Masterarbeit, 2015
116 Seiten, Note: 2.0
1. Die Einleitung
2. Historische Übersicht über den Ehebruch, die Ehescheidung und Ehelosigkeit in der jüdischen und griechisch-römischen Antike
2.1. Die Einstellung zum Ehebruch im Judentum zur Zeit des Zweiten Tempels
2.2. Die Einstellung zum Ehebruch in der römischen Welt
2.3. Die Einstellung zur Ehescheidung in der jüdischen Welt der Antike
2.4. Die Ehescheidung in der römischen Welt der Antike
2.5. Die Ehelosigkeit im antiken Judentum
2.6. Die Ehelosigkeit in der griechisch-römischen Welt der Antike
3. Die Einstellung der Schriften des Neuen Testaments zu Ehebruch, Ehescheidung und Ehelosigkeit
3.1. Der Ehebruch in den Evangelien
3.1.1. Der Ehebruch in der Bergpredigt (Mt. 5.27-28)
3.1.2. Die Ehebruchperikope im Johannesevangelium (Joh. 7.53-8.11)
3.2. Die Ehescheidung in den Schriften des Neuen Testamentes
3.2.1. Die Einstellung des markinischen Jesus zu Ehescheidung und Wiederheirat (Mk.10.2-12)
3.2.2. Die Analyse von (Lk. 16.18)
3.2.3. Die Analyse von (Mt. 19.3-9)
3.2.4. Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen (Mt. 19.3-12) und (Mk. 10.2-12)
3.2.5. Die Analyse von (Mt. 5.31-32)
3.2.6. Die Ehescheidung bei Paulus (1Kor 7.10-11)
3.2.7. Die Analyse von (1Kor 7.12-16)
3.2.8 Schlussfolgerung
3.3. Die Einstellung zur Ehelosigkeit in den Schriften des Neuen Testaments
3.3.1. Die Analyse von (Mt. 22.23-33)
3.3.2. Die Analyse von (Mt.19.10-12)
3.3.3. Die Haltung des Paulus von Tarsus zur ehelichen Sexualität (1 Kor. 7 1.-9)
3.3.4. Die Einstellung Paulus von Tarsus’ zur Ehe und Ehelosigkeit in der Erwartung der Parusie (1Kor. 7.25-40)
3.3.5. Die Einstellung Paulus’ zur Ehe, Ehelosigkeit und Ehescheidung anhand von (1Kor.7)
4. Die Ehe, Ehescheidung und Ehebruch, Ehelosigkeit im Koran
4.1. Die Ehe in der vorislamischen Zeit
4.2. Die Ehescheidung in der vorislamischen Zeit
4.3. Die Rolle von Mann und Frau in der islamischen Ehe
4.4. Die Eheschließung im Koran
4.5. Die verschiedenen Arten der Ehe im Koran
4.6. Die Ehescheidung im Koran
4.7. Der Ehebruch im Koran
4.8. Die Ehelosigkeit im Koran
5. Fazit dieser Masterarbeit
Die Arbeit untersucht vergleichend die Einstellung zum Ehebruch, zur Ehescheidung, zur Ehelosigkeit und zur Rolle der Geschlechter in den Schriften des Neuen Testaments sowie im Koran, um zu ergründen, ob sich hierbei fundamentale Divergenzen oder Gemeinsamkeiten abzeichnen und wie diese historisch sowie theologisch zu verorten sind.
2. Historische Übersicht über den Ehebruch, die Ehescheidung und Ehelosigkeit in der jüdischen und griechisch-römischen Antike
Genauso wie für die Juden im alten Israel war auch für Menschen, die zur Zeit des Zweiten Tempels gelebt haben, ein Ehebruch ein schweres Verbrechen (vgl. Ex. 20.14, Dtn. 5.18), welches unter der Todesstrafe stand (vgl. Lev. 20.10, Dtn. 22.22). In den antiken Kulturen wurde der Ehebruch als moralisch verwerflich angesehen, da er die Eigentumsrechte eines Ehepartners verletzte. Aus diesem Grund wurden die Menschen, die den Ehebruch begangen haben, als Zerstörer ihres Haushaltes gesehen.
Eine Frau gehörte zum Haushalt ihres Ehemannes (vgl. Ex. 20.17). Neben dem Begehrensverbot des Besitzes eines Mannes wie seiner Haustiere, Sklaven und Häuser wurde dieses Begehrensverbot schon im Dekalog (Dtn.5.21) auf die Frau ausgeweitet. Eine Ehefrau beging Ehebruch, wenn sie mit einem anderen als ihrem Ehemann Geschlechtsverkehr gehabt hatte. Wenn ein Mann mit einer Frau Geschlechtsverkehr hatte, beging er Ehebruch, wenn diese Frau verlobt oder verheiratet war.
In der Zeit des Zweiten Tempels begann sich diese Einstellung zu ändern. Schon Jesus Sirach sprach in (Sir.23.18 und Sir.26.19-21) davon, dass ein Ehebrecher sein eigenes Bett durch Ehebruch entweiht und in (Sir.25.1) davon, dass der Gott daran Freude hat, wenn die Frau und die Mann sich gut verstehen.
1. Die Einleitung: Die Arbeit beleuchtet das Thema Ehe in den Schriften des Neuen Testaments und im Koran, wobei der Fokus auf Ehebruch, Ehescheidung und Geschlechterrollen liegt.
2. Historische Übersicht über den Ehebruch, die Ehescheidung und Ehelosigkeit in der jüdischen und griechisch-römischen Antike: Dieses Kapitel analysiert die rechtlichen und sozialen Einstellungen zu Ehebruch und Scheidung in der jüdischen Antike sowie der griechisch-römischen Welt.
3. Die Einstellung der Schriften des Neuen Testaments zu Ehebruch, Ehescheidung und Ehelosigkeit: Hier wird exegetisch untersucht, wie das Neue Testament, insbesondere Jesus und Paulus, die Themen Ehebruch, Scheidung und Ehelosigkeit vor dem Hintergrund des Judentums interpretiert.
4. Die Ehe, Ehescheidung und Ehebruch, Ehelosigkeit im Koran: Der Abschnitt widmet sich den koranischen Rechtsgrundlagen sowie den soziohistorischen Bedingungen von Ehe, Ehescheidung und Polygamie im islamischen Kontext.
5. Fazit dieser Masterarbeit: Abschließend werden die zentralen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der neutestamentlichen und der koranischen Eheauffassung resümiert.
Ehe, Ehebruch, Ehescheidung, Ehelosigkeit, Neues Testament, Koran, Sexualität, historisch-kritische Methode, Judentum, Antike, Geschlechterrollen, Schöpfungsordnung, Polygamie, Exegese, Religion.
Die Masterarbeit befasst sich mit einem vergleichenden Studium der Ehe, ihrer Auflösung und der Ehelosigkeit, wie sie in den Schriften des Neuen Testaments und im Koran dargestellt werden.
Die zentralen Themenfelder umfassen die Einstellung zum Ehebruch, die rechtlichen Grundlagen und sozialen Aspekte der Ehescheidung sowie die Bewertung eheloser Lebensformen in den jeweiligen religiösen Traditionen.
Das Ziel ist es, zu ermitteln, ob die Ehe in den christlichen Schriften auf- oder abgewertet wird und wie sich diese Befunde im Vergleich zu den koranischen Vorgaben verhalten.
Die Arbeit nutzt die historische Perspektive und exegetische Analysen, um die Texte in ihrem jeweiligen historischen Kontext zu verstehen und Unterschiede oder Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten.
Im Hauptteil werden sowohl die antiken jüdischen und griechisch-römischen Hintergründe als auch die speziellen Lehren des Neuen Testaments und die koranischen Regelungen ausführlich exegiert.
Wichtige Begriffe sind Ehe, Scheidung, Ehebruch, Ehelosigkeit, Schöpfungsordnung, Koran und Neues Testament.
Der Autor betont, dass die Schriften in sehr unterschiedlichen Epochen und gesellschaftlichen Umgebungen entstanden sind, was wesentlich zum Verständnis der verschiedenen Normen beiträgt.
Während im Neuen Testament die Ehelosigkeit teilweise als besondere Gabe Gottes oder als Option für den Dienst am Reich Gottes diskutiert wird, spielt sie im Koran kaum eine Rolle und wird teils mit Skepsis betrachtet.
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