Bachelorarbeit, 2014
72 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
1.1 Problemstellung: Entwicklung der klassischen Werbung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Definitionen und Begrifflichkeiten
2.1 Klassische Werbung
2.2 Word-of-Mouth-Marketing
2.3 Abgrenzung virales Marketing, Buzz Marketing
2.4 Neukundengewinnung
3. Theoretischer Hintergrund
4. Modellansätze
4.1 TALK-Modell nach Neuberger
4.2 AIDA-Ansatz
5. Methodik
5.1 Quantitative Umfrage
5.2 Datenerhebung
6. Möglichkeiten der Generierung von Neukunden
6.1. durch klassischer Werbung
6.1.1 Chancen
6.1.2 Risiken
6.2. Möglichkeiten durch Word-of-Mouth-Marketing
6.2.1 Chancen
6.2.2 Risiken
7. Prognose und Auswertung der erhobenen Daten
8. Schlussfolgerung und kritische Würdigung
Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit ist die vergleichende Analyse von Word-of-Mouth (WOM) Marketing und klassischer Werbung im Hinblick auf ihre Wirksamkeit bei der Neukundengewinnung. Dabei wird untersucht, ob und inwiefern mündliche Empfehlungen als Kommunikationsinstrument klassische Werbemodelle ersetzen oder ergänzen können, unter Berücksichtigung von Chancen und Risiken beider Ansätze.
6.2.1 Chancen
WOM-Marketing ist im Vergleich zu klassischer Werbung kostengünstig und ehrlich. Laut der Umfrage schätzen über 90 % die Glaubwürdigkeit für Empfehlungen aus dem Bekanntenkreis als hoch ein. Als ausschlaggebende Chancen für WOM-Marketing in Bezug auf die Neukundengewinnung lassen sich die folgenden sechs Punkte nennen:
Studien belegen, dass 88 % (vgl. Nielsen, 2011) der Befragten auf die Empfehlungen von Bekannten vertrauen. In der replizierten Umfrage im Rahmen dieser Arbeit waren es sogar 97,5 %. Kein anderes Medium hat einen so starken Zuspruch erhalten, wenn es um das Vertrauen in den Sender der Nachricht geht. Dieser hohe Vertrauensvorschuss bietet eine große Chance für das WOM-Marketing. „Dadurch, dass eine Botschaft den aufdringlichen Charakter eines Werbeversprechens verliert – indem sie von Freund zu Freund weiter getragen wird – können enorme Potentiale in der Kundenkommunikation erschlossen werden“ (Langner, 2007, S. 29).
Viele Menschen treten klassischen Werbemodellen bereits mit einer Grundskepsis gegenüber und sind sich der Manipulation der Medien bewusst (vgl. Groeger, 2011, S. 199). In der Umfrage antworteten mehr als 80 % der Teilnehmer, dass sie einem im TV gesendeten Werbespot kein bis überhaupt kein Vertrauen entgegenbringen. Anders verhält sich das im engen Freundes- und Bekanntenkreis (vgl. Fink, 2013; eigene Umfrage). „Durch den Empfehlungsgeber ist der Verkäufer nahezu vorverkauft, da ein entsprechender Vertrauensbonus besteht“ (Fink, 2013, S.11).
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik ein, dass klassische Werbung aufgrund von Informationsüberflutung an Wirksamkeit verliert und Word-of-Mouth als relevante Alternative an Bedeutung gewinnt.
2. Definitionen und Begrifflichkeiten: Hier werden die Kernbegriffe klassische Werbung, Word-of-Mouth, virales Marketing sowie Neukundengewinnung definiert und voneinander abgegrenzt.
3. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert aktuelle wissenschaftliche Ansätze und die Kritik an traditionellen Sender-Empfänger-Modellen in der Marketingkommunikation.
4. Modellansätze: Hier werden das TALK-Modell und der AIDA-Ansatz vorgestellt, um Werbewirkung und die Struktur von Botschaften methodisch zu erfassen.
5. Methodik: Es wird der Forschungsansatz der quantitativen Sozialforschung beschrieben, einschließlich des Aufbaus und der Durchführung der durchgeführten Online-Umfrage.
6. Möglichkeiten der Generierung von Neukunden: In diesem Hauptteil werden die Chancen und Risiken der klassischen Werbung sowie des Word-of-Mouth-Marketings detailliert analysiert.
7. Prognose und Auswertung der erhobenen Daten: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der quantitativen Umfrage und setzt diese in Bezug zu den theoretischen Grundlagen.
8. Schlussfolgerung und kritische Würdigung: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung des Erfolgspotenzials von WOM-Maßnahmen und einem Ausblick auf zukünftige Forschungsbedarfe.
Word-of-Mouth-Marketing, Klassische Werbung, Neukundengewinnung, Empfehlungsmarketing, Konsumentenvertrauen, Werbewirkung, AIDA-Modell, TALK-Modell, Markenimage, Soziale Netzwerke, Virales Marketing, Kundenbindung, Customer-Lifetime-Value, Quantitative Sozialforschung, Mediennutzung.
Die Arbeit untersucht den Wandel in der Marketingkommunikation, insbesondere den Vergleich zwischen klassischer Werbung und Word-of-Mouth-Marketing bei der Gewinnung von Neukunden.
Zu den Schwerpunkten gehören das Vertrauen der Konsumenten in Werbeformen, die Messbarkeit von Empfehlungen sowie die Herausforderungen durch zunehmende Informationsüberflutung.
Das Ziel ist es, Chancen und Risiken von Word-of-Mouth-Marketing gegenüber klassischer Werbung gegenüberzustellen und zu prüfen, ob WOM klassische Werbemodelle bei der Neukundengewinnung ablösen kann.
Die Arbeit kombiniert eine qualitative Inhaltsanalyse existierender Fachliteratur mit einer quantitativen Online-Umfrage unter 200 Internetnutzern.
Der Hauptteil analysiert die Chancen und Risiken beider Kommunikationsformen, stellt theoretische Modelle vor und bewertet die Empfängerseite sowie die Messbarkeit des Erfolgs.
Word-of-Mouth, klassische Werbung, Neukundengewinnung, Vertrauen, Markenbekanntheit und quantitative Umfrage.
Das Vertrauen in Empfehlungen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis ist massiv höher als das Vertrauen in klassische Werbeformate wie TV-Spots oder Zeitungsanzeigen.
Tipping Points fungieren als auslösende Ereignisse oder Trigger, die Konversationen über ein Produkt oder eine Marke innerhalb von Netzwerken anstoßen.
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