Bachelorarbeit, 2011
41 Seiten, Note: 1,8
Diese Arbeit untersucht die Rolle von sozialen Netzwerken im wirtschaftlichen Erfolg von Kleinunternehmern. Dabei wird insbesondere die Frage nach dem Einfluss von Familie und sozialen Netzwerken auf das wirtschaftliche Handeln von Kleinunternehmern in Subsahara-Afrika und den USA beleuchtet. Ziel ist es, die Bedeutung von Netzwerken für die unternehmerische Tätigkeit zu erforschen und Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den untersuchten Regionen aufzuzeigen.
Die Einleitung führt in das Thema ein und stellt die zentrale Fragestellung der Arbeit vor. Kapitel 2 definiert den analytischen Rahmen, indem es die Konzepte Informalität, Sozialkapital, Kleinunternehmer und soziale Netzwerke erläutert. Kapitel 3 präsentiert ausgewählte theoretische Ansätze, die sich mit der Vermischung von wirtschaftlichen und sozialen Beziehungen im Kontext des Unternehmertums auseinandersetzen. Kapitel 4 und 5 analysieren empirische Beispiele aus Subsahara-Afrika und den USA, um die Rolle von Netzwerken im wirtschaftlichen Erfolg von Kleinunternehmern zu beleuchten. Kapitel 6 bietet einen abschließenden Vergleich der Ergebnisse aus den beiden Regionen.
Kleinunternehmer, soziale Netzwerke, Familie, wirtschaftlicher Erfolg, Subsahara-Afrika, USA, Migration, Informalität, Sozialkapital, Embeddedness, „weak and strong ties“, „Traders' Dilemma“, Vergleich, Entwicklung, Unternehmertum.
Soziale Netzwerke können als Sozialkapital den Erfolg fördern, aber auch durch erdrückende soziale Verpflichtungen ein Hindernis für den wirtschaftlichen Aufstieg darstellen.
Es beschreibt den Konflikt eines Unternehmers, der einerseits Kapital für sein Geschäft akkumulieren muss, andererseits aber den Erwartungen seiner Verwandtschaft nach finanzieller Unterstützung nachkommen soll.
Die Arbeit zeigt durch den Vergleich mit Migranten in den USA (z.B. japanische oder koreanische Netzwerke), dass ähnliche Strukturen auch in anderen Kulturen vorkommen und nicht rein „typisch afrikanisch“ sind.
Das Konzept besagt, dass ökonomisches Handeln nicht isoliert stattfindet, sondern tief in soziale Beziehungen und Strukturen eingebettet ist.
Familiennetzwerke dienen oft als Arena der Aushandlung zwischen individuellen Geschäftsinteressen und kollektiven familiären Bedürfnissen.
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