Bachelorarbeit, 2014
57 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Problemstellung
1.3 Zielsetzung
1.4 Relevanz der Thematik
1.5 Aktueller Forschungsstand
1.6 Methodisches Vorgehen
1.7 Aufbau der Arbeit
2 Theoretischer Teil
2.1 Begriffserklärung:
2.1.1 Was ist Werbung?
2.1.2 Wie definiert sich ein Testimonial?
2.1.3 Was ist Testimonialwerbung?
2.1.4 Web 2.0 und Social Media
2.2 Die Entwicklung der Testimonialwerbung
2.3 Web 2.0 und die Veränderung im Kommunikations-Mix
2.3.1 Mittels Facebook der Marke ein Gesicht verleihen
2.4 Beliebte Arten von Testimonials
2.4.1 Schauspieler und Entertainer als Testimonials:
2.4.2 Sportler als Testimonials:
2.5 Kriterien für die Wahl des geeigneten Testimonials:
2.5.1 Die visuelle Bekanntheit:
2.5.2 Der Produkt-Fit
2.5.3 Die Glaubwürdigkeit eines Testimonials
2.5.4 Der Me-too-Effekt
2.5.5 Das Image:
2.6 Risiken und Chancen durch Social Web
2.6.1 Bildung der Hypothese
3 Empirischer Teil
3.1 Vorbereitung und Datenaufbereitung
3.2 Vorstellung der Interviewpartner und deren Bezug zur Thematik
3.3 Ergebnisse im Bezug auf den theoretischen Teil:
3.3.1 Gründe für Testimonialwerbung in der Sportartikelindustrie:
3.3.2 Risiken bei der Testimonialwerbung:
3.3.3 Welche Kriterien sind bei der Wahl der Testimonials relevant
3.3.4 Bezug zum sozialen Medium Facebook:
3.3.5 Vorteile von Facebook affinen Testimonials:
3.3.6 Was zählt mehr bei der Auswahl – Erfolg oder eine große Community?
3.4 Interpretation des empirischen Teils
4 Fazit und Ausblick
4.1 Fazit
4.2 Ausblick
5 Anhang
5.1 Transkription der Experteninterviews
5.1.1 Transkript Experteninterview 1
5.1.2 Transkript Experteninterview 2
Die Arbeit untersucht, ob Sportler, die über eine große Community in sozialen Medien wie Facebook verfügen, als Testimonials für die Sportartikelindustrie interessanter sind als Sportler ohne diese digitale Präsenz. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie sich der Imagetransfer und die Kundennähe durch soziale Netzwerke strategisch nutzen lassen.
1 EINLEITUNG
Die Werbung und das Werbeverhalten von Unternehmen haben sich in den letzten Jahren stetig verändert, weg von platten Werbekampagnen und hin zu neuen, interaktiven Werbeformen. Will Werbung heute erfolgreich sein, muss sie zum einen Geschichten erzählen und zum anderen Emotionen erzeugen. Um diese bestimmten Emotionen und die damit verbundene Bindung zu einer Marke zu schaffen, greifen immer mehr Unternehmen auf den Einsatz von Testimonials als Markenbotschafter zurück.
Bei der Werbung mit Testimonials geht es darum, dass vom Werbetreibenden ausgewählte Personen das zu bewerbende Produkt weiterempfehlen. Das Ziel welches hier verfolgt wird, ist ein Imagetransfer vom Testimonial auf das Produkt oder auf die Marke. Um diesen Imagetransfer und die damit verbundene Aufwertung des Produktes oder der Marke in den Augen der Konsumenten zu erreichen, kommt es sehr stark auf die Wahl des richtigen Testimonials an. Hier stellt sich dem Werbetreibenden wiederum die Frage, ob er eine unbekannte Person, einen Prominenten, oder einen Experten als Testimonial einsetzen will. Da Testimonialwerbung aber nur glaubwürdig und somit erfolgreich sein kann, wenn das Image des Testimonials mit dem angestrebten Image der Marke oder des Produktes übereinstimmt, sollten die Kriterien für die Wahl des Testimonials genau definiert sein.
Zu Beginn des Theorieteils wird über Testimonialwerbung im Allgemeinen geschrieben, der Fokus aber liegt im speziellen auf der Betrachtung der Sportartikelindustrie und der in dieser Branche üblicherweise als Testimonials eingesetzten Sportstars. Da Sportler mit ihren Fans sehr aktiv in sozialen Medien interagieren und das Web 2.0 auch für Unternehmen sehr interessante Kommunikationskanäle bietet, können sich aus einer gut durchdachten Zusammenarbeit durchaus Synergien ergeben, welche in dieser Arbeit behandelt werden.
1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Testimonialwerbung und Erläuterung der Relevanz von Sportlern als Markenbotschafter im Web 2.0.
2 Theoretischer Teil: Definition der Grundbegriffe und Analyse der Auswahlkriterien sowie der Chancen und Risiken durch den Einsatz sozialer Medien.
3 Empirischer Teil: Durchführung und Auswertung von zwei Experteninterviews mit Marketing-Managern internationaler Sportartikelhersteller zur Verifizierung der aufgestellten Hypothese.
4 Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der Ergebnisse und Diskussion des Potenzials von Social-Media-affinen Testimonials für die zukünftige Unternehmenskommunikation.
5 Anhang: Bereitstellung der vollständigen Transkripte der durchgeführten Experteninterviews.
Testimonialwerbung, Sportartikelindustrie, Markenbotschafter, Imagetransfer, Social Media, Facebook, Community, Produkt-Fit, Glaubwürdigkeit, Web 2.0, Sportmarketing, Markenbildung, Experteninterview, Kommunikations-Mix, Kundenansprache.
Die Arbeit analysiert den Einsatz von Sportlern als Testimonials und untersucht, wie deren Aktivitäten in sozialen Medien, insbesondere auf Facebook, die Markenbotschaft und Kundenbindung beeinflussen.
Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen der Testimonialwerbung, Auswahlkriterien für Markenbotschafter sowie die Chancen und Gefahren, die sich aus der digitalen Vernetzung und der aktiven Community-Pflege ergeben.
Das Ziel ist es herauszufinden, ob Sportler mit einer großen Community in sozialen Medien bei der Auswahl als Werbeträger bevorzugt werden und inwieweit dies einen strategischen Mehrwert für Unternehmen bietet.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus theoretischer Literaturanalyse und einer empirischen Untersuchung in Form von qualitativen Leitfadeninterviews mit zwei Experten aus der Sportartikelindustrie.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Block, der Definitionen und Auswahlkriterien erörtert, sowie einen empirischen Teil, in dem die Praxis der Markenkommunikation bei zwei großen Herstellern untersucht wird.
Die zentralen Begriffe sind Testimonialwerbung, Imagetransfer, Social-Media-Kommunikation, Community-Management und Marken-Fit.
Beide Experten stufen Facebook als einen hochrelevanten Kanal für die moderne Unternehmenskommunikation ein, da er schnelle, direkte und messbare Kontakte zur Zielgruppe ermöglicht.
Das größte Risiko liegt laut Experten in der Verletzungsgefahr oder in Fehltritten der Athleten (Skandale), da ein negatives Image direkt auf die beworbene Marke abfärben kann.
Die Experten kommen zu dem Schluss, dass beides wichtig ist, aber eine große, aktive Community zunehmend an Gewicht gewinnt, da sie als Multiplikator für die Markenbotschaft fungiert.
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