Diplomarbeit, 2004
133 Seiten, Note: 1,7
1 Einführung
1.1 Aufgabenstellung
1.2 Aufbau und Zielsetzung der Arbeit
2 Führung als pädagogische Dimension
2.1 Begriffserklärung
2.2 Inter- und intrapersonale Dimension von Führung
2.3 Führung, beeinflusst von Selbst- und Menschenbild
2.3.1 Managementmodelle und Menschenbilder
2.4 Führungsstile
2.5 Selbstreflexive Kompetenz als Herausforderung für Führungskräfte
2.6 Kompetenzen einer zukunftsorientierten Führungskraft
2.7 Zukünftiges Rollenverständnis
3 Emotionale Intelligenz
3.1 Können Gefühle intelligent sein?
3.1.1 Genese des Konzeptes „Emotionale Intelligenz“
3.1.2 Sieben Intelligenzen nach GARDNER
3.2 Erlernbarkeit der Intelligenz
3.3 Was ist eine Emotion?
3.4 Umgang mit eigenen Emotionen
3.5 Emotionale Intelligenz und Kompetenz
3.5.1 Selbstwahrnehmung
3.5.2 Selbstregulierung
3.5.3 Motivation
3.5.4 Empathie
3.5.5 Soziale Kompetenz
3.5.6 Kommunikative Kompetenz
3.6 Erfolg durch „Emotionale Intelligenz“
3.7 Zusammenfassung
4 Coaching
4.1 Was ist Coaching?
4.1.1 Linguistischer Ansatz
4.1.2 Coaching als Begriff aus dem Sport
4.1.3 Coaching als Begriff aus der Wirtschaft
4.1.4 Definitorische Ansätze
4.1.5 Coaching als Prozessberatung
4.1.6 Abgrenzung zu anderen Begriffen
4.1.7 Mentoring
4.1.8 Supervision
4.2 Warum Coaching?
4.2.1 Die Funktionen
4.2.2 Die Ziele
4.2.3 Die Anlässe
4.3 Coaching und Personalführung
4.4 Coaching im Kontext der Personal- und Organisationsentwicklung
4.4.1 Personalentwicklung und Coaching
4.4.2 Organisationsentwicklung und Coaching
4.5 Formen des Coaching
4.5.1 Internes Coaching
4.5.2 Externes Coaching
4.5.3 Einzelcoaching
4.5.4 Gruppen- und Teamcoaching
4.5.5 Telecoaching
4.6 Das Coaching- Konzept
4.6.1 Qualitätskriterien
4.7 Coach und Klient
4.7.1 Voraussetzungen aller Beteiligten
4.7.2 Anforderungen und Qualifikationen des Coach
4.7.3 Die Methoden des Coach
4.7.4 Situation und Verhältnis des Klienten zum Coach
4.8 Der Coaching- Prozess
4.8.1 Die funktionalen Phasen des Coaching- Prozesses
4.8.2 Der Coaching- Prozess in Gesprächsphasen
4.9 Grenzen und Gefahren des Coaching
4.9.1 Wo Coaching versagen kann
4.9.2 Kritik
4.10 Der Coachingmarkt: Branchen- Struktur- Analyse
5 Empirische Studie im Raum Ulm und Oberschwaben
5.1 Planung und Organisation
5.2 Erhebung
5.3 Auswertung/ Ergebnisse
5.4 Reflektion und Bewertung der Studie
6 Resümee
Die vorliegende Arbeit untersucht das Instrument Coaching als Mittel zur Erweiterung von Führungskompetenzen. Das primäre Ziel ist es, die theoretischen psychologischen Grundlagen von Führung und emotionaler Intelligenz zu analysieren und deren praktische Anwendung in der Unternehmenswelt durch eine empirische Studie zu evaluieren, um den Nutzen und die Anwendungsbereiche von Coaching für Führungskräfte in der Region Ulm und Oberschwaben aufzuzeigen.
Die funktionalen Phasen des Coaching- Prozesses
Sowohl VOGELAUER als auch WEßLING gliedern den Gesamtprozess des Coaching in fünf funktionale Phasen auf, die sich aus den zentralen Themen des Coaching- Prozesses ergeben: 1. Einstiegs-, Kontaktphase bzw. Eignungsdiagnostik (bei WEßLING), 2. Vereinbarungs-, Kontraktphase, 3. Arbeitsphase bzw. Verlaufsformen (bei WEßLING), 4. Abschlussphase bzw. Beendigung, 5. Evaluationsphase bzw. Erfolgskontrolle (bei WEßLING).
Die auch als Startphase bezeichnete erste Phase beginnt mit dem ersten Aufeinandertreffen von Klient und Coach, wobei der Klient sein Anliegen vorbringt und daraus sich das Einstiegsgespräch ergibt. In diesem Gespräch müssen die in Kap. 4.6.1 und 4.6.4 genannten Aspekte erfüllt sein um das Coaching zu beginnen. Steht einer weiteren Zusammenarbeit von beiden Seiten nichts im Wege, beinhaltet die Eignungsdiagnostik weiterhin die Zielbestimmung aufgrund der vom Klienten geschilderten Situation.
Die Kontraktphase basiert auf vertraglichen Absprachen bezüglich Aspekten der Leistungserbringung, Honorar, Dauer und Ort der Treffen, Risikoverteilung und Haftung. Hier werden die Rahmenbedingungen festgelegt, was auch als „Setting“ bezeichnet wird. Diese Absprachen werden auch als formaler Kontrakt bezeichnet, während es im sozialen (psychologischen) Kontrakt, auch Arbeitsbündnis genannt, eher um die Art und Weise des Vorgehens, Spielregeln und Grenzen geht.
1 Einführung: Diese Einleitung stellt die wachsende Bedeutung von Coaching als Instrument der Personalentwicklung dar, um Führungskräften in einem dynamischen Umfeld bei neuen Herausforderungen beizustehen.
2 Führung als pädagogische Dimension: Dieses Kapitel erläutert Führung als zielgerichtete Interaktion, beleuchtet das Selbstverständnis von Führungskräften und betont die Rolle von Selbstreflexion sowie moderner Führungskompetenzen.
3 Emotionale Intelligenz: Hier werden die theoretischen Grundlagen emotionaler Intelligenz nach Goleman und Gardner diskutiert und ihre Relevanz für den beruflichen Erfolg sowie die Trainierbarkeit dieser Fähigkeiten dargelegt.
4 Coaching: Dieses zentrale Kapitel definiert Coaching, erläutert dessen Funktionen, Ziele und Anlässe sowie verschiedene Coaching-Formen und den systematischen Prozessverlauf.
5 Empirische Studie im Raum Ulm und Oberschwaben: Die Studie präsentiert die Ergebnisse einer Befragung von Führungskräften zur Anwendung und Bewertung von Coaching in der Praxis der Region.
6 Resümee: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die wachsende Bedeutung von Coaching als Instrument zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung von Führungskräften.
Coaching, Führungskompetenzen, Emotionale Intelligenz, Personalentwicklung, Organisationsentwicklung, Selbstführung, Einzelcoaching, Teamcoaching, Selbstreflexion, Managementmodelle, Führungskräfte, Personalmanagement, Interaktionsgeschehen, Kompetenzprofil, Prozessberatung.
Die Arbeit befasst sich mit dem Instrument Coaching als Methode, um Führungskompetenzen in einem komplexen und dynamischen Arbeitsumfeld gezielt zu erweitern und zu stärken.
Zentrale Bereiche sind die pädagogische Dimension von Führung, die psychologischen Grundlagen emotionaler Intelligenz sowie die theoretische und praktische Einordnung von Coaching als Instrument der Personal- und Organisationsentwicklung.
Das Ziel besteht darin, das Konzept Coaching theoretisch zu durchleuchten und durch eine empirische Studie in der Region Ulm und Oberschwaben zu evaluieren, um seinen praktischen Mehrwert für Führungskräfte aufzuzeigen.
Die Arbeit kombiniert eine tiefgehende Literaturanalyse mit einer empirischen Studie in Form einer schriftlichen Befragung von Führungskräften aus verschiedenen Branchen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Führung als pädagogische Dimension, die Erläuterung der emotionalen Intelligenz und eine umfassende Darstellung von Coaching-Konzepten, -Methoden und -Prozessen.
Die wichtigsten Begriffe sind Coaching, Führungskompetenzen, Emotionale Intelligenz, Personalentwicklung, Organisationsentwicklung, Selbstführung und Kompetenzprofil.
Die Selbstreflexion wird als fundamental für jede Führungskraft erachtet, da erst durch die Auseinandersetzung mit eigenen Verhaltensmustern und Glaubenssätzen eine nachhaltige Weiterentwicklung möglich wird.
Die Arbeit verdeutlicht, dass Coaching kein universelles Allheilmittel ist, sondern als maßgeschneidertes Instrument zur Förderung der Selbsthilfe dienen muss, wobei die Qualität des Coaches und die Freiwilligkeit des Klienten entscheidend sind.
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