Diplomarbeit, 2015
67 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit
2 Demografischer Wandel
3 Employer Branding
3.1 Die Arbeitgebermarke gestalten und positionieren
3.2 Das interne und externe Employer Branding
3.3 Methoden der Nachhaltigkeit und der Erfolgsmessung
4 Social Media als Werkzeug für das Personalrecruiting
4.1 Social Media Einstieg
4.2 Plattformen
4.2.1 XING
4.2.2 LinkedIn
4.2.3 Facebook
4.3 Rechtliche Herausforderungen
4.4 Guidelines
4.5 Möglichkeiten der Erfolgsmessung
4.6 Chancen und Risiken beim Einsatz von Social Media
4.6.1 Chancen
4.6.2 Risiken
5 Trends und Herausforderungen
5.1 Aktuelle Frequentierung von Social Media durch potenzielle Nachwuchsführungskräfte
5.2 Social Media im Mittelstand
6. Schlussfolgerung und Fazit
Diese Arbeit untersucht die Transformation der Personalbeschaffung durch den Einsatz von Social Media Netzwerken vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des "War of Talents". Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie Unternehmen Social Media gezielt als Werkzeug einsetzen können, um qualifizierte Nachwuchsführungskräfte effektiv anzusprechen und langfristig an sich zu binden.
3.1 Die Arbeitgebermarke gestalten und positionieren
Es wird für Bewerber immer schwieriger eine Unterscheidung zwischen den einzelnen Arbeitgebern vorzunehmen, da sie sich wie im Produktmarkt mit ähnlichen Floskeln positionieren und diese unspezifischen Floskeln weder eine klare Botschaft noch ein deutliches Arbeitgeberprofil erkennen lassen. Deswegen kann das entscheidende Ziel des Arbeitgeberbranding nur darin bestehen, dass das Unternehmen für die relevanten Zielgruppen den Status eines „First Choice-Arbeitgebers“ einnimmt.
Die Arbeitgebermarkenpositionierung wird im Rahmen des Employer Branding durchgeführt und durch die Einnahme der Employer Value Proposition, kurz EVP, vorgenommen. Sie bestimmt die Grundausrichtung und fasst die Nutzen sowie die Werteversprechen des Arbeitgebers zusammen. Die EVP nimmt durch eine zentrale und spezialisierte Botschaft, analog zur Unique Selling Proposition aus dem Produktmarketing, die Ansprache an aktuelle sowie potenzielle Mitarbeiter vor. Sie ist das Arbeitgeberversprechen und bildet den Kern der Arbeitgebermarke.
Sie entwickelt die Markenidentität und ist zusätzlich dazu durch herausfordernde Tätigkeitsfelder wie der Selbständigkeit, der Lifestyle-Gestaltung, sowie der Arbeitszeitgestaltung und durch interessante Entlohnungsmodelle zu stärken.
1. Einleitung: Beschreibt die Herausforderungen bei der Personalgewinnung durch den demografischen Wandel und definiert das Ziel der Arbeit, einen Überblick über Social-Media-basierte Recruiting-Strategien zu geben.
2 Demografischer Wandel: Analysiert, wie sinkende Geburtenzahlen und steigende Lebenserwartung den Wettbewerb um Fachkräfte ("War of Talents") verschärfen.
3 Employer Branding: Erläutert die Bedeutung einer starken Arbeitgebermarke und der Employer Value Proposition zur Differenzierung im Wettbewerb um Talente.
4 Social Media als Werkzeug für das Personalrecruiting: Detaillierte Untersuchung von XING, LinkedIn und Facebook sowie deren Möglichkeiten zur aktiven und passiven Kandidatensuche, flankiert von rechtlichen Hinweisen.
5 Trends und Herausforderungen: Präsentiert Ergebnisse einer Onlineumfrage zum Social-Media-Nutzungsverhalten von Nachwuchsführungskräften und diskutiert spezifische Anforderungen für den Mittelstand.
6. Schlussfolgerung und Fazit: Fasst die Relevanz von Social Media als essenziellen, jedoch zeitintensiven Recruiting-Kanal zusammen und betont die Notwendigkeit einer authentischen und zielgruppengerechten Kommunikationsstrategie.
Personalbeschaffung, Employer Branding, Social Media, Recruiting, War of Talents, demografischer Wandel, XING, LinkedIn, Facebook, Nachwuchsführungskräfte, Personalmarketing, Employer Value Proposition, E-Recruiting, Arbeitgebermarke, Personalmanagement
Die Arbeit befasst sich mit der veränderten Rolle von Social Media in der modernen Personalbeschaffung und wie Unternehmen diese Kanäle nutzen können, um im Wettbewerb um Fachkräfte zu bestehen.
Die Schwerpunkte liegen auf Employer Branding, dem demografischen Wandel, den spezifischen Möglichkeiten verschiedener Social-Media-Plattformen sowie der strategischen Integration in das bestehende Personalmarketing.
Das Ziel ist es, einen Überblick über den Einsatz von Social Networks im Recruiting zu geben, die Chancen und Risiken zu bewerten und einen beispielhaften Recruiting-Mix für mittelständische Unternehmen zu erstellen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer eigenen Onlineumfrage zum Nutzungsverhalten von sozialen Netzwerken unter potenziellen Nachwuchsführungskräften.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des Employer Brandings, eine detaillierte Analyse der Plattformen XING, LinkedIn und Facebook sowie rechtliche Aspekte und Methoden zur Erfolgsmessung.
Die zentralen Begriffe sind Employer Branding, War of Talents, Personalbeschaffung, Social Media und E-Recruiting.
XING ist laut der Arbeit das populärste Business-Netzwerk im deutschsprachigen Raum und aufgrund seiner hohen Akzeptanz in allen Branchen besonders prädestiniert für die professionelle Mitarbeitersuche.
Facebook bietet zwar keine exklusive Anwendung für das Recruiting, ist aber durch seine enorme Mitgliederzahl und Reichweite wertvoll, um das Unternehmen als Marke im privaten Umfeld der Zielgruppe zu festigen.
Die EVP bildet den Kern der Arbeitgebermarke; sie definiert das Werteversprechen gegenüber aktuellen und potenziellen Mitarbeitern und dient als zentrale Botschaft zur Differenzierung gegenüber Wettbewerbern.
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