Masterarbeit, 2014
71 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Interkulturelle Kompetenz
2.1 Definition von Kultur
2.2 Definition interkulturelle Kompetenz
2.3 Dimensionen interkultureller Kompetenz
2.4 Interkulturelle Kompetenz als Transferfähigkeit allgemeiner Handlungs-kompetenzen
3 Globalisierung als Referenz für interkulturelle Kompetenz
3.1 Chancen und Herausforderungen durch die Globalisierung für Unternehmen
3.2 Veränderte Anforderungen an Mitarbeiter
3.3 Relevanz von Interkultureller Kompetenz in Unternehmen
3.4 Schulungsmaßnahmen der Unternehmen
4 Bedeutung des Erwerbs interkultureller Kompetenz in der kaufmännischen Berufsausbildung am Beispiel der Ausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung
4.1 Allgemeine Bedeutung in der kaufmännischen Berufsausbildung
4.2 Curriculare Einbindung am Beispiel der Ausbildung zum/zur Kaufmann/frau für Spedition du Logistikdienstleistung
5 Möglichkeiten und Grenzen einer Ausweitung
5.1 Instrumente zur Sichtbarmachung interkultureller Kompetenz
5.1.1 Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen (GER)
5.1.2 Europäischer Qualifikationsrahmen (EQR)
5.1.3 Europäisches Leistungspunktesystem für die Berufsbildung (ECVET)
5.2 Lernen im Ausland
5.3 Zusatzqualifikationsmodul Interkulturelle Kompetenz im Beruf
6 Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Notwendigkeit und Möglichkeiten des Erwerbs interkultureller Kompetenz innerhalb der kaufmännischen Berufsausbildung, wobei sie insbesondere den Fokus auf den Ausbildungsberuf zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung legt. Ziel ist es zu klären, inwiefern diese Kompetenz trainierbar ist, welchen Stellenwert sie in global operierenden Unternehmen hat und wie sie curricular sowie durch ergänzende Instrumente verankert werden kann.
3.2 Veränderte Anforderungen an Mitarbeiter
Um die globalen Anforderungen zu meistern, benötigen die Unternehmen wie gesagt Mitarbeiter, die bestimmte Kompetenzen für eine erfolgreiche Teilnahme am Markt mitbringen müssen. Um diese besser einschätzen zu können, scheint es nötig die benötigten Anforderungen zu untergliedern. Eine sinnvolle Untergliederung hierfür stellt das Konzept von internationalen Qualifikationen nach Busse et al. (1997) dar. Dieses unterscheidet zwischen vier verschiedenen Dimensionen, die benötigt werden, um als Mitarbeiter in internationalem Rahmen agieren zu können.
Die erste Dimension ist die Notwendigkeit einer hervorragenden internationalen Fachkompetenz. Diese ist besonders dann gefordert, wenn ein Mitarbeiter eines Unternehmens nicht nur internationale Kontakte an seinem Arbeitsplatz hat, sondern auch im Ausland eingesetzt wird. Die Fachkenntnisse beziehen sich dann vor allem auf Bereiche wie internationale Normen oder Rechtskenntnisse.
Als zweite Dimension nennen Busse et al. (1997) allgemeine Fremdsprachenkenntnisse. Der Grad der Ausprägung der Fremdsprachenkompetenz ist allerdings von der Position auf der Hierarchieebene des Mitarbeiters abhängig. Führungskräfte sollten neben verhandlungssicherem Englisch oft auch noch Kenntnisse in anderen Sprachen besitzen. Hierbei ist anzumerken, dass auch dual ausgebildete Arbeitnehmer oft Fremdsprachenkenntnisse benötigen, um am Arbeitsplatz mit internationalen Kunden kommunizieren zu können. Ein weiterer Faktor für die Notwendigkeit von Fremdsprachenkenntnissen ist der Bildungsgrad.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Relevanz interkultureller Kompetenz im Kontext der Globalisierung und stellt die Forschungsfrage zur Trainierbarkeit und Notwendigkeit dieser Kompetenz in der kaufmännischen Berufsausbildung.
2 Interkulturelle Kompetenz: Dieses Kapitel definiert Kultur und interkulturelle Kompetenz, beleuchtet deren verschiedene Dimensionen und diskutiert diese als Transferfähigkeit allgemeiner Handlungskompetenzen.
3 Globalisierung als Referenz für interkulturelle Kompetenz: Hier werden die durch die Globalisierung entstehenden Herausforderungen und Chancen für Unternehmen sowie die daraus resultierenden neuen Anforderungen an die Mitarbeiter und existierende Schulungsmaßnahmen analysiert.
4 Bedeutung des Erwerbs interkultureller Kompetenz in der kaufmännischen Berufsausbildung am Beispiel der Ausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung: Es wird untersucht, wie interkulturelle Kompetenz bisher curricular verankert ist und welche Anknüpfungspunkte sich in der Ausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung finden lassen.
5 Möglichkeiten und Grenzen einer Ausweitung: Das Kapitel diskutiert Instrumente wie den Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen, Auslandsaufenthalte und Zusatzqualifikationen als Mittel zur Förderung interkultureller Kompetenz.
6 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass interkulturelle Kompetenz als wichtige Schlüsseltransferfähigkeit in einer globalen Welt zu betrachten ist und deren gezielte Förderung in der Berufsausbildung notwendig bleibt.
Interkulturelle Kompetenz, Globalisierung, Berufsausbildung, Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung, Handlungskompetenz, Fremdsprachenkompetenz, Curriculum, Auslandsaufenthalt, Qualitätssicherung, ECVET, EQR, GER, Migrationshintergrund, Zusatzqualifikation, Personalentwicklung.
Die Arbeit untersucht die Bedeutung und den Erwerb von interkultureller Kompetenz bei Auszubildenden in kaufmännischen Berufen, mit einem speziellen Fokus auf Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung.
Die zentralen Themen sind die Auswirkungen der Globalisierung, die theoretische Fundierung interkultureller Kompetenz als Transferfähigkeit und die Implementierung entsprechender Fördermaßnahmen in die Berufsausbildung.
Das Ziel ist es, den Nachholbedarf in der curricularen Verankerung interkultureller Kompetenz aufzuzeigen und praxistaugliche Konzepte zur Förderung dieser Kompetenz vorzustellen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Auswertung bestehender Ausbildungsrahmenpläne und Curricula sowie der Untersuchung von Konzepten zur Zusatzqualifikation.
Der Hauptteil analysiert die Anforderungen global agierender Unternehmen an Mitarbeiter, den aktuellen Stand der interkulturellen Bildung in der Berufsausbildung sowie Möglichkeiten durch Auslandsaufenthalte und Zusatzmodule.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Interkulturelle Kompetenz, Globalisierung, Berufsausbildung, Handlungskompetenz, Curriculum und Auslandserfahrung charakterisiert.
Dieser Ausbildungsberuf weist eine besonders hohe internationale Ausrichtung auf, wodurch die Relevanz interkultureller Kompetenz für das berufliche Handeln sehr deutlich hervortritt.
Die Arbeit deutet an, dass es derzeit an formalisierten Qualifizierungsmöglichkeiten für Lehrkräfte mangelt und eine stärkere fächerübergreifende Implementierung sowie die Nutzung vorhandener Konzepte wie das des Instituts der deutschen Wirtschaft notwendig wäre.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

