in den Golfkriegen vorrangig um die Sicherung ihrer Kontrolle über wichtige Ressourcen und die Festigung ihrer Vormachtstellung ging, wobei der Frieden als rhetorisches Mittel zur Legitimierung diente.
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