Masterarbeit, 2015
135 Seiten, Note: 1,6
1 Einleitung und Zielstellung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Facility Management
2.2 Gebäudemanagement
2.3 Flächennutzungskonzeption
2.4 Arbeitsrechtliche Schwerpunkte
3 Flächennutzungskonzepte im Vergleich
3.1 Historische Entwicklung
3.2 Standardisierte Flächenkonzepte
3.2.1 Einzelbüros
3.2.2 Mehrpersonenbüros
3.2.3 Gruppenbüros
3.2.4 Großraumbüros
3.2.5 Desk-Sharing
3.2.6 Home-Office / Telearbeit
3.3 Aktuelle Trends von Flächenkonzepten
3.3.1 Open Space Offices
3.3.2 Projektarbeitsplätze
3.3.3 Kreativplätze
3.3.4 Pausenräume oder Café Lounges
3.3.5 Entspannungsräume
3.3.6 Game Room
3.4 Bewertung der aufgeführten Flächennutzungskonzepte
4 New Work Order – Zukunft der Büroarbeit
4.1 Ursprünge des Konzeptes „New Work“
4.2 Was ist die New Work Order?
4.3 Der „neue“ Arbeitsort Büro
5 Analyse der Flächennutzungspotentiale am Beispiel
5.1 Die Landeshauptstadt Erfurt – Stadtverwaltung
5.2 Ausgangssituation
5.3 Analyse der Potentiale am ausgewählten Nutzungsobjekt
5.4 Auswertung der Mitarbeiterbefragung
5.5 Ergebnisbewertung
6 Schlussfolgerungen
Die Arbeit untersucht die Zukunftsfähigkeit von Großraumbüros und alternativen Flächennutzungskonzepten in der öffentlichen Verwaltung. Ziel ist es, unter Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeit, rechtlichen Rahmenbedingungen und Mitarbeiterakzeptanz ein optimiertes Nutzungskonzept für die Stadtverwaltung Erfurt zu entwickeln.
3.2.1 Einzelbüros
Der Begriff des Einzelbüros ist selbsterklärend. Jeder Mitarbeiter arbeitet allein für sich, abgeschottet von jeglichen Störfaktoren, die sich ggf. außerhalb seines Bürobereichs abspielen. Die Vor- und Nachteile des Einzelbüros sind folglich dargestellt:
Vorteile:
• konzentriertes, störungsfreies Arbeiten
• individuelle Arbeitsplatzgestaltung wird ermöglicht
• vertrauliche Gespräche möglich
• Bürgerkontakte ohne Störfaktoren möglich
• dem Mitarbeiter wird die Möglichkeit eröffnet, individuelle Einstellungen am Raumklima, der Beleuchtung oder des Sonnenschutzes vorzunehmen
Nachteile:
• sehr hoher Flächenaufwand (Flure und daran angrenzende Räume)
• Fehlende Flexibilität bei neuen Raumanforderungen (feste Wände können nicht schnell an neue organisatorische Anforderungen angepasst werden)
• Kontakthäufigkeit zu Kollegen sinkt und somit könnte die Aufgabenerfüllung, durch fehlende Kommunikation erschwert werden
1 Einleitung und Zielstellung: Diese Einleitung erläutert die Relevanz der Flächennutzung in der deutschen Bürowirtschaft und definiert das Ziel der Arbeit, Nutzungsvarianten im öffentlichen Dienst kritisch zu analysieren.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden Definitionen zu Facility Management, Gebäudemanagement und Flächennutzungskonzeption dargelegt sowie die für das Praxisbeispiel relevanten arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen erörtert.
3 Flächennutzungskonzepte im Vergleich: Dieses Kapitel vergleicht historische und moderne Flächenkonzepte von Einzelbüros bis hin zu Open Space Offices und beleuchtet aktuelle Trends wie Game Rooms und Pausenlounges.
4 New Work Order – Zukunft der Büroarbeit: Der Autor erläutert hier die Ursprünge und Hintergründe des New Work-Konzepts und dessen Auswirkungen auf die Gestaltung moderner, effizienter Arbeitsumgebungen.
5 Analyse der Flächennutzungspotentiale am Beispiel: Dieses Kapitel präsentiert die Analyse der Landeshauptstadt Erfurt inklusive der Auswertung einer umfangreichen Mitarbeiterbefragung und konkreter Planungsvarianten für ein Objekt.
6 Schlussfolgerungen: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass eine flexible, kommunikationsfördernde Arbeitsumgebung essenziell ist und individuelle Anforderungen bei der Gestaltung stets berücksichtigt werden müssen.
Facility Management, Gebäudemanagement, Flächennutzung, New Work, Großraumbüro, Büroarbeitsplatz, Stadtverwaltung Erfurt, Mitarbeiterbefragung, Ergonomie, Telearbeit, Kosten-Nutzen-Analyse, Raumkonzepte, Arbeitsschutzgesetz, Arbeitsstättenverordnung, Büroimmobilien.
Die Arbeit untersucht, wie moderne Flächennutzungskonzepte in der öffentlichen Verwaltung (am Beispiel Erfurt) zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung beitragen können.
Untersucht werden verschiedene Raumkonzepte, von klassischen Einzel- und Gruppenbüros bis hin zu modernen Ansätzen wie Open Space und New Work.
Das Ziel ist die Erstellung einer Entscheidungsgrundlage für die Umgestaltung bestehender Verwaltungsobjekte unter Berücksichtigung von Mitarbeiterakzeptanz und Wirtschaftlichkeit.
Der Autor nutzt Literaturanalysen, Daten der Immobilienverwaltung (CAFM) sowie eine quantitative Mitarbeiterbefragung zur Ermittlung von Bedarfen und Akzeptanzwerten.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, den Vergleich von Bürokonzepten, die Definition des New Work-Ansatzes sowie die detaillierte Analyse der Stadtverwaltung Erfurt.
Neben technischen Voraussetzungen sind vor allem die Einbindung der Mitarbeiter, ergonomische Standards, Datenschutzanforderungen und eine offene Kommunikation für den Erfolg maßgeblich.
In der öffentlichen Verwaltung müssen vertrauliche Bürgergespräche und sensible Daten geschützt werden, was die Umsetzung von offenen Bürokonzepten (wie Großraumbüros) in bestimmten Ämtern erschwert.
Die Mehrheit der Befragten lehnt reine Großraumbüros ab und bevorzugt eine Mischung aus Einzelarbeitsplätzen und gut ausgestatteten Pausen- oder Beratungsbereichen.
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