Bachelorarbeit, 2012
53 Seiten, Note: 2,2
1 Einführung
1.1 Ausgangssituation und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Bedeutung von Mezzanine-Kapital
2.1 Bedeutung und Marktvolumen von Mezzanine-Finanzierungen in Deutschland
2.2 Differenzierung von Standard- und Individual-Mezzanine-Kapital
2.3 Mezzanine-Standard-Programme
3 Mezzanine-Finanzierungsinstrumente
3.1 Definition Mezzanine-Kapital
3.2 Charakteristik und Einordnung
3.3 Finanzierungsanlässe
3.4 Ausgestaltungsformen
3.4.1 Equity Mezzanine-Kapital
3.4.1.1 Atypisch stille Gesellschaft
3.4.1.2 Genussrechtskapital
3.4.2 Debt Mezzanine-Kapital
3.4.2.1 Typisch stille Gesellschaft
3.4.2.2 Nachrangdarlehen
3.4.2.3 Partiarisches Darlehen
3.4.3 Hybrid Mezzanine-Kapital
3.4.3.1 Wandelanleihe
3.4.3.2 Optionsanleihe
3.4.3.3 Going-Public-Anleihe
3.5 Vor- und Nachteile
4 Praxisfall Q-Cells SA
5 Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die innovative Finanzierungsform Mezzanine-Kapital sowie die zugehörigen Finanzierungsinstrumente detailliert vorzustellen und ihre spezifischen Merkmale zu erläutern. Die Arbeit untersucht dabei die bilanzielle und wirtschaftliche Relevanz von Mezzanine-Finanzierungen für mittelständische Unternehmen in Deutschland und analysiert anhand eines Praxisfalls die Auswirkungen auf die Kapitalstruktur.
3.1 Definition Mezzanine-Kapital
Der Begriff „Mezzanine“ leitet sich aus dem italienischen Wort „mezzanino“ ab und bezeichnet in der Architektur ein Zwischengeschoss zwischen zwei Haupetagen eines Gebäudes. Übertragen auf die Bilanz eines Unternehmens stellt Mezzanine-Kapital eine zwischen Fremdkapital und Eigenkapital angesiedelte Finanzierungsform dar.
Da Mezzanine sowohl die Eigenschaften von Fremd- als auch von Eigenkapital haben kann ist es kein eigenständiges Finanzierungsinstrument. Es ist vielmehr ein Oberbegriff für alle Finanzierungsinstrumente, die zwischen dem reinen Eigenkapital und dem reinen Fremdkapital einzuordnen sind.
Mezzanine-Kapital steht einem Unternehmen für einen festgesetzten Zeitraum zur Verfügung. Es wird wirtschaftliches Eigenkapital geschaffen, die den Charakter von Fremdkapital besitzen, wie z.B. feste Zinsen, ein fester Rückzahlungsanspruch oder eine Laufzeitbegrenzung. Auf der anderen Seite kann Fremdkapital mit typischen Merkmalen von Eigenkapital, wie z.B. Kontroll- und Entscheidungsbefugnisse eines Gesellschafters oder gewinnabhängige Auszahlungen geschaffen werden.
Mit Mezzanine-Kapital wird das Ziel verfolgt die Finanzierungslücken zwischen Eigen- und Fremdkapital zu schließen. Der Kreditnehmer kann von den Vorteilen beider Finanzierungsarten profitieren.
1 Einführung: Diese Einleitung beschreibt die Notwendigkeit stabiler Kapitalausstattung für Unternehmen und die Rolle von Mezzanine-Kapital als Ergänzung zur klassischen Finanzierung.
2 Bedeutung von Mezzanine-Kapital: Das Kapitel analysiert die Entwicklung des Marktvolumens für Mezzanine-Finanzierungen in Deutschland und unterscheidet zwischen standardisierten und individuellen Programmformen.
3 Mezzanine-Finanzierungsinstrumente: Dieser Teil definiert Mezzanine-Kapital theoretisch und kategorisiert die diversen Ausgestaltungsformen in Equity, Debt und Hybrid Mezzanine-Kapital.
4 Praxisfall Q-Cells SA: Die Arbeit nutzt den Solarzellenhersteller Q-Cells SA, um die praktische Anwendung und die bilanziellen Auswirkungen einer Mezzanine-Finanzierung konkret aufzuzeigen.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Rolle von Mezzanine-Kapital als ergänzender Baustein zusammen und bewertet kritisch das Scheitern bestimmter verbriefter Standard-Programme.
Mezzanine-Kapital, Eigenkapital, Fremdkapital, Finanzierung, Mittelstand, Bilanzstruktur, Standard-Mezzanine, Individual-Mezzanine, Atypisch stille Gesellschaft, Genussrechtskapital, Nachrangdarlehen, Wandelanleihe, Optionsanleihe, Q-Cells SA, Finanzierungsanlässe.
Die Arbeit befasst sich mit der innovativen Finanzierungsform Mezzanine-Kapital, einer Zwischenform zwischen Eigen- und Fremdkapital, und deren Bedeutung für deutsche Unternehmen.
Die Themen umfassen die Marktbedeutung, die theoretische Definition und Einordnung, die verschiedenen Ausgestaltungsformen sowie die Bilanzierung von Mezzanine-Finanzierungen.
Ziel ist es, die Charakteristika von Mezzanine-Instrumenten vorzustellen und deren Einsatzmöglichkeiten zur Bilanzoptimierung und Schließung von Finanzierungslücken zu erläutern.
Es handelt sich um eine deskriptive und analysierende Arbeit, die auf Literaturrecherche, Marktdaten-Statistiken sowie einer konkreten Fallstudie (Q-Cells SA) basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Marktbetrachtung, eine systematische Einordnung der Instrumente in die Kategorien Equity, Debt und Hybrid sowie eine detaillierte Analyse der jeweiligen Finanzierungsinstrumente.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Mezzanine-Kapital, Bilanzoptimierung, Eigenkapitalquote, Standard- vs. Individual-Programme und verschiedene Instrumente wie Genussrechte oder Nachrangdarlehen aus.
Während Standard-Mezzanine-Programme durch Verbriefung und unflexible Vertragsstrukturen für mehrere Unternehmen gleichzeitig konzipiert sind, lässt sich Individual-Mezzanine-Kapital passgenau auf die spezifischen Bedürfnisse eines einzelnen Unternehmens zuschneiden.
Q-Cells SA dient als Beispiel, um die Auswirkungen von Genussrechtskapital auf die bilanzielle Eigenkapitalquote und die späteren Herausforderungen bei der Rückzahlung sowie deren Einfluss auf den Cashflow aufzuzeigen.
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