Masterarbeit, 2015
74 Seiten, Note: 1,3
3 Hinführung zum Thema und methodisches Vorgehen
4 Fächerübergreifender Unterricht im Überblick
4.1 Systematiken des fächerübergreifenden Unterrichts
4.1.1 Unterricht und Fach als Ausgangsbasis des fächerübergreifenden Unterrichts
4.1.2 Begründung und Hintergrund des fächerübergreifenden Unterrichts
4.1.3 Begriff des fächerübergreifenden Unterrichts
4.1.4 Koordination des fächerübergreifenden Unterrichts
4.2 Berufliche Schulen im Porträt
4.2.1 Der Schultyp Wirtschaftsschule
4.2.2 Der Schultyp Berufsschule
4.3 Lehrplananalyse
4.3.1 LehrplanPlus Wirtschaftsschule
4.3.2 Lehrplan Bankkaufmann
4.3.3 Lehrplan Industriekaufmann
5 Erarbeitung der Gütekriterien
5.1 Begriffserklärung Gütekriterium
5.2 Gütekriterien im Unterricht an beruflichen Schulen
5.3 Gütekriterien im Unterrichtsfach „Wirtschaftswissenschaften“
5.4 Gütekriterien im Unterrichtsfach „Wirtschaftsinformatik“
5.5 Gütekriterien im fächerübergreifenden Unterricht
6 Theorie-/Praxisvergleich mithilfe eines Unterrichtsentwurfs
6.1 Unterrichtsentwurf Finanzierungspläne
6.1.1 Thema und Zielsetzung des Unterrichts
6.1.1.1 Lehrplanbezug und Planungshilfen
6.1.1.2 Stoffverteilungsplan standardisierte Privatkredite
6.1.1.3 Intention der Unterrichtseinheit
6.1.1.4 Lernziele
6.1.2 Bedingungsanalyse
6.1.2.1 Zusammensetzung und Arbeitsverhalten der Klasse
6.1.2.2 Vorwissen
6.1.2.3 Lernvoraussetzungen und motivationaler Hintergrund
6.1.2.4 Zeitliche, räumliche und technische Voraussetzungen
6.1.2.5 Geplanter Ablauf
6.1.2.6 Verlaufsplanung
7 Reflexion und Verbesserungsvorschläge
7.1 Betrachtung des Unterrichtsentwurfs mithilfe der Gütekriterien
7.2 Verbesserungsmöglichkeiten
8 Fazit und Ausblick
Das Hauptziel dieser Masterarbeit ist die Identifikation und Anwendung von Gütekriterien für den fächerübergreifenden Unterricht in den Fächern Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsinformatik. Die Forschungsfrage untersucht, welche Kriterien sich für diese Disziplinen festlegen lassen und wie diese in einem konkreten Unterrichtsentwurf in die Praxis umgesetzt werden können.
4.1.3 Begriff des fächerübergreifenden Unterrichts
Es stellt sich aber nach wie vor die Frage, was man genau unter dem fächerübergreifenden Unterricht versteht. Wie in diesem Kapitel eingangs bereits erwähnt wurde, fehlt eine Definition, die allgemein akzeptiert ist. In diesem Kapitel erfolgt nun eine Aufarbeitung verschiedener Überlegungen zum fächerübergreifenden Unterricht, bevor eine Definition erarbeitet wird, die dem weiteren Vorgehen in dieser Arbeit zugrunde liegt.
Blickt man in das bereits genutzte Lexikon, so findet man unter dem Index des fächerübergreifenden Unterrichts die Erklärung, dass dieser eine Ergänzung oder eine Alternative zum Fachunterricht darstellt. Die oben genannten - zeitlichen und inhaltlichen - Grenzen sollen hier aufgebrochen werden Wie bereits im vorangegangenen Kapitel wird auf die Interdisziplinarität hingewiesen (Tenorth & Tippelt, 2012, S. 229).
Diese noch sehr vage Erklärung wird durch die Überlegungen von Geigle (2005) ergänzt. Der fächerübergreifende Unterricht ermöglicht eine erweiterte Strukturierung des schulischen Ablaufes durch Koordination und Integration. Dies bedeutet, dass der Fachunterricht, der als Voraussetzung dient, mit einem anderen Fachunterricht koordiniert – unter Umständen sogar integriert – wird (Geigle, 2005, S. 22-23).
Moegling (2010) erklärt den Fächerübergreifenden Unterricht mit folgender Definition: „Fächerübergreifender Unterricht ist der didaktische Oberbegriff für alle Unterrichtsversuche, bei denen verschiedene Fachperspektiven systematisch zur Lösung eines Problems so miteinander vernetzt werden, dass ein thematisch-inhaltlicher Zusammenhang erkennbar wird, eine mehrperspektivische Analyse und Beurteilung gefördert werden und eine handlungsorientierte Problemlösung oder handlungsorientierte Problemlösungsalternativen aus verschiedenen Blickwinkeln heraus entwickelt werden können.“ (Moegling, 2010, S. 13)
Hinführung zum Thema und methodisches Vorgehen: Vorstellung der Forschungsstruktur und der methodischen Herangehensweise an das Thema.
Fächerübergreifender Unterricht im Überblick: Theoretische Klärung der Begrifflichkeiten, Einordnung der beruflichen Schultypen und Analyse relevanter Lehrpläne.
Erarbeitung der Gütekriterien: Systematische Entwicklung von 20 Gütekriterien für den fächerübergreifenden Unterricht unter Berücksichtigung spezifischer Fachanforderungen.
Theorie-/Praxisvergleich mithilfe eines Unterrichtsentwurfs: Konzeption einer Unterrichtseinheit zum Thema Finanzierungspläne inklusive Bedingungsanalyse und Verlaufsplanung.
Reflexion und Verbesserungsvorschläge: Kritische Evaluierung des Unterrichtsentwurfs anhand der entwickelten Gütekriterien und Ableitung von Optimierungsmöglichkeiten.
Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfragen und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der Medien- und Kompetenzbildung.
Fächerübergreifender Unterricht, Berufliche Schulen, Wirtschaftspädagogik, Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik, Gütekriterien, Lehrplananalyse, Finanzierungspläne, Unterrichtsentwurf, Lernfelder, Praxisbezug, Interdisziplinarität, Kompetenzentwicklung, IT-Kompetenz, Handlungsfähigkeit.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der didaktischen Konzeption und praktischen Umsetzung von fächerübergreifendem Unterricht an beruflichen Schulen, wobei ein besonderer Fokus auf der Verbindung zwischen wirtschaftswissenschaftlichen Inhalten und Wirtschaftsinformatik liegt.
Die Themenfelder umfassen die theoretische Definition von fächerübergreifendem Unterricht, die Analyse von Lehrplänen für Bankkaufleute und Industriekaufleute, die Erarbeitung eines Qualitätskriterienkatalogs sowie die Planung einer konkreten Unterrichtseinheit.
Das primäre Ziel ist es, Gütekriterien zu definieren, mit denen die Qualität von fächerübergreifendem Unterricht in den genannten Fachbereichen gemessen werden kann.
Es wird eine Kombination aus Literaturanalyse zur Theoriebildung und einer fallorientierten Lehrplananalyse genutzt, ergänzt durch einen exemplarischen Unterrichtsentwurf, an dem die entwickelten Gütekriterien getestet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begründung, die Analyse der Schultypen und Lehrpläne, die Herleitung der Gütekriterien sowie die praktische Simulation und Reflexion einer Unterrichtseinheit zu Privatkrediten.
Die zentralen Schlagworte sind Fächerübergreifender Unterricht, Gütekriterien, Lernfelder, Wirtschaftsinformatik und Praxisnähe.
Dieses Thema eignet sich ideal, da hierbei bankwirtschaftliche Berechnungen (Wirtschaftswissenschaften) direkt mit dem Einsatz von Tabellenkalkulationssoftware (Wirtschaftsinformatik) verknüpft werden können.
Die Arbeit liefert einen erprobten Katalog an Gütekriterien sowie eine detaillierte Verlaufsplanung, die als Vorbild für die Koordination von Unterricht zwischen verschiedenen Fachlehrern dienen kann.
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