Bachelorarbeit, 2013
59 Seiten, Note: 1,6
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit dem Phänomen des „Burnout-Syndroms“ und analysiert dessen Auswirkungen auf das Arbeitsrecht, insbesondere im Hinblick auf Präventions- und Entschädigungsmaßnahmen. Im Fokus stehen dabei die Handlungspflichten und -möglichkeiten von Arbeitgebenden gegenüber ihren Beschäftigten im Zusammenhang mit dem „Burnout-Syndrom“.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das „Burnout-Syndrom“, definiert dessen Symptome und beleuchtet die verschiedenen Ursachen auf persönlicher, arbeitsplatzbezogener und gesellschaftlicher Ebene. Im zweiten Teil wird die arbeitsrechtliche Situation im Hinblick auf die Prävention eines „Burnout-Syndroms“ analysiert. Es werden die zentralen Pflichten der Arbeitgebenden, wie die Fürsorgepflicht und die Vorgaben des Arbeitsschutzgesetzes, dargestellt.
Im Anschluss wird untersucht, welche Handlungsmöglichkeiten dem Arbeitgeber im Falle eines bestehenden „Burnout-Syndroms“ zur Verfügung stehen. Hierbei wird das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) und die rechtliche Situation im Zusammenhang mit der Entschädigung durch die gesetzliche Unfallversicherung beleuchtet.
Den Abschluss der Arbeit bilden konkrete Handlungsmöglichkeiten, die Arbeitgebenden zur Förderung der psychischen Gesundheit ihrer Beschäftigten und zur Vermeidung eines „Burnout-Syndroms“ einsetzen können.
Burnout-Syndrom, Arbeitsrecht, Prävention, Entschädigung, Fürsorgepflicht, Arbeitsschutzgesetz, Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM), Psychische Gesundheit, Handlungspflichten, Handlungsmöglichkeiten, Arbeitsunfall, Berufskrankheit.
Nein, in wissenschaftlichen Texten fällt auf, dass keine einheitliche Definition existiert. Der Begriff wird meist als Sammelbegriff für verschiedene Symptome verwendet, die durch arbeitsbedingte und private Belastungen entstehen.
Arbeitgeber unterliegen der Fürsorgepflicht und den Vorgaben des Arbeitsschutzgesetzes (§ 3 ArbSchG). Dazu gehört insbesondere die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen.
Die Arbeit diskutiert die Entschädigungsansprüche im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung und prüft, unter welchen Voraussetzungen psychische Erkrankungen als Arbeitsunfall oder Berufskrankheit gelten könnten.
Das BEM ist eine gesetzliche Verpflichtung für Arbeitgeber, um Beschäftigten nach längerer Krankheit die Rückkehr an den Arbeitsplatz zu ermöglichen und erneuter Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen.
Es werden Ursachen auf drei Ebenen analysiert: der persönlichen Ebene, der arbeitsplatzbezogenen Ebene (Makro-, Meso-, Mikroebene) und der gesellschaftsbezogenen Ebene.
Möglichkeiten sind unter anderem die Anpassung der Unternehmensphilosophie, Schulung von Führungskräften, klare Zielvereinbarungen, geregelte Geschäftszeiten und externe Mitarbeiterberatung.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

