Masterarbeit, 2015
82 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit untersucht den digitalen Wandel in Unternehmen aus der Perspektive des soziologischen Neo-Institutionalismus. Die Studie analysiert, wie digitale Technologien und Praktiken in Unternehmen institutionalisiert werden und welche Auswirkungen dies auf die Organisation und das Verhalten von Akteuren hat.
Die Einleitung führt in das Thema ein und erläutert die Relevanz, den Stand der Forschung und die Forschungsfragen. Das zweite Kapitel stellt den soziologischen Neo-Institutionalismus als theoretische Grundlage vor und definiert zentrale Begriffe wie Institution, Rationalität und Entkopplung. Das dritte Kapitel beschreibt den digitalen Wandel als Forschungsgegenstand und beleuchtet den Prozess der Institutionalisierung.
Das vierte Kapitel präsentiert die empirische Untersuchung, die auf einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring basiert. Die Ergebnisse werden in verschiedenen Kategorien zusammengefasst, darunter der digitale Wandel als Institution, Hinweise auf Entkopplung und Isomorphien. Die Interpretation der Ergebnisse und die Diskussion der Implikationen erfolgen in den Kapiteln 5 und 6.
Digitaler Wandel, soziologischer Neo-Institutionalismus, Institutionalisierung, Entkopplung, Isomorphismus, Organisation, Unternehmen, Rationalität, Legitimität, Umwelt, organisationales Feld.
Es ist ein Theorieansatz, der untersucht, wie Organisationen durch ihre Umwelt und gesellschaftliche Erwartungen geprägt werden, um Legitimität zu erlangen.
Entkopplung beschreibt die Situation, in der Unternehmen digitale Maßnahmen nach außen kommunizieren, um legitim zu wirken, während die tatsächlichen internen Arbeitsprozesse unverändert bleiben.
Isomorphismus bezeichnet den Prozess, durch den Organisationen in einem Feld einander immer ähnlicher werden, oft getrieben durch den Druck, den "Rationalitätsmythos" der Digitalisierung zu erfüllen.
Wesentliche Akteure sind die Wissenschaft, Beratungsunternehmen, Medien sowie Politik und Verbände, die den Diskurs über den digitalen Wandel prägen.
Die Untersuchung basiert auf einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring, um Kategorien wie Isomorphien und Institutionalisierungsprozesse in der Unternehmenskommunikation zu identifizieren.
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