Bachelorarbeit, 2015
71 Seiten, Note: 1,6
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Definition der Zielgruppe
2. Notwendigkeit zur Selbstfinanzierung des Studiums
2.1 Studienkosten
2.2 Möglichkeiten der Studienfinanzierung
2.3 Nebenerwerb bei Studierenden
3. E-Recruiting bei Studierenden
3.1 Die Entwicklung der Personalbeschaffung
3.2 Klassische Methoden der Personalbeschaffung
3.2.1 Persönliche Empfehlung
3.2.2 Arbeitsvermittlung durch BA
3.2.3 Personalleasing
3.2.4. Print- Stellenanzeigen
3.2.5 Personalberater und –vermittler
3.2.6 Hochschulmarketing
3.3. Die Entwicklung des E-Recruiting
3.3.1 Social Media-Recruiting
3.3.2 Mobile Recruiting
3.3.3 Online-Jobbörsen
3.3.4 Online-Jobsuchmaschinen
4 Praxisbeispiel: Online-Befragung
4.1 Vorbereitung der Online-Befragung
4.2 Durchführung der Online-Befragung
4.3 Auswertung der Online-Befragung
5 Schlussbetrachtung
5.1 Zusammenfassung
5.2 Ausblick auf das zukünftige Nutzungsverhalten von Social Media im Recruiting
5.3 Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht, über welche Kanäle Studierende aktuell einen Nebenerwerb zur Studienfinanzierung suchen und inwieweit sie von der digitalen Entwicklung der Personalbeschaffung (E-Recruiting) beeinflusst werden. Das Hauptziel ist die Analyse der Nutzungsgrade verschiedener Suchkanäle, insbesondere der zunehmenden Relevanz von Social Media für diese Zielgruppe.
3.2.1 Persönliche Empfehlung
Die Persönliche Empfehlung kann auch als Mitarbeiterempfehlung oder Mund-zu-Mund-Propaganda bezeichnet werden. Hierbei wirbt ein aktueller oder ehemaliger Mitarbeiter für ein Unternehmen. Dieser Vorgang hat sich in den letzten Jahren zu einer Personalmarketingstrategie entwickelt, bei dem es Bonusprogramme für die werbenden Mitarbeiter gibt. Es ist davon auszugehen, dass ein Vertrauensverhältnis bei einer Jobempfehlung zwischen beiden Parteien besteht. Dadurch erhält das Unternehmen Sicherheit seitens der Empfehlung seines Mitarbeiters für den potentiellen Bewerber. Denn der Mitarbeiter kennt die Anforderungen des Unternehmens und auch die Fähigkeiten in seinem Bekanntenkreis.
Bei einer erfolgreichen Einstellung wird der werbende Mitarbeiter mit einer Prämie oder einem Bonus belohnt.
Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Mitarbeiterempfehlung ist ein zufriedener Mitarbeiter. Hierbei spielt heutzutage das Employer Branding eine große Rolle. Diese Form des Personalmarketings hat durch den Einsatz von Social Media deutlich an Bedeutung gewonnen und die Reichweite der Empfehlung hat sich immens ausgeweitet. Der Begriff des Employer Brandings wird in Teil 3.3 dieser Arbeit genauer erläutert.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik des demografischen Wandels ein und definiert die relevante Zielgruppe der "Digital Natives" (Generationen Y und Z) sowie das Ziel der Arbeit.
2. Notwendigkeit zur Selbstfinanzierung des Studiums: Hier wird die finanzielle Situation Studierender beleuchtet, wobei der Nebenerwerb als eine der wichtigsten Einnahmequellen neben BAföG und elterlicher Unterstützung identifiziert wird.
3. E-Recruiting bei Studierenden: Das Kapitel vergleicht klassische Personalbeschaffungsmethoden mit modernen digitalen Instrumenten wie Social Media Recruiting, Mobile Recruiting und Online-Jobbörsen.
4 Praxisbeispiel: Online-Befragung: Dieser Teil beschreibt die methodische Vorgehensweise und die Ergebnisse einer Zielgruppenbefragung zur Nutzung von Suchkanälen bei der Nebenjobsuche.
5 Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen, diskutiert den Trend zum E-Recruiting und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung des Personalmarketings bei der Ansprache Studierender.
E-Recruiting, Personalbeschaffung, Studienfinanzierung, Nebenerwerb, Social Media Recruiting, Generation Y, Generation Z, Digital Natives, Employer Branding, Online-Jobbörsen, Online-Befragung, Talent Relationship Management, Personalmarketing.
Die Arbeit analysiert den Wandel der Personalbeschaffung von klassischen Methoden hin zum E-Recruiting und untersucht, wie Studierende diese digitalen Kanäle bei der Suche nach einem Nebenerwerb nutzen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Studienfinanzierung, der Entwicklung von Personalmarketingstrategien (wie Employer Branding) und dem Nutzungsverhalten der Generationen Y und Z bei der Nebenjobsuche.
Ziel ist es, aufzuzeigen, über welche Kanäle Studierende heute zu einem Nebenerwerb gelangen und welche Bedeutung digitale Medien und soziale Netzwerke dabei für die Zielgruppe und für Unternehmen haben.
Neben einer theoretischen Literaturanalyse nutzt die Autorin eine quantitative empirische Methode in Form einer Online-Befragung unter Studierenden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Studienfinanzierung und der Entwicklung des E-Recruitings sowie ein Praxisbeispiel, in dem die Ergebnisse der durchgeführten Online-Umfrage detailliert ausgewertet werden.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie E-Recruiting, Digital Natives, Generation Y/Z, Employer Branding und Personalmarketing geprägt.
Die Ergebnisse zeigen, dass persönliche Empfehlungen trotz des digitalen Trends weiterhin der am häufigsten genutzte Kanal für die Nebenjobsuche sind, da sie auf gegenseitigem Vertrauen basieren.
Während klassische Online-Jobbörsen eine wichtige Rolle spielen, gewinnen Social Media Plattformen als Ort der Unternehmenspräsentation und Interaktion zunehmend an Relevanz, auch wenn sie aktuell noch von den Offline-Kanälen übertroffen werden.
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